
- Heiligabend genießen - Susanne Öhrig
Fast jeder fragt sich jedes Jahr aufs Neue, was man an Heiligabend essen und machen soll. Wie verbringt man den Tag – und wie den Abend? Was soll man kochen – soll man überhaupt kochen? Wie gestaltet man die Bescherung – werden die Geschenke überreicht oder nimmt sich jeder seins unter dem Baum hervor? Fragen über Fragen – hier ein paar Antworten und somit mögliche Lösungen:
Den Tag ruhig und entspannt angehen
Wer an Heiligabend auch abends noch frisch und fit sein möchte, sollte den Tag ruhig und entspannt angehen. Die Weihnachtseinkäufe – sowohl Geschenke wie auch Lebensmittel – kann man in aller Ruhe schon ein paar Tage vorher erledigen. Werden frische Lebensmittel benötigt, kann man diese einen Tag vorher besorgen. Somit fällt der Einkaufsstress schon weg. Und die Zeit, die man an der Supermarktkasse anstehen muss, kann man wesentlich sinnvoller nutzen.
Morgens ausschlafen, gemütlich frühstücken und lesen oder Spiele spielen. Weihnachtsfilme ansehen, draußen spazieren gehen und eventuell einen Mittagsschlaf halten. Das entspannt und sorgt dafür, dass man abends ausgeruht ist und nicht unterm Weihnachtsbaum zu gähnen anfängt.
Schnelle Gerichte oder gemütliches Beisammensein
Statt stundenlang in der Küche zu stehen um ein aufwendiges Abendessen zu zaubern, reicht es völlig aus, etwas Schnelles und Unkompliziertes auf den Tisch zu bringen. Ob Würstchen mit Kartoffel- oder Nudelsalat, Hawaii-Toast oder Pizza – Hauptsache es geht schnell und schmeckt trotzdem. Und gerade, wenn mit Kindern gefeiert wird, bieten sich diese Varianten an. Zum einen, weil es ihnen wahrscheinlich auf jeden Fall schmeckt. Zum anderen, weil das Essen an sich nicht so lange dauert und die Kinder somit nicht so lange auf die langersehnte Bescherung warten müssen.
Wird der Heiligabend nur mit Erwachsenen gefeiert, kann das Abendessen ruhig etwas länger dauern. Denn hier steht in der Regel das gemütliche Beisammensein im Vordergrund. Zu diesem Zweck eignen sich besonders Raclette oder Fondue. Die Vorbereitungen dauern nicht so extrem lange, aber das Essen an sich ist sehr gemütlich und gesellig.
Bescherung – wie werden die Geschenke verteilt?
Ein Weihnachtsbaum sieht noch viel mehr nach Weihnachten aus, wenn bunt verpackte Geschenke darunter liegen. Daher könnte die Bescherung zum Beispiel so aussehen:
Jeder, der etwas schenkt, legt das oder die Geschenke unter den Baum. Nicht vergessen: Den Namen des zu Beschenkenden auf die Päckchen schreiben. Sobald die Bescherung losgeht, wird ausgewählt, wer mit Schenken anfängt. Dieser holt nun ein Geschenk von ihm für einen anderen unter dem Baum hervor und überreicht es. Der Beschenkte packt es aus und alle anderen sehen dabei zu. Dann ist der Beschenkte dran. Er holt ein Geschenk von sich für einen anderen und überreicht es. Wieder sehen alle anderen beim Auspacken zu. Dann ist dieser dran und so weiter – bis alle Geschenke überreicht sind.
Vorteil: Die Bescherung dauert schön lange und jedes Geschenk wird richtig gewürdigt, da immer nur eines ausgepackt wird. Packen alle ihre Geschenke gleichzeitig aus, ist die Bescherung ruck zuck vorbei und das ein oder andere Geschenk geht in der Masse unter, ohne dass es richtig wahrgenommen wurde.
Was nach der Bescherung machen?
Die Bescherung ist vorbei, der Abend aber noch lange nicht? Dann kann man diesen schön ausklingen lassen, indem man gemütlich beisammen sitzt und sich unterhält. Man kann Spiele spielen (gerade neu erhaltene oder solche, die man schon lange besitzt) oder auch fernsehen – vielleicht einen schönen Weihnachtsfilm. Eventuell hat der ein oder andere auch noch Lust auf einen kleinen Spaziergang oder Stadtbummel. Möglicherweise findet man auch Gefallen daran, jemanden überraschend zu besuchen – sofern man sicher sein kann, dass dies auch erwünscht ist. Je nach Alter und Vorliebe kann man auch in die Disco oder in eine Bar gehen. Es gibt viele Möglichkeiten, den Heiligabend zu genießen.
