
- Hellersdorf Neupflanzung - Norman Oelker
Hellersdorf ist als Stadtteil großzügig und flächig konzipiert. Innerhalb und um die Siedlung finden sich reichlich Grünflächen, natürlich erhaltene wie auch künstlich angelegte und ganze Parklandschaften. Und es wird seit Jahren mit Neupflanzungen und Begrünungen weiter an der Lebensqualität in diesem Bezirk gearbeitet. Dieses Jahr fällt durch massive Baumpflanzungen besonders auf. Die beiden folgend genannten Grünflächen profitieren davon erheblich.
Stadtteilpark Hellersdorf
Im Verlauf des Hellersdorfer Grabens in Höhe des U-Bahnhofs Hellersdorf wurde der Stadteilpark Hellersdorf angelegt. Er gliedert sich in die zwei Bereiche Ost und West. Der westliche Abschnitt wurde im Jahr 2007 nach Regine Hildebrandt benannt. Zwischen den Jahren 2006 und 2009 fertiggestellt, bildet er eine Verbindung zwischen dem Boulevard Kastanienallee und der Risaer Straße und ist Teil des grünen Landschaftstreifens mit seinem Verlauf zwischen Hönow, Helle Mitte, dem historischen Hellersdorf über Kaulsdorf bis zum Barnimhang. Auch der östliche Teil des Stadtteilparks ist inzwischen vollendet.. Er wurde nach Kurt Julius Goldstein benannt. Die barrierefreie Grünanlage wird von einem ca. 70 Meter langen Fußgängersteg mit zwei Aussichtspunkten überspannt. Hier kann man den Blick über die Parklandschaft und die in ihr liegenden neu angelegten Pfuhle streifen lassen. Beide Teile des Parks liegen nur wenige Schritte vom U-Bahnhof Hellersdorf entfernt links und rechts der Risaer Straße.
Hellersdorfer Graben
Zwischen den U-Bahnhöfen Neue Grottkauer Straße und Louis-Lewin-Straße der Linie 5 zieht sich auf ca. 2,5 Kilometer Länge der Hellersdorfer Graben hin. Seinen Ursprung hat er in einer eiszeitlichen Flussrinne. Er wurde zeitweilig als Entwässerungsgraben genutzt und noch heute führt die offene Trasse der U-5 durch ihn. Ende der 1990er Jahre wurde begonnen, das Gelände in einen Grünzug mit Rad- und Wanderwegen umzugestalten. Im Zuge dessen wurden auch viele Bäume und Büsche gepflanzt. Entlang des Hellersdorfer Grabens fallen die momentanen Pflanzungen besonders auf. Hier werden Hunderte von neuen Bäumen eingesetzt. Links und rechts des Grabens, aber auch weiter Richtung Mark-Twain-Straße und auf dem daneben gelegenen Hügel am Goldstein Park.
Grüne Zukunft in Hellersdorf
Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis die neuen Pflanzungen ihre volle Wirkung entwickeln. Aber auch jetzt ist an den kleinen Bäumen schon abzusehen, wie Hellersdorf immer grüner wird. Man kann sich bereits vorstellen, wie sie einmal Alleen und kleine Haine bilden werden. Dies nicht nur in den Parklandschaften, auch direkt im Stadtteil werden die Gehölze und das Grün immer mehr. Am Alice-Salomon-Platz wurden z. B. zwei Dutzend Kastanien aufgestellt und die Hellersdorfer Straße entlang werden weitere Bäume hinzukommen. Projekte wie das grüne Band zwischen Zossener Straße und dem Havelländer Ring und Begrünungen von Rückbauflächen und Wohnhöfen sind weitere Beispiele, wie dieser Stadtteil auch in Zukunft an Lebensqualität gewinnt.
