Wie soll man eine ganz besondere und individuelle Karte gestalten? Mit guten Ratschlägen, einem lustigen Spruch oder einfach vielen Glückwünschen für den neuen Lebensabschnitt? Dabei gilt es zu beachten, ob das Geburtstagskind religiös ist, für einen frechen Spruch offen oder vielleicht lieber klassische Gedichte mag. Grundsätzlich sollte man sich überlegen, wie nah man dem Jubilar steht. Einige Vorschläge sollen hier zu finden sein, die Anregung bieten sollen für eine eigene, persönliche Karte mit Wünschen zum 60. Geburtstag.

Kleine Gedichte für die Karte

  • Sechzig, das ist zweimal dreißig, man schaut zurück, man blickt voraus, und auf dreißig reimt sich fleißig, so bist Du ja tagein, tagaus.
  • Geburtstag, das heißt freudig leben, der Gegenwart den Vorzug geben, jeden einzelnen Tag für Tag, bewusst empfinden alles was man mag.
  • Innige Geburtstagswünsche zum

    60. Geburtstag. (Egon Eisenmann)

  • Gratulation, weil 60 Jahre! Sie sind geschätzt zu jeder Stund, Ihr Engagement und Ihre klare, feste Haltung sind der Grund.
  • Wir wünschen weiterhin das Beste für alle Tage künftiger Zeit und sind gerne Ihre Gäste in herzlicher Verbundenheit.
  • Herzliche Glückwünsche und alles Gute zu Ihrem Sechzigsten. (Egon Eisenmann)
  • 60 Jahre? ... Die Frage muss man wohl erlauben, so richtig kann es keiner glauben! Stimmt diese Zahl? Kann es denn sein? Wenn man Dich sieht, dann meint man: "NEIN"!
  • Du hast Dich wirklich toll gehalten und zählst noch lange nicht zu den "ALTEN"!
  • Alles Gute, viel Freude, Glück und Segen auch auf deinen künftigen Wegen wünschen dir ...
  • Rezept für ein glükliches Lebensjahr: Man nehme etwas Glück, von Liebe auch ein Stück, Geduld, etwas Zeit, Erfolg und Zufriedenheit. Das Ganze gut gerührt, zu langem Leben führt.
  • Alles Liebe und Gute zum 60. Geburtstag wünschen Dir ...
Vielleicht darfs was Lustiges sein?

Das kleine ZIG ist ein Fanal, mit zwanZIG kommt's zum erstenmal. Du find'st das kleine ZIG recht fein und möchtest gar noch älter sein.

Mit dreißig macht es Dir nichts aus, Du kennst damit dich ja schon aus und stehest fleißig und geschickt, bis es zum nächsten Male 'ZIGT'.

Mit vierZIG kommst Du zur Besinnung, gehörst schon fest zu Deiner Innung und machst vielleicht in Deinem Glück auch schon mal einen Blick zurück.

Mit fünfZIG kommt wie Donnerknall Dir vor das kleine ZIG-Signal. Du schlägst Dir an die Brust im Gehen und denkst: 'Das woll'n wir doch mal sehen!' Und gehst und gehst mit festem Blick, und plötzlich macht es wieder ... ZIG. Du bist erstaunt, ja fast perplex, denn diesmal steht davor die Sechs.

Du sollst das Leben weiter lieben, steht auch vor Deinem ZIG die Sieben! Dann steht, eh' Du daran gedacht, das kleine ZIG schon nach der Acht.

Bei guter Gesundheit sollt' es uns freun, erreichst Du vor dem ZIG die Neun. Und werden's hundert Jahr – famos! – dann bist das ZIG Du wieder los! (www.deingedicht.de)

Es lichtet auf dem Haupte das Geflecht sich, so mancher Zahn erweist als nicht mehr echt sich, und auch das Augenlicht allmählich schwächt sich: Sechzig – sechzig.

Auch wenn man fühlt im Teich als toller Hecht sich, die Zeit ist um, wo straflos man bezecht sich. Ja, mancher Überschwang sehr rasch nun rächt sich: Sechzig – sechzig.

Man fühlt behämmert wie der Baum vom Specht sich, im Kopf da findet oft man nicht zurecht sich, wenn man mal nichts vergisst, dann freut man echt sich: Sechzig – sechzig.

Nach Sonne, Jugendkraft und Wärme lechz' ich, plagt mich der Ischias gar sehr, dann ächz' ich, heb ich ein Lied zu singen an, dann krächz' ich: Sechzig – sechzig.

Und doch, beurteilt man einmal gerecht sich, so findet wirklich man nicht gar so schlecht sich. Und meckert einer, sagt man: "Der erfrecht sich, der Lümmel werde selbst doch erst mal sechzig (www.deingedicht.de)