
- Kürbisse im eigenen Garten - Angelina Ströbel/pixelio
Es gibt viele Rezepte für gesunde Ernährung. Dabei ist im Herbst immer der Dicke aus dem Garten: Kürbisse eigenen sich hervorragend für vegetarische Rezepte, für eine Diät ohne schnelle Kohlenhydrate, nämlich als Ersatz für Kartoffeln, er ist schmackhaft und – wenn man einmal weiß wie, auch schnell zubereitet.
Gesunder Kürbis
Die Chinesen nennen den Kürbis den „Kaiser des Gartens“ und schreiben ihm sogar potenzsteigernde Wirkung zu. Fest steht zumindest, dass er so gut wie kein Fett und kein Cholesterin enthält, dafür aber voller Vitamine und Mineralstoffe steckt. Das enthaltene Kalium wirkt ausschwemmend. Regelmäßig gegessen soll er auch den Blutzuckerspiegel regulieren. Frucht und Kerne enthalten Antioxidanzien. Das sind Anti-Aging Stoffe, die den Alterungsprozess verlangsamen sollen. Ballaststoffe regen die Verdauung an. Dabei sind Kürbisse kalorienarm.
Kürbissorten
Am gebräuchlichsten sind die Sorten
- Riesenkürbis – für Pürees, Suppen,Gebäck, süßsauer eingelegt
- Hokkaido – wie Riesenkürbis und als Gemüse, geschmort, gebacken
- Butternuss – Pürees, Suppen
Kürbis beim Kauf prüfen
Die Schale von Kürbissen sollte fest, unversehrt sein und keine Risse, Dellen oder Flecken aufweisen. Wenn beim Beklopfen ein hohler Ton hörbar ist, sind sie reif.
Kürbis selbst anbauen
Wer Kürbisse im eigenen Garten ziehen will, braucht viel Platz.
Sorten, die nach Meinung der Buchautorin Clare Matthews ("Gemüseleicht – Selbstversorgung aus dem Garten") einen Versuch lohnen sind
- Racer – große, perfekt geformte Kürbisse
- Jack of all Trades - große, orangerote Früchte
- Cobnut - ein Butternusskürbis, der gedünstet oder als Gemüse schmeckt und auch in kühleren Regionen gedeiht.
Kürbisse im eigenen Garten
Kürbissamen werden einen Monat vor der Aussaat ins Freiland in kleinen Töpfen vorgezogen. Man lässt sie bei Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad keimen. In den Garten werden die Setzlinge dann im Spätfrühling gepflanzt.
Sie benötigen einen frostfreien und ausreichend warmen Standort und viel Platz, um sich ausbreiten zu können. Kürbisse müssen regelmäßig gegossen werden. Gegen Ende der Vegetationszeit schneidet man die großen Blätter ab, damit die Früchte vor dem ersten Frost ausreifen. Sie bleiben an der Pflanze, bis die Hülle hart und fest ist und beim Klopfen hohl klingt. Im Frühherbst können die Früchte geerntet werden.
Mehltau – häufig auftretendes Problem
Der Echte Mehltau schlägt nach regenreichen Perioden oder im Herbst zu. Er äußerst sich als mehliger Überzug auf den Blättern. Man entfernt dann die stark geschädigten Blätter und unterstützt die Pflanze mit viel Gießwasser (nicht über die Blätter gießen!) und Flüssigdünger.
Kein Halloween ohne Kürbis
Der orangefarbene Riesenkürbis erfährt an Halloween stets noch eine weitere Nutzung: Ausgehöhlt und mit einer Kerze bestückt verbreitet er eine gruselige Atmosphäre. Buh!
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Quellen:
- Clare Matthews – Gemüseleicht. Selbstversorgung aus dem Garten, Kosmos Verlag
- Cornelia Adam – Die Kürbisküche, Heyne Verlag
Bildnachweis: © Angelina Ströbel/pixelio.de
