Golden Globe 2012 - Gewinner und Verlierer der Preisverleihung

The Descendants - Bester Film, Golden Globe 2012 - 20th Century Fox
The Descendants - Bester Film, Golden Globe 2012 - 20th Century Fox
Die Globes wurden am 15. Januar 2012 verliehen. Große Gewinner waren The Descendants, The Artist sowie deren Darsteller George Clooney und Jean Dujardin.

Die großen Gewinner der Golden-Globe-Verleihung 2012 sind "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" mit George Clooney und der französische Überraschungshit, der Stummfilm "The Artist". Beide konnten in ihren Sparten der Kategorie Bester Film den Sieg holen. Ab 26. Januar 2012 treten die Filme im deutschen Kino gegeneinander an, denn dann ist der offizielle Filmstart beider Streifen. Die beiden Hauptdarsteller George Clooney und Jean Dujardin wurden zu den besten Hauptdarstellern ernannt, Meryl Streep ("Die Eiserne Lady") und Michelle Williams ("My Week With Marilyn") gewannen bei den Damen. Comedian Ricky Gervais moderierte die Gala wie schon in den beiden Jahren zuvor, allerdings mit weniger spitzer Zunge als zuvor.

"The Descendants" und "The Artist" je als Bester Film ernannt

Fünf Nominierungen für den Golden Globe 2012 heimste "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" (Deutschland-Start 26. Januar 2012) ein. In der wichtigsten Kategorie, Bester Film der Sparte Drama, gewann der Film mit George Clooney in der Hauptrolle gegen die ebenfalls hoch gehandelten Südstaaten-Rassismus-Drama "The Help", Martin Scorseses "Hugo Cabret", "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" mit Brad Pitt, Clooneys eigener Film "The Ides of March - Tage des Verrats" und Steven Spielbergs Kriegs-Pferdefilm "Gefährten". Wie zu erwarten konnte sich der französische Stummfilm-Überflieger "The Artist" (Start 26. Januar 2012) gegen seine Mit-Nominierten "50/50", "Brautalarm", "Midnight in Paris" und der Monroe-Biografie "My Week With Marilyn" durchsetzen und in der Sparte Bester Film - Komödie oder Musical gewinnen.

George Clooney, Jean Dujardin, Meryl Streep, Michelle Williams beste Hauptdarsteller

Hinsichtlich der besten Hauptdarsteller gab es gleich vier Gewinner, je einen männlichen und einen weiblichen in den Kategorien Drama sowie Komödie/Musical. Bei den Männern gewannen die Hauptdarsteller der "Bester Film"-Sieger, George Clooney und Jean Dujardin. Clooney, der bei bisher 13 Nominierungen schon den dritten Globe gewann, setzte sich durch gegen Leonardo DiCaprio ("J. Edgar"), Michael Fassbender ("Shame"), Ryan Gosling ("The Ides of March") und Brad Pitt ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"). Dujardin gewann gegen Brendan Gleeson ("The Guard"), Joseph Gordon-Levitt ("50/50"), Ryan Gosling ("Crazy, Stupid, Love") und Owen Wilson ("Midnight in Paris"). Meryl Streep für das Margaret-Thatcher-Biopic "Die Eiserne Lady" und Michelle Williams für die Monroe-Biografie "My Week With Marilyn" gewannen ebenfalls Hauptdarsteller-Preise. Streep, die bereits sagenhafte 26 Nominierungen erhielt, gewann ihren achten Globe gegen Glenn Close ("Albert Nobbs"), Viola Davis ("The Help"), Rooney Mara ("Verblendung") und Tilda Swinton ("We Need to Talk About Kevin"). Williams gewann mit ihrer dritten Nominierung den ersten Preis und ließ Jodie Foster, Kate Winslet (beide "Der Gott des Gemetzels"), Charlize Theron ("Young Adult") und Kristen Wiig ("Brautalarm") hinter sich.

Martin Scorsese gewinnt Beste Regie, Woody Allen mit bestem Drehbuch

Regie-Altmeiser Martin Scorsese kann sich für seine Inszenierung von "Hugo Cabret" seinen bereits vierten Globe in die Vitrine stellen, denn er gewann gegen Woody Allen ("Midnight in Paris"), George Clooney ("The Ides of March"), Michael Hazanavicius ("The Artist") und Alexander Payne ("The Descendants"). Alle fünf Regisseure dieser Filme haben auch die Drehbücher zu den Werken geschrieben und wurden hierfür alle nominiert. Hierbei musste Scorsese seinem Kollegen Woody Allen den Vortritt lassen, der die Trophäe für sein Skript zu "Midnight in Paris" gewann.

Christopher Plummer und Octavia Spencer beste Nebendarsteller

Zwei Filme, die in anderen Kategorien leer ausgingen, gewannen in der Kategorie Beste/r Nebendarsteller/in. Christopher Plummer gewann für seine Rolle in "Beginners" gegen Kenneth Branagh ("My Week With Marilyn"), Albert Brooks ("Drive"), Jonah Hill ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball") und Viggo Mortensen ("Eine dunkle Begierde"). Octavia Spencer wurde beste Nebendarstellern für das Drama "The Help" gegenüber Bérénice Bejo ("The Artist"), Jessica Chastain ("The Help"), Janet McTeer ("Albert Nobbs) und Shailene Woodley ("The Descendants").

"Tim und Struppi" bester Animationsfilm, "Nader und Simin" bester fremdsprachiger Film

Bester Animationsfilm des Jahres wurde "Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der `Einhorn´", der sich gegen "Arthur Weihnachtsmann", "Cars 2", "Der gestiefelte Kater" und "Rango" durchsetzen konnte. Das Drama "Nader und Simin - Eine Trennung" aus dem Iran gewann in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film und setzte sich hierbei gegen "13 Flowers of Nanjing" (China), Angelina Jolies Regie-Debüt "In the Land of Blood and Honey" (Bosnien), "Der Junge mit dem Fahrrad" (Belgien) und "Die Haut, in der ich wohne" (Spanien) durch.

Bester Song, bester Score, Cecil B. DeMille Award für Morgan Freeman

Bester-Film-Gewinner "The Artist" konnte sich auch über einen kleineren Preis freuen: In der Kategorie Bester Film-Score gewann der Soundtrack von Ludovic Bource gegen "Verblendung (Trent Reznor, Atticus Ross), "Hugo Cabret" (Howard Shore), "Gefährten" (John Williams) und "W.E." (Abel Korzeniowski). Der Madonna-Film "W.E." gewann dafür den Preis für den besten Song, "Masterpiece". Hierbei gingen die Filme "Albert Nobbs", "Gnomeo und Julia", "The Help" und "Machine Gun Preacher" leer aus. Morgan Freeman schließlich gewann einen Ehrenpreis, den Ceci B. DeMille Award, für sein Lebenswerk.

TV-Globes für "Homeland", "Modern Family", Kelsey Grammer und Claire Danes

Bei den Preisen für TV-Serien, Mini-Serien und TV-Filme gewannen die Terror-Drama-Serie "Homeland" (u.a. gegen "Boardwalk Empire", "Game of Thrones") sowie deren Hauptdarstellerin Claire Danes, die Comey-Serie "Modern Family" (u.a. gegen "Glee", "New Girl"), die Mini-Serie "Downtown Abbey", Kelsey Grammer für seine Darstellung in "Boss" (u.a. gegen Bryan Cranston aus "Breaking Bad"), Matt LeBlanc für die Comedy-Serie "Episodes" (u.a. gegen Alec Baldwin aus "30 Rock" und David Duchovny" aus "Californication"), Laura Dern für die Comedy-Serie "Enlightened" (u.a. gegen Zooey Deschanel aus "New Girl"), Idris Elba für die Mini-Serie "Luther" (u.a. gegen William Hurt und Bill Nighy), Kate Winslet für die Mini-Serie "Mildred Pierce" (u.a. gegen Diane Lane und Emily Watson), Peter Dinklage für seine Nebenrolle in der Serie "Game of Thrones" (u.a. gegen Paul Giamatti und Tim Robbins) sowie Jessica Lange für ihre Nebenrolle in der Serie "American Horror Story" (u.a. gegen Maggie Smith und Evan Rachel Wood).

Quellen

Golden Globes

Internet Movie Database

20th Century Fox

Mathias Wagner, Christine Wagner

Mathias Wagner - Ich bin seit dem 23. April 2010 Mitglied von Suite101 und weiß inzwischen die Möglichkeiten zu schätzen, die mir dieses ...

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