
- Kalorienkiller: Spaziergänge im Winter - Albrecht E. Arnold / pixelio.de
Schwerer wird man leicht, leichter dagegen schwer. Gerade im Herbst und Winter schnappt die Kalorienfalle schnell zu. Besonders leicht sammelt sich der ungeliebte Winterspeck in der Vorweihnachtszeit an, denn Spekulatius und Lebkuchen, Christstollen und Gänsebraten sind einfach zu verlockend – und kaum jemand kann den Leckereien widerstehen.
Muss man ja auch nicht: Wer im Alltag ein paar Tipps beherzigt und auf kleine Tricks zurückgreift, braucht nicht zu verzichten, sondern darf zwischendurch mit Genuss und ohne Reue schlemmen.
Fett sparen ist einfach
Schon beim Frühstück sind Dickmacher vermeidbar: einfach mal auf Butter und Margarine verzichten. Das Käse- oder Wurstbrot schmeckt auch ohne „Klebstoff“. Außerdem: fettreichen Aufschnitt wie Salami oder Leberwurst durch kalorienärmere Varianten wie Geflügelwurst, kalten Braten oder Lachsschinken ersetzen.
Auch bei den Hauptmahlzeiten gibt es Einsparungspotenzial: Cremige Suppen statt mit Sahne mit püriertem Gemüse kochen. Das Öl für Salate am besten mit einer Sprühflasche zufügen – so lässt es sich leichter dosieren.
Weniger Fett bei Enten- und Gänsebraten
Wer sich leckeren Enten- und Gänsebraten in der Vorweihnachtszeit gönnen möchte, kann die Kalorienbombe ganz einfach entschärfen: die Bratensoße erkalten lassen, das Fett abschöpfen, die Soße kurz wieder aufkochen und würzen. Generell bei Geflügel auf die Knusperhaut verzichten – dort verstecken sich die ungeliebten Figurenfeinde. Als Beilage dazu gibt es Salzkartoffeln statt Knödel, Kroketten oder Pommes.
Auch „mager“ ist lecker: Fleischsorten wie Filet vom Schwein, Kalb oder Rind sowie Hühner- und Putenbrust enthalten nur wenig Fett. Wer gerne Fisch isst: Zander, Forelle, Dorsch, Schellfisch, Seelachs, Seeteufel und Steinbutt sind besonders kalorienarm.
Zucker reduzieren
Den süßen Verlockungen der Vorweihnachtszeit braucht niemand zu widerstehen, wenn er an anderer Stelle spart: Einfach den Zucker in Kaffee und Tee weglassen oder durch Süßstoff ersetzen. Trinkfertiger Glühwein aus dem Supermarkt ist stark gesüßt. Deshalb lieber selber machen: Rotwein erhitzen, Glühweingewürz dazu geben und mit Süßstoff abschmecken. Und weil Alkohol ebenfalls auf die Hüften geht: den Rum weglassen.
Auch bei den Durstlöschern sollte man statt zu gezuckerten Getränken wie Cola oder süßen Limonaden lieber zu Wasser, Kräuter- oder Früchtetee greifen.
Spekulatius & Co. speziell für Diabetiker schmecken ebenfalls lecker, enthalten aber keinen Zucker – der wurde durch Süßstoff ersetzt.
Stoffwechsel ankurbeln durch scharfes Essen und Bewegung
Bedingt durch Lichtmangel ist in der trüben Jahreszeit der Stoffwechsel reduziert. Ihn gilt es anzuregen, um die Fettverbrennung anzukurbeln und überschüssige Kalorien schneller loszuwerden. Deshalb Paprika und Chilli in den Speiseplan einbauen: der darin enthaltene „Scharfmacher“ Capsaicin fördert durch Mobilisierung von Fettreserven den Fettabbau.
Der beste „Fatburner“ ist immer noch Bewegung: Die treibt den Fettstoffwechsel zusätzlich an. Es muss nicht gleich der Besuch im Fitnessstudio sein. Lieber Treppe statt Fahrstuhl und Fahrrad statt Auto benutzen. Ein toller Kalorienvernichter ist ein Spaziergang in winterlicher Kälte: Der Körper verbraucht automatisch mehr Energie, um sich warm zu halten.
Stark bleiben
Nicht in die „Jetzt-ist-alles-egal-Falle“ tappen! Wer gesündigt hat und sich bei dem Gedanken „Eh schon wurscht“, ertappt: Den inneren Schweinehund besiegen und stark bleiben. Sofort sagen: „Stopp, jeder Bissen zählt!“ – und sich am besten mit Aktivitäten ablenken, die nichts mit dem Thema Essen zu tun haben.
Bildnachweis: Albrecht E. Arnold / pixelio.de
