
- Verteidigungsminister a. D. zu Guttenberg gibt auf - www.zuguttenberg.de
Karl-Theodor zu Guttenberg ist am 1. März 2011 zurückgetreten! Die Beschuldigungen waren klar, die Fronten mittlerweile auch: Einerseits, so der Vorwurf, fehlen in der Dissertation des Karl-Theodor zu Guttenberg Kennzeichnungen, Belege und Quellenangaben – eine im Grunde sachliche Kritik, die auch auf den Doktorvater Professor Dr. Peter Häberle (geboren 1934) zurückfällt und die Universität Bayreuth (hier hat zu Guttenberg im Jahr 2007 promoviert). Schlampige, ungenügende Arbeit könnte man dem Professor vorwerfen. Der setzt sich dagegen mit dem Wort „absurd“ zur Wehr (zitiert nach focus.de vom 16.2.2011 als Zitat von dpa, abgerufen am 21.2.2011). Doch mittlerweile verdichten sich die Indizien, dass Vorsatz hinter den Plagiaten steckt und Prof. Häberle sich zu Recht betrogen und düpiert fühlen dürfte.
Vorwürfe und Verteidigung pendeln zwischen Moral und Sache
Aus dem Tatvorwurf des Plagiats leiten sich Anschuldigungen ab, die moralisch mahnend wirken. Vom „Werteverfall“ ist die Rede und davon, dass man nach zu Guttenberg, sollten die Anschuldigungen zutreffen, als Lehrer und Professor Schummeleien der Lernenden nicht mehr kritisieren oder gar sanktionieren darf. Es ist zudem die Rede von einem Verlust der Vorbildfunktion. Die „Verteidiger“ des Verteidigungsministers halten entgegen, die Doktorarbeit habe nichts mit seiner Arbeit als Politiker, geschweige denn seinem Rang als Mensch zu tun. Endlich habe man wieder einmal einen charismatischen Menschen, der noch dazu sein Amt mit Können und Engagement erfülle. Nicht wenige der Verteidiger konstruieren aus den Vorwürfen eine Hetzjagd und äußern Überlegungen nahe einer Verschwörungstheorie (zitiert nach CSU-Landesgruppe.de vom 18.2.2011, abgerufen am 21.2.2011).
Blick ins Horoskop von Karl-Theodor zu Guttenberg
Zu Guttenberg hat derzeit mit enormen belastenden Konstellationen in seinem Horoskop zu tun, wie bereits in einem früheren Beitrag dargestellt wurde – inklusive der hohen Wahrscheinlichkeit für den Rücktritt, den zu Guttenberg am 1. März mitgeteilt hat. Ganz wesentlich handelt es sich dabei um drei Transite: ein Uranus-Quadrat-Merkur, eine Saturn-Konjunktion-Uranus und ein Saturn-Quadrat-Mond. Mit Transiten bezeichnet die Astrologie die Verbindung zwischen den Planetenstellungen des Geburtshoroskops und den Positionen eines bestimmten Zeitpunkts – zum Beispiel eben den Zeitpunkt Mitte Februar, als die Süddeutsche Zeitung zum ersten Mal mit der Meldung an den Start ging: „Guttenberg hat abgeschrieben, ohne zu kennzeichnen.“
Bei den Transiten sind die sogenannten Langsamläufer beteiligt, Planeten also, die für ihre Bahn um die Sonne Jahrzehnte brauchen mit der Konsequenz, dass ihr „Einfluss“ langanhaltend ist und besonders intensiv. Anders als beispielsweise bei der Flüchtigkeit des Mondes wird ein durch Saturn ausgelöster Transit mehrere Monate dauern. Der Saturn-Uranus-Transit wird sich jetzt zunächst ein wenig entspannen, weil Saturn rückläufig ist (retrograd). Mitte September allerdings steht er wieder in Konjunktion zu Uranus. Die Bedeutung: Uranus repräsentiert das umwälzende Prinzip, Saturn das konzentrierende, das zusammenziehende Prinzip.
Auswege aus der Falle Saturn: Für zu Guttenberg empfiehlt sich eine Radikalkur
Hier werden zwei widerstreitende Kräfte um die Vorherrschaft kämpfen: Explosion oder plötzlicher Zusammenbruch. Eine dritte Lösung könnte darin bestehen, dass zu Guttenberg den Transit „auflöst“. Robert Hand, der großartige amerikanische Astrologe, schreibt dazu: „Eines ist dabei klar. Wer jetzt keine fundamentale Lebensumstellung vornimmt, wird in rund vierzehn Jahren mit den Konsequenzen dieses Versäumnisses konfrontiert, und die gleichen Lebensfragen werden sich zu Wort melden, aber unter noch schwierigeren Umständen. Dies geschieht dann unter dem Oppositionstransit Saturns zum Radix-Uranus.“
Quellen der astrologischen Literatur:
Horoskop – selbst gestellt. Ursula Lewis. Wolfgang Krüger Verlag. Bearbeitete Neuauflage S. Fischer, Frankfurt, 1982.
Das Buch der Transite. Robert Hand. Kailash, 10. Auflage, 2000.
