Gratis-Tools im Internet: Newsletter, Formulare, eBooks

Kostenlose Internet-Tools erleichtern die tägliche Arbeit. In diesem Artikel werden 3 Dienste vorgestellt, die für das Marketing von KMUs interessant sind.

Viele professionelle Anbieter im Internet verfolgen die Strategie, neben ihren Premiumversionen mit erweitertem Funktionsumfang eine abgespeckte Version ihres Dienstes kostenlos anzubieten. Die kostenlosen Versionen können sich gerade kleinere und mittlere Unternehmen zu Nutze machen, um das Internet für ihre Marketing-Aktivitäten zu nutzen. Im folgenden werden 3 Dienste vorgestellt: kostenloses E-Mail-Marketing, ein kostenloser Formular-Generator sowie ein kostenloser Service, um Firmen-Broschüren oder Produktkataloge in blätterbare eBooks zu verwandeln.

E-Mail-Newsletter gratis versenden mit Mailchimp

Es gibt eine Reihe von Newsletter-Services, mit denen man massenhaft E-Mails an Kunden versenden kann. Wichtig ist, dass man das Einverständnis der Empfänger hat. Das sogenannte Opt-in-Verfahren ist heute Standard. Nutzer registrieren sich über ein Formular und geben durch Eingabe ihres Namens und ihrer E-Mail-Adresse ihr Einverständnis. Noch sicherer ist das Double-Opt-in-Verfahren, bei dem zusätzlich überprüft wird, ob die E-Mail-Adresse tatsächlich besteht. Der Nutzer muss per Mausklick den Empfang einer E-Mail bestätigen, wodurch sichergestellt wird, dass er auch Inhaber der E-Mail-Adresse ist.

Beim Design der Newsletter ist darauf zu achten, dass diese auf den gängigen Geräten (PC, Mac, Smartphones) mit den gängigen E-Mail-Clients (Outlook, Thunderbird) oder den gängigen E-Mail-Services (Gmail, Hotmail, GMX, etc.) gut dargestellt werden. Im Design der Newsletter müssen darüber hinaus Anti-Spam Elemente berücksichtigt werden. So sollte der Text maschinenlesbar und nicht in Bildern versteckt sein. Es sollte die Möglichkeit geben, dass der Empfänger den Empfang weiterer Newsletter (Opt-out) untersagen kann. All das hat zum Ziel, dass die Newsletter auch ankommen und nicht in den Spam-Filtern stecken bleiben.

Mailchimp ist ein Service, der professionelle E-Mail-Werkzeuge zur Verfügung stellt und zwar kostenlos. Man kann bis zu 12.000 E-Mails pro Monat an maximal 2000 Kontakte gratis versenden. Es lassen sich Kontakt-Listen einfach importieren sowie Formulare für das Opt-in-Verfahren erstellen und in die eigene Website integrieren. Für alle möglichen Gelegenheiten gibt es vorgefertigte professionelle Vorlagen, die ohne Programmierkenntnisse an das eigene Design angepasst werden können. Statistiken nach dem Versand erläutern anschaulich, wie viele Empfänger die E-Mails erhalten und geöffnet haben. Auch welche Links im Newsletter von den Empfängern angeklickt wurden, lässt sich rückverfolgen. E-Mail-Kampagnen können auch mit den sozialen Netzwerken verknüpft werden, so dass bei Versand automatisch ein Status-Update auf der Facebook-Page und im Twitter-Profil erscheint.

Formulare kostenlos erstellen mit Jotform

Ob Kontaktformular, Anmeldung für eine Veranstaltung oder eine Umfrage, Internet-Formulare sind schneller, kostengünstiger und genauer als Telefonanrufe oder Postkarten. Formulare können jedoch leicht komplex werden. Diese dann zu digitalisieren, ist häufig mit einem erheblichen Programmieraufwand verbunden. Jotform bietet eine sehr benutzerfreundliche Oberfläche, mit der auch Nutzer ohne Programmierkenntnisse durch Drag-and-Drop umfangreiche und komplexe Formulare erstellen können. E-Mail-Benachrichtigungen an den Sender und den Empfänger lassen sich einfach gestalten. Alle Daten werden in einer Datenbank gespeichert, die sich exportieren lässt. Man kann ein Konto kostenlos eröffnen und beliebig viele Formulare erstellen. Die kostenlose Version erlaubt bis zu 100 Anfragen pro Monat, genug um ein Kontaktformular zu erstellen oder eine kleinere Veranstaltung zu organisieren.

PDFs zum eBook konvertieren mit Issuu

Durch die steigende Verbreitung von Tabloid PCs wird der Bedarf an eBooks immer größer. Issuu konvertiert PDF-Dateien in blätterbare eBooks. Dadurch lassen sich Firmenpräsentation oder Produktkataloge mit neuen Effekten online darstellen. Man benötigt das Dokument lediglich im PDF-Format. Bei den Einstellungen können Beschreibungstexte, Schlüsselwörter und Berechtigungen eingestellt werden. Issuu erlaubt sogar einen Backlink auf die eigene Website. Nachdem das Dokument hochgeladen und konvertiert wurde, wird ein HTML-Code automatisch erstellt. Mit wenigen Klicks lässt sich somit das eBook in die eigene Website integrieren und virtuell blättern.

Dirk Röttges, Dirk Röttges

Dirk Röttges - Dirk Röttges lebt seit 2006 in Chile und betreibt dort zusammen mit seiner Lebensgefährtin eine Internet Agentur. Von Santiago ...

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