Einen Gutschein zu verschenken, ist oft die bessere Alternative zu einem Geschenk, von dem man nicht weiß, ob es beim Beschenkten gut ankommt. Damit der Gutschein aber nicht zu unpersönlich und lieblos erscheint, werden hier einige Ideen genannt, um ihn ein wenig aufzupeppen. Entweder wird ein Original-Gutschein in das Gesamtkunstwerk hineingeklebt (mit einem Klebepunkt aus zusammengerolltem Tesafilm, lässt sich leicht wieder entfernen) oder es ist ein komplett selbst gestalteter Gutschein, den der Beschenkte zusammen mit dem Schenkenden vor Ort einlöst. Die Ideen eignen sich als Geschenke zum Geburtstag, Muttertag sowie auch zur Hochzeit und Geburt.

Gutschein für einen Friseurbesuch – Kamm und Schere

Die Karte ist einfach zu gestalten, indem ein Stück Tonpapier in der gewünschten Farbe in der Größe eines halben DIN A4-Blattes ausgeschnitten wird. Sie wird beschriftet, beispielsweise mit "Gutschein für einen Friseurbesuch für ... von ...". Nun wird die Karte in der Mitte gefaltet, so dass eine Klappkarte entsteht. Der Clou ist, dass die Karte in gefaltetem Zustand an den offenen Seiten so eingeschnitten wird, dass sie aussieht wie ein Kamm (siehe Foto). Wer mag, klebt noch (echte oder unechte) Locken mit hinein. Eine Schere aus Tonpapier verziert die Vorderseite der Karte und macht schnell deutlich, worum es sich handelt.

Gutschein für Babysitter – Inklusive Geschenk für das Kind

Ein Schuhkarton wird von innen mit Seidenpapier ausgekleidet. Der Karton wird nun so hingestellt, dass die offene Seite nach vorne zeigt. Dies soll das Kinderzimmer darstellen. Hier befestigt man mittels Draht oder Klebeband vorsichtig Kinderzimmermöbel beispielsweise von Playmobil oder einer ähnlichen Marke. Es können auch Holzmöbel für ein Puppenhaus sein. Der Gutschein für das Babysitten dekoriert als Bild die Kinderzimmerwand. So hat man gleichzeitig für das Kind und für die Eltern eine Überraschung. Wer noch etwas drauflegen will für die Eltern, dem sei der nachstehende Vorschlag in Kombination mit dem Babysittergutschein empfohlen.

Gutschein für einen Restaurantbesuch - Beispiel Italiener

Man nehme ein festes Papier in der Größe eines Platzsets und beklebe oder bemale es wie eine italienische Flagge, also in den Farben grün, weiß und rot. Die so entstandene Unterlage kann noch laminiert werden, dann ist es auch gleichzeitig ein praktisches Zusatzgeschenk. Nun nimmt man einen (Papp-)Teller, darauf kommt der folgende Text: "Gutschein für einen Restaurantbesuch".

Entweder wird der Text mit einem Stift auf den Teller geschrieben oder der Text wird ausgedruckt und aufgeklebt. Mit verschiedenen Nudelsorten wird der Teller verziert. Hier kann man sich ein Muster ausdenken, das einem am besten gefällt. Weitere Verzierungsmöglichkeiten sind beispielsweise aus Zeitschriften ausgeschnittene Pizzastückchen, die mit den anderen Teilen auf dem Teller arrangiert werden. Diese Idee lässt sich natürlich auch mit anderen Nationalitäten umsetzen: Nur die Flagge und die Symbole entsprechend verändern. Wird das Ganze in Cellophan verpackt, ist es ein wirkungsvolles Präsent.