Kleine Kinder sammeln für ihr Leben gern. Ein Spaziergang durch den Wald oder am Strand kann zu einem spannenden Abenteuer werden. Außerdem können sie ihre Sammelleidenschaft nach Herzenslust stillen.

Gefragt sind letztlich die Ideen der Eltern, um aus dem Sammelsurium ihrer Sprösslinge etwas Nützliches und Kreatives zu machen. Denn wem die Tüten voller Muscheln, Steinen und Schneckenhäusern zu schade zum wegwerfen sind, der findet hier vielleicht Anregungen, Tipps für die Umsetzung und Bastelideen.

Ein Bilderrahmen selbst gestaltet

Eine hübsche Geschenkidee für die Großeltern oder eine Erinnerung an ein besonderes Erlebnis ist ein selbst gestalteter Bilderrahmen mit Fundstücken, zum Beispiel aus dem Urlaub. Dieser bekommt noch ein passendes Bild und fertig ist die Überraschung.

Dazu werden mehrere alte Holzbilderrahmen, diverse Fundsachen aus dem Urlaub, eventuell bunter Sand, Perlen oder ähnliches, sowie Alleskleber oder Heißkleber benötigt.

Zuerst werden passende Motive ausgesucht und anschließend auf dem Bilderrahmen befestigt. Beim Arbeiten mit der Heißklebepistole sollte unbedingt ein Erwachsener mit zur Hand gehen, um Verletzungen zu vermeiden.

Ein Kunstwerk aus Gips mit Muscheln und Steinen

Ein hübsches Bild oder ein Mosaik aus selbst gesammelten Schätzen kommt bei Großeltern, Eltern oder Freunden immer gut an. Bunte leuchtende Steine oder Muscheln eignen sich besonders gut für diese Bastelarbeit.

Benötigt wird der untere Teil einer flachen Schachtel. In diese werden zwei Löcher gebohrt und eine feste Schnur durchgezogen. Danach die Schachtel mit Folie auslegen. Aber Achtung, denn die Folie muss fest in die Ecken gedrückt werden, damit die Schachtel nicht aufweicht und sich später der Gips problemlos aus der Schachtel lösen lässt.

Was gibt es zu beachten?

Um den Gips anzurühren wird eine alte Dose oder ein alter Eimer mit dem Pulver befüllt und nach und nach mit Wasser aufgefüllt. Diese Gipsmischung muss gut gerührt werden, bis ein dicker Brei entsteht. Jetzt besteht noch die Möglichkeit die Masse mit Lebensmittelfarbe einzufärben. Nun wird der Gipsbrei in die ausgelegte Schachtel gefüllt und glatt gestrichen.

Jetzt ist die Zeit zum Gestalten

Die Steine und Muscheln können jetzt nach Lust und Laune in den Gips gedrückt werden. Wer mag erstellt kleine Muster und Bilder oder ein buntes Mosaik. Es muss allerdings eilig gearbeitet werden, da der Gipsbrei sehr schnell trocknet.

Kleine Knöpfe, Bohnen, Kaffeebohnen oder Kronkorken sehen auch hübsch im Gipsmantel aus.

Durch die Folie lässt sich der getrocknete Gips gut aus der Schachtel lösen. Die überstehenden Ecken einfach abschneiden und dann kann das Kunstwerk schon hingestellt werden. Und es ist vielseitig einsetzbar, ob als Türschild, als Bild zum Aufhängen oder als Briefbeschwerer.

Ein hübscher Webrahmen mit Materialien aus dem Wald

Um einen Webrahmen herzustellen, werden etwa vier gleich große und gleichmäßig dicke Zweige aus dem Wald benötigt. Diese werden nun mit einem festen Wollfaden zu einem Viereck zusammen gebunden.

Danach wird ein weiterer Wollfaden am oberen Zweig fest verknotet. Dieser Faden sollte möglichst lang sein, denn er wird immer abwechselnd von oben nach unten gewickelt, so das ein Webmuster entsteht. Wer mag, kann den Faden waagerecht und senkrecht aufwickeln, denn so wird der Rahmen einfach stabiler.

Nun kann das Gestalten beginnen: Kleine Zweige, Früchte aus dem Wald, Federn, Moos oder Baumrinde lassen sich gut zwischen die Fäden stecken. Um das fertige Kunstwerk aufzuhängen, kann ein Faden am oberen Zweig befestigt werden.

Kinder für die Natur begeistern und dadurch lernen lassen

Kinder lassen sich oft durch ganz einfache Dinge begeistern. Sie lieben es Dinge mit ihren Händen zu machen und zu erleben, wie sich Materialien und Stoffe durch ihr Zutun verändern. Diese haptische Wahrnehmung hilft ihnen beim Lernen und Verstehen der Umwelt.