
- Wie gute Vorsätze umgesetzt werden können - morguefile
Das Ende eines Jahres ist immer ein beliebter Zeitpunkt, um alles Alte hinter sich zu lassen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Jetzt soll alles anders werden, die letzte Zigarette ausgedrückt und endlich mehr Sport gemacht werden. Doch je älter das Jahr wird, desto weiter entfernt sind alle die guten Vorsätze, die man getroffen hat. Wie also den inneren Schweinehund überwinden?
Die Top Ten der guten Vorsätze
Forsa hat eine Umfrage gestartet, welche die guten Vorsätze der Deutschen für das Jahr 2010 in Zahlen beschreibt. 59 Prozent der Deutschen haben sich für das kommende Jahr vorgenommen, weniger Stress zu haben, beziehungsweise den bestehenden abzubauen. Das Rauchen aufzugeben und weniger Alkohol zu trinken rangiert auf den hinteren Plätzen. Immerhin ein Drittel der Befragten hat sich vorgenommen, das Körpergewicht zu reduzieren.
Sich das Richtige vornehmen
Oft scheitern die besten Vorsätze bereits am Anfang. Gründe hierfür sind vielseitig. Zum einen gibt es Ziele, die einfach zu hoch gegriffen sind und deshalb nicht verwirklich werden können. Manch einer erwartet auch, dass man die gesteckten Ziele zu hundert Prozent erfüllt, ohne auch nur einmal in die alten Muster zurückzufallen. Ein wirklich utopisches Vorhaben. Eines der größten Probleme aber: Man verschiebt den Beginn der guten Vorsätze immer wieder auf morgen.
Vorsätze in die Tat umsetzen
Wichtig, um die Vorsätze auch in die Tat umsetzen zu können, ist das momentane Befinden. Man sollte immer einen Zeitpunkt wählen, zu dem man sich gut und ausgeruht fühlt. Auch sollten kleinere Ziele gewählt werden, die erreichbar sind. Wichtig ist auch, sich immer wieder dafür zu belohnen, wenn man einen Vorsatz in die Tat umgesetzt hat. Schließlich möchte der Körper gerne an alten Gewohnheiten festhalten und trennt sich nur ungern von alten Verhaltensweisen. Ist es einem gar nicht möglich, die Vorsätze in die Tat umzusetzen, so sind meist Kompromisse eine gute Lösung. Sie reißen einen nicht komplett aus alten Verhaltsmustern und helfen trotzdem, die Erfüllung der Vorsätze zu bestätigen. Ein wenig Zwang gehört natürlich immer irgendwie dazu. Manch ein Psychologe behauptet sogar, dass allein das Tun einem zeigt, dass das Vorgenommene vielleicht sogar Spaß machen kann. Im Idealfall heißt das, dass wozu man sich zwingt irgendwann dann vielleicht zu einem inneren Bedürfnis wird.
Sind gute Vorsätze wirklich gut für uns?
Generell sollte man sich aber immer wieder fragen, ob gute Vorsätze wirklich gut für uns sind. Vielleicht sind wir gar nicht dafür bestimmt, morgens vor der Arbeit joggen zu gehen. Vielleicht brauchen wir auch nicht den regelmäßigen Besuch im Theater. Vielleicht sind wir einfach dazu bestimmt, mit einer Tüte Chips faul auf dem Sofa zu liegen. Vielleicht sollten wir also einfach den Vorsatz fassen, keine Vorsätze mehr zu fassen.
