Happy Feet 2 3D - Animations-Fortsetzung des Oscar-Hits im Kino

Happy Feet 2 3D - Filmplakat - Warner Bros.
Happy Feet 2 3D - Filmplakat - Warner Bros.
Am 1. Dezember 2011 startet der Nachfolger des erfolgreichen Pinguin-Films in den deutschen Kinos. Sprecher sind Ben Becker und Rick Kavanian.

Fünf Jahre nach "Happy Feet", der mit dem Oscar für den besten Animationsfilm ausgezeichnet wurde, kommt jetzt das Sequel in die Kinos. Wie inzwischen bei Animationsfilmen üblich, kommt auch dieser natürlich in 3D daher. Gut ausgenutzt wird dies auf jeden Fall, denn selten war im Kino etwas Plüschigeres zu sehen als die kleinen Pinguine mit ihrem Flauschefell. "Happy Feet 2" startet in Deutschland am 1. Dezember 2011.

"Happy Feet 2 3D" - Die Handlung des Animationsfilms

Kaiserpinguin Mumble hat inzwischen nicht nur mit Gloria eine Frau für´s Leben gefunden, sondern mit dem kleinen Erik auch noch knuffigen Nachwuchs in die Welt gesetzt. Dieser findet aber leider keinen wirklichen Bezug zum Tanzen, viel lieber möchte er doch fliegen. Da seine Artgenossen ihm dabei nicht helfen können, mischt er sich unter die Adeliepinguine um Möchtegern-Frauenheld Ramón. In dessen Gruppe lernt er den mächtigen Sven kennen, der angeblich nicht nur Pseudo-Guru Lovelace vor dem Tod bewahrt hat, sondern sogar fliegen kann. Sven gibt Erik zu verstehen, dass er alles schaffen kann, wenn er es will, doch schon bald gerät die Welt der Pinguine in ernsthafte Probleme.

George Miller - Regisseur von "Happy Feet 1+2" und "Mad Max 1-3"

Mit der Inszenierung von niedlichen Tierfilmen kennt sich Regisseur George Miller inzwischen aus, auch wenn in seinen früheren Filmen hauptsächlich streunende Hunde in karger Ödnis umher liefen. Der 1945 geborene Australier war in den Jahren 1979 bis 1985 verantwortlich für die kultige "Mad Max"-Trilogie mit Mel Gibson. Keine Familienfilme waren darüber hinaus "Die Hexen von Eastwick" (1987) und "Lorenzos Öl" (1992), für dessen Skript Miller erstmals für den Oscar nominiert wurde. Die größten Erfolge gab es in der Folge für familiäre Komödien, in denen Tiere die Hauptdarsteller waren. Für seinen Film "Ein Schweinchen namens Babe" (1995) übernahm Miller die Produktion und schrieb das Buch – für beides erhielt er eine Oscar-Nominierung, dazu einen Golden Globe für den besten Film der Sparte Comedy/Musical. Einen BAFTA sowie den Oscar als bester Animationsfilm heimste er zuletzt mit "Happy Feet" (2006) ein und stach dabei unter anderem den Pixar-Hit "Cars" aus. Regie, Produktion und Drehbuch übernahm George Miller bei fast allen seiner Filme seit dem Jahr 1971.

Die Synchronisation für "Happy Feet 2" - Rick Kavanian und Ben Becker statt U.S.-Stars

Bei vielen Animationsfilmen blutet das Herz von Filmfans, die der englischen Sprache mächtig sind, wenn sie die deutsche statt der englischen Synchronisation hören müssen. Im Fall von "Happy Feet 2" sind Sorgen jedoch unangebracht. Klar ist es schmerzlich, wenn man bedenkt, dass die Original-Stimmen gesprochen werden von so namhaften Leuten wie Robin Williams ("Good Will Hunting"), Elijah Wood (Frodo in "Der Herr der Ringe"), Sängerin P!nk, Hugo Weaving ("Matrix"-Trilogie, "Captain America"), Brad Pitt ("Inglourious Basterds"), Matt Damon ("Contagion", "Der Plan") und Hank Azaria (Gargamel in "Die Schlümpfe", "Die Simpsons"). Die deutsche Synchronisation muss sich jedoch hinsichtlich der Qualität in keinster Weise verstecken. Die Stimmen sind allesamt sehr gut gewählt, passen wie die Faust auf´s Auge und auch die zahlreichen Wortwitze und Anspielungen auf andere Filme und die Popkultur im Allgemeinen sind höchst stimmig. Zwei der Stimmen der deutschen Version werden gesprochen von Rick Kavanian ("Bullyparade", "Mord ist mein Geschäft, Liebling") und Ben Becker ("Sass", "Comedian Harmonists").

"Happy Feet 2" - Kritik zum 3D-Sequel des Animations-Oscar-Hits

Nein, wie flauschig! Ach, wie niedlich! Diese und weitere, ähnliche Ausdrücke werden kleinen wie großen Kinogängern sicher bei "Happy Feet 2" durch den Kopf oder gar über die Lippen gehen, insbesondere bei Sichtung der 3D-Version. Die 3D-Effekte sind klasse eingesetzt und machen fast über den gesamten Film Spaß. So knuffig wie Mumble selbst im Original, ist hier nun sein Sohn Erik. Und auch wenn die Geschichte teilweise dem ersten Teil doch sehr ähnlich ist und der Film ansonsten auch Anleihen an andere Filme hat, darunter sogar "Die Konferenz der Tiere", ist "Happy Feet 2" insgesamt absolut sehenswert. Einige originelle Aspekte kommen zum Tragen, dazu – wie schon im ersten Teil – zahlreiche Musikhits, die zum Mitmusizieren anregen. Die hinsichtlich der Texte abgeänderten Versionen reichen hierbei von "Under Pressure" von Queen und David Bowie bis hin zu "Wake Me Up Before You Go Go" von George Michael. Zwei Nebenrollen kommen darüber hinaus ganz groß raus: Was bei "Ice Age" Scrat war und ist, sind bei "Happy Feet 2" Krill. Ihrem Plankton-Schwarm ausgebüchst, um zu sehen, was es außer Schwarm sonst noch so gibt, werden die beiden Krill, namentlich Will und Bill, zu den heimlichen Stars des Films, die mit allerhand Zitierbarem um sich werfen, dass es nur so eine Freude ist. Recht dramatisch geht es zudem zwischendurch zu, sodass die Frage gestellt sein darf, ob eine Altersfreigabe ab 6 Jahren nicht passender gewesen wäre, den Kindern und anderen Zuschauern zuliebe, da sich die Kleinsten in den abenteuerlicheren Szenen sicherlich lieber anderen Dingen als der Leinwand zuwenden. Insgesamt ist "Happy Feet 2" auf jeden Fall ein schöner, lustiger und niedlicher Film mit tollem Soundtrack, klasse 3D-Effekten und sinnvollen Botschaften für Groß und Klein.

Filmangaben

Titel: Happy Feet 2

Originaltitel: Happy Feet Two

Land, Jahr: Australien, 2011

Genre: Trickfilm / Komödie

Verleih: Warner

Regie: George Miller

Drehbuch: Dr. George Miller, Gary Eck, Warren Coleman, Paul Livingston

Sprecher Deutschland: Ben Becker (Lovelace), Rick Kavanian (Ramón)

Laufzeit: 99 Minuten

FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung

Kinostart: 1. Dezember 2011

Quellen

Offizielle Film-Website

Internet Movie Database

Kino.de

Warner

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