
- Hibiskusblüte - Silvia Harnisch
Der Hibiskus, mit lateinischem Namen Hibiscus rosa-sinensis, gehört zur Familie der Malvengewächse und ist wegen seiner schönen großen Blüten als Zimmerpflanze sehr beliebt. Die strauchartig wachsenden immergrünen Gewächse erfreuen fast das ganze Jahr mit ihren zauberhaften Blüten in rosa, rot, gelb und lachs. Die Pflege ist sehr einfach und in Wohnräumen kann man alle Standortbedingungen gut erfüllen.
Optimaler Standort und Umgebungstemperatur für Hibiskus
Hibiskus steht gern hell, verträgt aber die unmittelbare Sonneneinstrahlung in der Mittagszeit vor allem während der Sommermonate nicht besonders. Temperaturen von 18 bis 25 Grad Celsius bekommen der Pflanze gut. Wahrscheinlich stammt der Hibiskus ursprünglich aus Südostasien und benötigt daher tropische Bedingungen für ein gutes Gedeihen. Im Sommer kann die beliebte Kübelpflanze auch draußen stehen. Ein sorgsames Abhärten und eine Beschattung der Pflanze in den ersten Tagen hilft, sie gut an die neuen Standortbedingungen umzugewöhnen.
Gießen und Düngen
Hibiskus hat einen hohen Nährstoffbedarf und sollte während der Hauptwachstumszeit alle 14 Tage mit einer Düngelösung für Zimmerpflanzen gegossen werden. In der kalten Jahreszeit stellt man das Gießen nicht ganz ein. Wassergaben müssen regelmäßig gereicht werden, wenn die Erde im Topf beginnt, sich trocken anzufühlen. Nasse Füße mag die Pflanze nicht, es darf kein Wasser längere Zeit im Untersetzer stehen.
Umtopfen in frische Erde
Hibiskus benötigt wie alle Zimmerpflanzen regelmäßig frische Erde. Ein Umtopfen geht man im Frühjahr an, wenn die Pflanze noch nicht blüht. Am Besten verbindet man die Pflegemaßnahme mit dem Rückschnitt. Normale handelsübliche Blumenerde genügt den Ansprüchen von Hibiskus vollkommen. Der Wurzelballen wird schonend abgeklopft und von alter Erde befreit, dann füllt man in einen etwas größeren Kübel als den abgelegten frische Erde ein, setzt die Pflanze hinein und füllt ringsum Erde an. Dann kann man vorsichtig die Erde andrücken und die Pflanze angießen.
Hibiskus schneiden
Hibiskus wächst sehr sparrig, wenn er keinen Rückschnitt erhält. Die Pflanze bleibt durch die Maßnahme kompakt und frohwüchsig. Der Blütenansatz wird durch das Schneiden gefördert. Im zeitigen Frühjahr, wenn man die Pflanze aus dem Winterquartier holt, schneidet man sie in Form. Dabei darf ruhig ein Drittel der Zweige entfernt werden.
Überwinterung von Hibiskus
Das Winterquartier sollte eine Temperatur von etwa 15 Grad Celsius haben. Ein heller Standort ist auch hier nötig. Gegossen wird nur, wenn die oberen Erdschichten im Topf trocken sind, dann auch eher sparsam. Die Vegetationspause ist für die Pflanze wichtig.
Vermehrung der Pflanze
Eine Vermehrung von Hibiskus ist leicht möglich. Die bei einem Rückschnitt gewonnenen Zweige können im Wasserglas bewurzeln. In normale Blumenerde gepflanzt bekommt man schnellwüchsige Jungpflanzen.
