Gesund werden, gesund bleiben? - Das ist gar nicht so schwierig

Krankheiten vermeiden ... - Andrea Damm / pixelio.de
Krankheiten vermeiden ... - Andrea Damm / pixelio.de
Wer gesund bleiben oder wieder werden möchte, kann das durch Darmreinigung, eine ausgewogene Ernährung, Entsäuerung und viel Sport und Bewegung erreichen.

Die Gesundheit ist das höchste Gut, das der Mensch besitzt. Allerdings machen sich viele erst Gedanken um ihr Wohlbefinden, wenn sich die ersten Zipperlein oder gar Krankheiten bemerkbar machen. Doch so weit muss es nicht kommen. Es gibt diverse Möglichkeiten, präventiv tätig zu werden und somit das Risiko für Erkrankungen zu minimieren. Und sogar Kranke können aktiv etwas tun, um endlich wieder gesünder zu werden.

Neue Kraft durch Darmreinigung, Entgiftung und Befreiung von Parasiten

Der Heilpraktiker Kurt Tepperwein schreibt zu diesem Thema: „Der größte Teil des Immunsystems befindet sich im Darm, und daher ist eine Darmsanierung so wichtig.“

Der Darm ist in der heutigen Zeit täglich starken Belastungen ausgesetzt. Zu viele verarbeitete Nahrungsmittel, zu viel Stress und zu viele Giftstoffe in Form von Zigaretten, Alkohol und Medikamenten führen zu Irritationen des Verdauungssystems, das entsprechend ungehalten reagiert.

Eine Darmreinigung – sowohl des Dick- als auch des Dünndarms – sollte daher gewohnheitsmäßig zweimal im Jahr durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Darmsanierung mit einer Entgiftung zu kombinieren, denn Giftstoffe beeinträchtigen die Funktion des Darms erheblich. Und wer denkt, dass die zivilisierte Welt sich keine Gedanken um Parasitenbefall machen braucht, der irrt. Doch auch hier gibt es Präparate, die Abhilfe schaffen.

Gesundheitsprävention durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung

Es ist kein Geheimnis, dass die Deutschen wenig Geld für Lebensmittel ausgeben. Sie möchten Obst, Gemüse, Fleisch und Eier gerne möglichst preiswert einkaufen. Dieses Verhalten führt mehr oder weniger direkt immer wieder zu Lebensmittelskandalen. Themen wie Gammelfleisch und Dioxin verseuchte Eier bestimmen immer wieder die Schlagzeilen.

Wer sich gesund ernähren möchte, sollte auf eine entsprechend gute Qualität von Lebensmitteln achten. Obst und Gemüse sollten aus biologischem Anbau kommen. Auch bei Fleisch, Eiern und ähnlichem sollte der Verbraucher darauf achten, woher die Produkte stammen.

Der zweite Punkt, auf den jeder, der gesund bleiben möchte, achten sollte, ist die Zusammenstellung der Lebensmittel, die verzehrt werden. Auf verarbeitete Produkte – sogenannte Fertiggerichte – sollte möglichst verzichtet werden. Sie enthalten zu wenig von dem, was der Körper braucht und zu viele Zusatzstoffe – früher „fremde Stoffe“ genannt – die krank machen können. Auch die in den Supermärkten erhältlichen Zerealien sind nicht gerade gesundheitsförderlich, denn sie enthalten oftmals zu viel Zucker – wie viele andere Lebensmittel übrigens auch.

Grundsätzlich ist es ratsam, gute Lebensmittel einzukaufen und selbst zu kochen, zu backen und vielleicht sogar dazu überzugehen, Mayonnaise, Ketchup und ähnliches selbst herzustellen. Außerdem ist die Ernährungspyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ein guter Ratgeber, wenn es darum geht, wie viel man von was essen sollte.

Welche Rolle spielen Nahrungsergänzungsmittel in der heutigen Ernährung?

Auch wenn die Ernährungspyramide der DGE Hinweise auf eine optimale Zusammenstellung von Lebensmitteln liefert, so muss doch jedem klar sein, dass sich fast niemand entsprechend ernährt. Wer isst denn schon täglich fünf bis neun Portionen frisches Obst und Gemüse aus biologischem Anbau? An diesem Punkt trägt jeder Mensch Verantwortung. Im besten Fall nur für sich, oft aber auch für Angehörige wie Kinder und ältere Menschen.

Dass wir im Allgemeinen nicht genug Obst und Gemüse essen, ist aber nur die eine Seite der Medaille. Der andere Punkt, den man nur allzu leicht außer Acht lässt, ist der, dass Lebensmittel oft nicht mehr die Qualität haben, die sie noch vor wenigen Jahrzehnten vorweisen konnten. So sinkt der Vitamingehalt von Obst und Gemüse stetig. Diese Nahrungsmittel wachsen oft in ausgelaugten Böden, was dazu führt, dass auch Mineralien und Spurenelemente nicht mehr ausreichend enthalten sind. Obst reift darüber hinaus oft ohne Sonnenlicht und erreicht nicht den Reifegrad, den es optimaler Weise haben sollte.

Wer ehrlich mit sich selber ist und sich diese Fakten einmal vor Augen führt, der sollte sich mit dem Thema Nahrungsergänzung auseinandersetzen. Wer dann zu dem Ergebnis kommt, dass er seine Ernährung mit Hilfe von zusätzlichen Vitalstoffen aufwerten möchte, sollte darauf achten, dass diese natürlichen Ursprungs sind.

Azidose: Können durch regelmäßige Entsäuerungen Krankheiten verhindert werden?

Krankheiten können nur in einem sauren Milieu entstehen. Eine erschreckende Tatsache ist, dass die meisten Menschen in der Tat übersäuert sind, also an einer Azidose leiden. Doch wie kommt es dazu und was kann man dagegen tun?

In seinem Buch „Jungbrunnen Entsäuerung“ listet Tepperwein die hauptsächlichen Ursachen für die Übersäuerung des Körpers auf. Dazu gehören unter anderem: falsche Ernährung (denaturierte Nahrungsmittel), falsche Essgewohnheiten, zu viel Zucker, Alkohol, Nikotin, gesättigte Fettsäuren, Umweltgifte, chemische Arzneimittel sowie Ärger, Aggressionen und Stress. Und „auch wegen eines chronischen Mangels an Vitaminen und Spurenelementen bildet der Körper Säuren, weil er bestimmte Stoffwechselprozesse nicht zu Ende führen kann“, so Tepperwein.

Mittel im Kampf gegen Übersäuerung sind viel frisches Obst, Gemüse und stilles Wasser sowie eine tiefe Atmung. Denn „Je tiefer wir atmen, desto höher ist die Säuremenge, die wir über das Säureventil Lunge loswerden“, meint Tepperwein. Darüber hinaus sind Basenbäder eine Wohltat für den übersäuerten Körper.

Grundlegend ist bei der Bekämpfung einer Azidose wichtig, den Grad der Übersäuerung festzustellen, denn erst dann wird klar, was man über welchen Zeitraum hinweg tun sollte, um diese zu kurieren. Über den Urin und mit der Zuhilfenahme von ph-Streifen, die es in jeder Apotheke gibt, kann der Status nach nur wenigen Tagen herausgefunden werden.

Bewegung und Sport sind wichtig für das eigene Wohlbefinden

„Sport ist Mord“ heißt ein Spruch, der so überhaupt nicht der Wahrheit entspricht. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn die Bewegung – besonders an der frischen Luft – ist eine der wichtigsten Komponenten, um gesund zu bleiben. Dabei hat der Sport durchaus mehrere positive Seiten. Zum einen unterstützt Sport die Gewichtsreduktion. Kombiniert man Kraft- und Ausdauertraining, purzeln die überflüssigen Pfunde.

Bei regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft – Walken, Radfahren, Joggen – kommt der Kreislauf in Gang und wirkt entsäuernd. Durch den Aufenthalt im natürlichen Licht, bildet sich Vitamin D in der Haut. Das kann einige Krebsarten verhindern helfen. Und irgendwie merkt man auch, dass die Psyche sich verändert. Die Gedanken werden klarer und man ist einfach besser drauf.

Zusammenfassend meint Tepperwein zum Thema gesundheitliche Prävention: „Früher oder später müssen wir uns mit unserer Gesundheit befassen. Je früher wir damit beginnen, desto erstaunlicher und großartiger ist das, was wir erreichen können.“ Und wir erreichen vielleicht noch viel mehr.

Bettina McDowell, Scholz Photo-Atelier Hamburg

Bettina McDowell - Bettina McDowell: Studium der Anglistik und Germanistik, freie Journalistin und PR-Beraterin. Bettina McDowell lebt in Hamburg und ist ...

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