
- Glücklich sein - Susanne Öhrig
Jeder möchte glücklich sein, doch die wenigsten wissen, wie sie das anstellen können. Sie stellen sich Fragen wie: Wie wird man glücklich? Was kann ich tun, um glücklich zu sein? Kann man Glück kaufen?
Man kann mit Geld zwar Vieles kaufen und sich somit viele Wünsche erfüllen, doch Glück gehört definitiv nicht dazu. Ausreichend Geld ermöglicht ein angenehmeres Leben. Doch macht dies wirklich glücklich? Wenn ja, heißt das etwa, das Menschen mit wenig Geld unglücklich oder zumindest weniger glücklich sind als solche mit viel Geld?
Nein, das heißt es nicht. Denn wirklich glücklich macht man sich selbst. Doch Glück kommt nicht von alleine – man muss schon etwas dafür tun. Mit der richtigen Denkweise und dem richtigen Handeln ist dies gar nicht so schwer.
Positiv denken hilft beim Glücklich sein
Eine positive Einstellung zum Leben und den damit verbundenen Höhen und Tiefen sorgt für weniger Frust und schlechte Laune. Wer sich über alles und jeden aufregt, stresst sich selbst und nimmt sich somit einen Teil seiner Lebensfreude.
Statt sich beispielsweise über den Nachbarn zu ärgern, weil dieser die Straße mal wieder nicht gekehrt hat, sollte man sich lieber darüber freuen, dass man selbst verantwortungsbewusst ist und seine Aufgaben entsprechend erledigt.
Wenn der Bus nicht pünktlich kommt, ist dies zwar sehr ärgerlich, doch kein Grund, sich selbst den Tag zu vermiesen. Lieber positiv denken und das Gute daran sehen – wie schwer es auch fallen mag. Vielleicht ist gerade schönes Wetter und man kann sich darüber freuen, noch ein paar Sonnenstrahlen zu erwischen, bevor man den restlichen Tag im Büro sitzen muss. Oder man nutzt einfach die Chance noch etwas frische Luft zu schnappen, bevor man sich in den vollgestopften Bus quetschen und dort Gerüche wie Schweiß oder starkes Parfum ertragen muss.
Eine schwere Krankheit ist etwas Schreckliches und es fällt in diesem Fall besonders schwer, positiv zu denken. Doch gerade jetzt ist das besonders wichtig. Wer nur über die Krankheit und die möglichen Folgen nachdenkt, wird für die Dauer der Krankheit unglücklich sein und keinen Spaß am Leben mehr haben. Ablenkung und Unterhaltung wirken hier wahre Wunder.
Positives Denken ist nicht immer einfach – doch es ist immer möglich. Wer bisher alles schwarz gesehen hat, wird etwas üben müssen, bis er seine Denkweise erfolgreich umgestellt hat. Doch mit Geduld und Ausdauer schafft es jeder – zumindest jeder, der wirklich glücklich sein und auch etwas dafür tun möchte.
Handeln hilft beim Glücklich sein
Jeder ist seines Glückes Schmied. Dieses Sprichwort hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört. Und wer gründlich darüber nachdenkt kommt sicher zu der Erkenntnis, dass dieser Spruch der Wahrheit entspricht.
Niemand darf sich darauf verlassen oder darauf hoffen, dass das Glück bei ihm an die Tür klopft. Jeder muss selbst etwas für sein eigenes Glück tun. Dafür muss man aber zunächst einmal wissen, was man unter Glück versteht.
Was macht glücklich? Diese Frage lässt sich nicht generell beantworten. Glück ist für jeden etwas anderes – es ist eine individuelle Sache. Daher muss jeder für sich selbst eine Antwort finden. Sobald man weiß, was einen glücklich macht, kann und muss man handeln. Sonst verpasst man seine Chance auf Glück – man wirft es praktisch selbst weg. Niemand muss Angst vor Veränderungen haben – jeder sollte sich darauf freuen und das Positive daran sehen.
Positives Denken und Handeln verbinden
Es gibt viele Dinge, die einen unglücklich machen. Doch dies muss nicht sein. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen heißt hier die Devise: „Positives Denken“ und entsprechendes „Handeln“ miteinander verbinden. Beispiele:
Wer seinen Job verliert und keinen neuen findet, sollte nicht zögern sich in anderen Bereichen zu bewerben oder über eine Umschulung nachzudenken. Viele Absagen heißen nicht, dass man persönlich nichts wert ist. Es heißt hauptsächlich, dass pro Stelle jede Menge Bewerbungen vorhanden sind. Dies ist eine Chance, seinem Leben eine neue Richtung zu geben.
Wer in einer Partnerschaft unglücklich ist, sollte nicht einfach abwarten was passiert oder gar sofort über Trennung nachdenken. Handeln ist angesagt und zwar unverzüglich. Zunächst muss herausgefunden werden, was die Probleme verursacht. Dann kann an einer Lösung gearbeitet werden. Macht der Partner beispielsweise ständig Überstunden muss das nicht heißen, dass er eine Affäre hat. Vielleicht fühlt er sich zu Hause einfach nicht mehr richtig wohl. Viele Beziehungen sind dem Alltagsstress erlegen. Wer wieder für Abwechslung und Romantik sorgt, hat einen wichtigen Schritt getan. Dies ist die Chance, die Liebe wieder neu zu entfachen.
Hat das Kind in der Schule Probleme und schreibt schlechte Noten muss das nicht heißen, dass es faul ist und/oder seine Eltern ärgern möchte. Es leidet eher darunter und ist selbst unglücklich. Vielleicht hat es Lernschwächen oder Probleme mit Lehrern oder Mitschülern. Statt das Kind und somit meist sich selbst zu bestrafen, sollte man herausfinden woran es liegt und dann handeln. Vielleicht braucht es Nachhilfe oder es ist ein Gespräch mit dem Lehrer notwendig. Dies ist die Chance, das Kind und somit sich selbst wieder glücklich zu machen.
