
- Geld verdienen mit Fotos - adlugokinski
Jedes Foto und jeder Text im Internet ist durch das Urheberrecht automatisch geschützt. Sobald ein anderer sich diese Fotos oder Texte kopiert und auf seinen Seiten veröffentlicht, stiehlt er geistiges Eigentum. Dafür kann der Urheber eine Entschädigung verlangen. Für den Autor bedeutet das, die Plagiate zu finden und dem Raubkopierer eine Rechnung zu schicken.
Das herauszufinden ist einfach. Für Fotos hat sich die Digimarc bewährt. Die Fotos werden mit digitalen Wasserzeichen versehen. Selbst wenn sie umbenannt oder bearbeitet wurden, findet die Suchmaschine von Digimarc sie weltweit im Netz wieder.
Bei Fotoblogs können nach Rechnungserstellung monatlich dreistellige Summen hereinkommen. Einige Fotografen schwören darauf, denn es bringt mehr ein als etwa fotalia oder andere Fotoagenturen im Netz.
Im Gegensatz zu Digimarc sind Textsuchmaschinen umsonst
Bei Uncover etwa werden Textpassagen, Seiten-URLs oder ganze Projekte eingegeben. In wenigen Sekunden wird das Internet danach durchsucht. Der Autor braucht nur noch auf den Link zu klicken und als Beweisstück einen Screenshot zu machen. Den Seitenquelltext zu kopieren kann auch von Nutzen sein.
Die Adresse des Raubkopierers steht im Impressum
Sollte keines vorhanden sein, zeigt ein Blick bei Denic.de die Adresse. Jetzt wird nur noch eine Rechnung geschrieben, die ausgedruckten Belege beigefügt und per Einwurfeinschreiben versandt. Sofern der Betrag sich im Rahmen hält, trudelt das Geld bald ein. Sollte es nicht der Fall sein, kann der Blogbetreiber die Hilfe von Rechtsanwälten in Anspruch nehmen. Bis jetzt haben die Gerichte dem Urheber immer recht gegeben.
Einige Blogbetreiber lassen diese Prozedur gleich von spezialisierten Anwälten erledigen. Je nach Thema des Blogs kommen dabei hübsche Summen heraus.
Artikel zum Veröffentlichen anbieten – Honorar bestimmen die Nutzer selbst
Auf Freiwilligkeit dagegen setzen die Autorinnen von Musiktheater.8ung.info. Sie bieten ihre Rezensionen zum Download an, ohne einen Preis für das Honorar festzusetzen. Über einen Link gelangen die künftigen User auf eine Micropayment-Seite von Paypal, auf der sie ihren Gegenwert selbst festlegen. Mit der "Spendenquittung" erhalten sie die Erlaubnis, bestimmte Fotos oder Texte zu veröffentlichen. Diese Art der Selbstvermarktung könnte Schule machen. Umgekehrt kann sich jeder rund um die Uhr einen Artikel herunterziehen – vollkommen legal und für lau.
Diese Methode bringt, selbst wenn sie sich eingespielt hat, nicht so viel ein wie der erste. Für sensible Gemüter bleibt sie aber gangbarer. Ist der Artikel erst einmal geschrieben, die pdf-Datei erstellt und der Link zum Micropayment eingerichtet, ist keinerlei Zeit und Arbeit mehr damit verbunden.
VG-Wort und VG-Bild, die hilfreichen Verwertungsgesellschaften
Das Gleiche gilt für VG-Wort, wenn das Zählpixel erst einmal eingebaut und angemeldet ist. Es ist ratsam, Texte bei VG-Wort, Fotos bei VG-Bild anzumelden, unabhängig von weiteren Verdienstmöglichkeiten. Allerdings können sich die Bedingungen von Jahr zu Jahr ändern, je nachdem, wie viel Geld zur Verfügung steht und wie viele Mitbewerber von der Ausschüttung profitieren.
Auf Spendenbereitschaft setzen Idealisten
Sie sprechen Gleichgesinnte an, die um die Arbeit eines solchen Artikels wissen. Einigen Blogs setzen Paypal-Spendenbuttons ein. Damit werden nur jene Glück haben, die es verstehen, ihre Leser zum freiwilligen Honorieren zu bewegen.
