
- Original Hallorenkugeln aus Halle an der Saale - Last Hero
Die "Hallorenkugeln", die wohl süßeste Versuchung seit es Schokolade gibt und der leckerste Botschafter der Stadt Halle an der Saale, traten nach der politischen Wende in Deutschland 1989 einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Münder der gesamten Bundesrepublik Deutschland an. Hergestellt werden sie in der "Halloren Schokoladenfabrik" in der größten Stadt Sachsen-Anhalts. Doch nicht nur die "Hallorenkugeln" entstammen der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands, viele weitere Köstlichkeiten, darunter zahlreiche und bezaubernde Pralinen, werden dort hergestellt. Ein Schokoladenmuseum, direkt auf dem Fabrikgelände gelegen, bietet einen imposanten Einblick in die Geschichte der "Halloren Schokoladenfabrik" sowie in die Geschichte der Schokolade allgemein.
Vorläufer der "Halloren Schokoladenfabrik" seit 1804 in Halle (Saale)
Die Geschichte der Schokoladenherstellung in Halle (Saale) geht bis auf das Jahr 1804 zurück. In jenem Jahr gründete F. A. Miethe die erste Schokoladenfabrik in der Saalestadt, die im Jahre 1851 von Friedrich David übernommen wurde und unter dem Namen "Friedrich David & Söhne" firmierte. Seit 1896 hat die Fabrik ihren jetzigen Sitz in der Delitzscher Straße in Halle (Saale) und es wurde mit der Produktion von Lebkuchen, Honigkuchen und Pralinen, darunter einer Praline mit dem Namen "Mignon". 1933 erfolgte die nächste Umfirmierung und die Schokoladenfabrik produzierte nunmehr unter dem Namen "Mignon Schokoladenwerke AG". In den Wirren des Zweiten Weltkriegs wurde 1943 die Schokoladenherstellung gestoppt und die Fabrik wurde eine Außenabteilung eines Flugzeugwerkes, Zubehörteile für Flugzeugtragflächen wurden in jener Zeit dort gefertigt.
1950 wurden die Fabrikbesitzer durch die DDR-Regierung enteignet und die Schokoladenfabrik wurde als selbstständiger Betrieb in das Kombinat Süßwaren integriert. Die Produktpalette wurde um Bonbons, Gelee, Fondants und weitere Schokoladenartikel erweitert und auch die berühmten "Hallorenkugeln" erblickten das Licht der Welt. Seit 1896 hat die Fabrik ihren jetzigen Sitz in der Delitzscher Straße in Halle (Saale) und es wurde mit der Produktion von Lebkuchen, Honigkuchen und Pralinen, darunter einer Praline mit dem Namen "Mignon" begonnen. Nach der politischen Wende in der DDR wurde im Jahr 1990 die "Halloren Schokoladenfabrik GmbH" gegründet und 1992 wurde die erfolgreiche Privatisierung des Unternehmens abgeschlossen. 1995 wurde Europas modernste Produktionsstraße für die "Hallorenkugeln" in Betrieb genommen. Mit der Integration der Confiserie "Dreher GmbH Bad Reichenhall" als eine 100-prozentige Tochter der "Halloren Schokoladenfabrik GmbH" und der Übersiedlung der gesamten Produktion der Confiserie nach Halle (Saale) begann 2001 ein neues Kapitel der Herstellung von hochwertigen Pralinen in der halleschen Schokoladenfabrik. 2003 wurde zudem die Confiserie "Chocolaterie Weibler GmbH Cremlingen" ebenso als 100-prozentige Tochter in das Unternehmen integriert. 2004, pünktlich zum 200-jährigen Jubiläum wurde das Schokoladenzimmer im Schokoladenmuseum eröffnet und die "Halloren Schokoladenfabrik GmbH" wurde mit dem "Mitteldeutschen Marketingpreis" ausgezeichnet.
2006 wurde das Unternehmen in die "Halloren Schokoladenfabrik AG" umgewandelt und seit dem Jahr 2007 ist das Unternehmen an der Börse dotiert. Im gleichen Jahr wurde das runderneuerte Schokoladenmuseum eröffnet und die Besucher bekommen einen Einblick in die laufende Produktion durch die "Gläserne Fabrik". 2008 wurde die "Delitzscher Schokoladenfabrik GmbH" als 100-prozentige Tochter in das Unternehmen integriert. Die "Halloren Schokoladenfabrik" blickt auf eine wechselvolle und eine über 200 Jahre erfolgreiche Geschichte zurück und das Unternehmen als ein Aushängeschild der Stadt Halle (Saale) boomt weiterhin.
"Original Hallorenkugeln" als ein Klassiker der "Halloren Schokoladenfabrik
Die "Halloren Schokoladenfabrik AG" Halle (Saale) verfügt über ein ausgesprochen breitgefächertes Sortiment an allerlei köstlichen Süßigkeiten, doch ohne Frage ist die berühmte Hallorenkugel das Aushängeschild der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands. Traditionell besteht die Füllung der klassischen Hallorenkugel aus einer Crememischung aus Sahne und Kakao. Im Laufe der Jahre kamen viele weitere Variationen der Hallorenkugel hinzu und mittlerweile können Schokoladenliebhaber aus einem kreativen und leckeren Repertoire von verschiedenen Sorten der Hallorenkugeln wählen. Dazu gehören unter anderem die Sorten:
- Erdbeerjoghurt
- Himbeerjoghurt
- Sanddornjoghurt
- Apfel-Zimt
- Pflaume-Rum
- Schwarzwälder Kirsch
- Orange-Mohn
- Schoko-Rum, sowie
- die "Hallorenkugel 2010", Limoncello.
Im Schokoladenmuseum gibt es die Möglichkeit eines Fabrikkaufs sowie die Möglichkeit, im Rahmen eines Pralinenseminars einen Einblick in die Pralinenherstellung zu gewinnen.
Kontaktdaten
Halloren Schokoladenfabrik AG
Delitzscher Straße 70
06112 Halle
Tel.: 03 45 / 56 42 - 0
Fax: 03 45 / 56 42 - 2 99
