Grönland: Meine Reisen ans Ende der Welt von Markus Lanz

Grönland: Meine Reisen ans Ende der Welt - National Geographic
Grönland: Meine Reisen ans Ende der Welt - National Geographic
Markus Lanz reist seit vielen Jahren nach Grönland. Sein Bildband zeigt in beeindruckender Weise die Schönheit des Landes und porträtiert seine Einwohner.

Fast jeder Fernsehzuschauer kennt Markus Lanz als Moderator. Kaum jemand weiß, dass der beliebte Fernsehmoderator ein Faible für eisige Landschaften und ganz besonders für Grönland hat. In seinem Bildband "Grönland: Meine Reisen ans Ende der Welt" überzeugt Markus Lanz als Fotograf einzigartiger Landschaftsbilder. Erschienen ist der opulente Bildband in seiner 5. Auflage am 5. Dezember 2011 bei National Geographic.

Ein Mann geht an seine Grenzen

Markus Lanz wuchs in den Dolomiten auf, aber sein Herz schlägt für ein eisiges Land. Grönland, in dem Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius herrschen, fasziniert den Fernseh-Star schon seit langem. Dieses Land mit seinen riesigen Gletschern und unendlichen, schneebedeckten Weiten besucht Markus Lanz regelmäßig seit einigen Jahren. Während dieser Reisen auf die größte Insel der Erde machte er eine riesige Zahl von faszinierenden Fotos und Filmaufnahmen. Eine Auswahl aus seinen über 20.000 Fotos präsentiert Markus Lanz in seinem umfangreichen Bildband "Grönland: Meine Reisen ans Ende der Welt".

Grönland - ein Land der Extreme

Während seiner Expeditionen in das Land des ewigen Eises lebte Markus Lanz gemeinsam mit den Eskimos im nördlichsten Dorf der Welt. Er ging mit ihnen gemeinsam auf die Jagd und fuhr mit ihren Schlittenhunden über das zugefrorene Wasser. Markus Lanz schaffte es, sich mit den dort lebenden Menschen anzufreunden und ihr Vertrauen zu gewinnen. Knapp 57.000 Einwohner hat Grönland, das entspricht ungefähr der Hälfte der Einwohner einer mittelgroßen deutschen Stadt. Der Moderator durfte am Leben der Eskimos teilnehmen, das bedeutete aber auch, mit ihnen auf Seehund- und Schneehasenjagd zu gehen. Obwohl es für Außenstehende sehr brutal anmutet, ist diese Jagd lebensnotwendig und gefährdet nicht den Arterhalt.

Faszinierende Fotos

Neben seinen interessanten Berichten über die Lebensweise der Eskimos in Grönland bietet der umfangreiche Bildband "Grönland: Meine Reisen ans Ende der Welt" auch beeindruckende Fotografien der einzigartigen Landschaft sowie Bilder der einheimischen Tierwelt. Man merkt den Fotos an, mit welcher Leidenschaft für das Land sie gemacht wurden. Markus Lanz zollt dem ewigen Eis großen Respekt und fühlt sich mit Grönlands Einwohnern freundschaftlich verbunden. Diese Verbundenheit kommt in den großformatigen Farbfotos vortrefflich zur Geltung. Sie zeigen spielende Kinder im ewigen Eis, Eskimos bei der Arbeit und brillante Tierfotografien. Fotografien die einen berühren und überraschen. Den informativen Berichten, die die wunderschönen Fotos perfekt ergänzen, merkt man die Bewunderung des Autors für Grönland und seine Bewohner an.

Fazit

Ein Bildband, der mit seinen wunderbaren Fotos und intensiven Berichten überzeugt. Ein lesenswertes Buch, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.

"Grönland: Meine Reisen ans Ende der Welt" von Markus Lanz, erschienen am 5. Dezember 2011 bei National Geographic, gebunden, Großformat, 285 Seiten, 39,95 Euro, ISBN 978-3-86690195-7

Die Autorin bedankt sich bei National Geographic für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright National Geographic

Gabriele Pagenhardt von Mainberg, Gabriele Pagenhardt von Mainberg

Gabriele Pagenhardt von Mainberg - Vor einigen Jahren war ich für ein Berliner Internet-Magazin im Bereich Veranstaltungs- und Ausflugstipps tätig und für ...

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