
- Viele Mädchen wollen Germany´s Next Topmodel werde - Lukesch
Öfter mal was Neues! Diese Weisheit haben auch Heidi Klum und ProSieben für sich genutzt. Am 3. März 2011 beginnt die sechste Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ – auch GNTM oder GNT genannt – und einiges wird sich darin im Gegensatz zu den vorherigen Staffeln ändern. Das Wichtigste gleich vorneweg: Die Casting-Folgen fallen komplett weg. Die 50 Kandidatinnen von GNTM 2011 stehen schon zu Beginn der Staffel fest. Sie wurden von Heidi Klums Casting Team aus 13 374 Mädchen in 21 Städten in ganz Deutschland ausgesucht.
Laufen auf High Heels: Jorge Gonzales wieder als Trainer dabei
Ob sie es wie Sara Nuru, Barbara Meier, Lena Gerke, Jennifer Hof oder Alisar Ailabouni schaffen, bis ins Finale zu kommen und Siegerin zu werden, hängt bei dieser neuen Staffel von GNTM nicht allein von ihren Model-Qualitäten ab. Und dies ist schon wieder eine weitere Neuerung: Das Sozialverhalten der Kandidatinnen fließt auch mit in die Bewertung und das gefürchtete „Für dich habe ich kein Bild!“ aus Heidi Klums Mund mit ein. Natürlich gibt es für die Topmodel-Kandidatinnen der sechsten Staffel wieder eine ganze Reihe von aufregenden Challenges, die sie rund um den Erdball führen. Sie werden auch wie die anderen Kandidatinnen der letzten Staffeln beweisen müssen, dass sie auf High Heels „laufen“ können. Für dieses spezielle Training hat Heidi Klum wieder einen alten Bekannten angeheuert: Jorge Gonzales wird den Mädchen beweisen, wie elegant man sich auf hohen Hacken bewegen kann und er wird es ihnen in bewährter Weise mit Kritik, Lob und Zuwendung beibringen
GNTM: 50 Topmodel-Kandidatinnen stehen schon fest
Gleich zu Beginn der sechsten GNTM-Staffel geht es also mit 50 Topmodel-Kandidatinnen und Heidi Klum schon in die heiße Phase. Neu ist auch, dass die 50 Anwärterinnen auf den Titel „Germany’s Next Topmodel 2011“ bereits jetzt schon bekannt gegeben wurden. Auf der Internet-Seite von ProSieben kann man sich alle Mädchen anschauen. Auch die Zeitschrift Gala veröffentlichte die Fotos und Namen der Kandidatinnen. Diese Veränderung des Konzepts trägt dem Trend Rechnung, dass Storytelling beim Zuschauer beliebter ist als Casting-Episoden.
Das neue Konzept mit bereits feststehenden Kandidatinnen soll dem Zuschauer die Möglichkeit geben, sich besser mit den Mädchen zu identifizieren und sie besser kennen zu lernen. So entwickelt sich „Germany’s Next Topmodel“ weg von der reinen Casting-Show hin zur Doku-Soap mit mehr Hintergrundwissen, das heißt: Der Zuschauer erfährt mehr aus dem Leben der Kandidatinnen. Damit knüpft GNTM an den Trend an, dem auch schon „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) Rechnung trägt. Auch hier wurde auf die Ausstrahlung reiner Casting-Episoden zugunsten des Storytellings über die Kandidaten verzichte.
Eine neue Jury wird die Kandidatinnen beurteilen
Eine weitere Neuerung betrifft die Jury. Natürlich steht wieder Heidi Klum im Mittelpunkt. Zur Verstärkung hat sie sich Thomas Rath (44) und Thomas Hayo (41) geholt. Thomas Rath aus Düsseldorf ist ein Modeprofi, der sich gern als Dandy kleidet. Als Stylist arbeitete er für Sarah Jessica Parker, für Claudia Schiffer und Linda Evangelista. Thomas Hayo wohnt in New York. Er ist ein Werbeprofi und baute für die Londoner Agentur Bartle Bogle Hagrety das USA-Büro auf. Seit 2008 arbeitet er als Freelancer und vermarktet Luxusartikel, Modelabels und Festivals.
Heidi Klum, die mit dem Format „Germany’s Next Topmodel“ dem amerikanischen Vorbild „America’s Next Topmodel“ mit Supermodel Tyra Banks folgt, hat ihre Jury schon oft umbesetzt. Saß in der ersten Staffel GNTM noch der emotionale Bruce Darnell und der streng urteilende Peyman Amin, kamen später Armin Morbach, Rolf Scheider, Boris Entrup, Kristian Schuller und Qualid „Q“ Ladra dazu. Letzterer zeigte enttäuschend wenig Präsenz auf dem Bildschirm. Die sinkenden Einschaltquoten der letzten Staffel haben sicher dazu beigetragen, dass am Konzept gearbeitet und die Jury neu besetzt wurde.
Eine neue Topmodel-Regel: Seid nett zueinander!
Eine letzte, sehr wichtige Neuerung wird noch mehr Spannung in die neue Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ bringen: Die neuen Regeln besagen, dass dieses Mal an jedem Tag eines oder auch mehrere Mädchen heimgeschickt werden können. Dies hängt sehr davon ab, wie die Jury das Verhalten der Kandidatinnen bei der Arbeit, aber auch zuhause untereinander, bewertet. Durch die Möglichkeit, dass die Kandidatinnen jederzeit rausfliegen können, wird natürlich die Spannung stets auf einem hohen Niveau gehalten. Die Mädchen stehen unentwegt unter Beobachtung der Jury: Bei Shootings, Challenges und im Privatraum. Die Zeitung „Bild“ zitiert Heidi Klum folgendermaßen: „Wenn sie auf dem Laufsteg, bei einem Shooting oder dem täglichen Zusammenleben nicht alles geben, werden wir sofort eine Entscheidung treffen. Sie dürfen sich niemals sicher fühlen. Sie müssen immer 150 Prozent geben.“
Für die Einschaltquoten ist dies sicher von Vorteil. Es reicht jetzt nicht mehr, erst am Ende der Folge einzuschalten, wenn Heidi Klum die Fotos verteilt. Denn zusätzlich zur Entscheidung am Ende, kann jede Kandidatin ja jederzeit rausfliegen. Lachen und Weinen liegen hier also ganz dicht beieinander, denn letztendlich ist „Germany’s Next Topmodel“ ein harter Wettbewerb, in dem jede gegen jede kämpft. Denn, wie Heid Klum immer wieder den Kandidatinnen einschärft: „Nur eine kann ‚Germany’s Next Topmodel‘ werden“.
Die sechste Staffel „Germany’s Next Topmodel“ startet am 3. März 2011 um 20.15 Uhr auf ProSieben.
