
- Eistanz - Jürgen Werner
Wieder einmal bescherte die Eisrevue dem künstlerisch und technisch immer versierter auftrumpfenden Ensemble einen rauschenden Erfolg. Die Show begann in atemberaubender Kulisse. Feuer, schnelle Choreografien (spürbar ist der Einfluß vom Choreografen Bart Doerfler) sowie eine knapp drei Meter hohe Bühne mit sexy Tänzerinnen und spektakuläre Akrobaten setzten die Besucher gleich in Erstaunen. Nachfolgend eine Chronologie der einzelnen Szenen.
Speed of Instinct
Mit einem atemberaubenden Opening startete die Show vor eindrucksvoller Kulisse. Brennende Fackeln, afrikanischer Trommelwirbel und bunt gekleidete Tänzer beeindruckten mit heißen Choreografien.
Speed of the City
Nach diesem Weckruf schloss sich gleich die Szene „Speed of City“ mit hektischen Bewegungen und dröhnenden Geräuschen einer U-Bahn an. Das Ganze erinnerte an ein lebhaftes Stadtleben.
Speed of Love
Abrupt der Einstieg in das Thema „Liebe“. Mit "Speed of Love" begann eine emotionale Nummer. Ein männlicher Eiskunstläufer eröffnete diese einfühlsame Liebesszene und ein weiteres Solo einer weiblichen Läuferin sorgte für ausdrucksstarke Momente.
Speed of Nature
Mit „Speed of Natur“ prägte eine Unterwassernummer, mit den Energiequellen Wasser und Wind. Dabei begeisterte eine lustige Tierwelt mit farbenprächtigen Kostümen besonders die kleinen Zuschauer. Windmaschinen sorgten mit einem kräftigen Wind in der Halle für eine starke Performance der Eiskunstläufer.
Speed of Thrill
In der Zirkus Szene beeindruckten Flugakrobaten und die Profiläufer mit einem Stelzenlauf auf Kufen. Mit einem künstlichen Pferd, das durch die Eisschnellläufer gedreht wurde, entstanden mit hoher Präzision und perfekten Timing spektakuläre Szenen.
Speed of Time
Vor einer überdimensionalen Uhr und mit einer romantischen Choreografie sorgten Stunt-Sprünge über bis zu sechs Eiskunstläufer für Begeisterung. Begleitet mit einer Performance im legendären „Weel of Death" brachten das Publikum zu Standing Ovations.
Speed of Machines
Als die Profi-Skater Melody le Moal und Forrest Ryan Mckinnon mit ihren Motorrädern über das Eis rasten, erlebten die Zuschauer energiegeladene Action untermalt mit heißer Rockmusik.
Lightspeed
Zum Schluss begann ein Wettkampf mit zwei der schnellsten Eiskunstläufer von Holiday on Ice zu einem Rennen auf Zeit. Das Publikum wurde zum Anfeuern der Protagonisten angehalten. Dazu wurde mit einer Lichtshow und Powermusik das Rennen begleitet. Mit einem Feuerwerk und allen Stars zum Finale auf dem Eis wurde die Show beendet.
Die Stars auf dem Eis:
- Forrest Ryan McKinnon
- Mauro Bruni
- Melody Le Moal
- Michal Zych & Victorine Luron
- RoheneWard
- Yebin Mok
- Alyssa & David Gray
Unter den Gästen gab es zahlreiche Prominente, Stars und Sternchen aus Film, Funk, Fernsehen und Sport. Im Blitzlichtgewitter flanierten auf dem roten Teppich die Fußballnationalspieler Sami Khedira, Marcel Jansen, die Models Lena Gercke, Jana Ina Zarrella, Monica Ivancan sowie Laufsteg-Trainer Jorge Gonzalez, Designerin Claudia Effenberg, Musiker Roberto Blanco, Schauspielerin Barbara Schöne sowie viele andere.
Stargast Sarah Connor und Mirjam Weichselbraun
Stargast waren Pop-Queen Sarah Connor und Moderatorin Mirjam Weichselbraun . Erstmals wurden die neuen Songs von Sarah Connor„ Gimme Some More“ und „Gone“ per Videoeinspielung vorgestellt. Beide Stücke sorgten für Gänsehaut und sind hitverdächtig. Moderatorin Mirjam Weichselbraun sah man während der Show mehrmals in einer Videoeinbindung auf zwei überdimensionalen Monitoren, das aber in dieser Form nicht überzeugte. Eine Live-Kommentatorin wäre in dieser Show sicher der stilsichere Weg gewesen.
Fazit:
"Holiday on Ice mit „Speed“ ist ein Familienereignis für diesen Winter. Das Ensemble bewältigt die neuen Herausforgerungen mit Bravour. Tolle Kostüme, viel Tempo, rassige Action und natürlich gute Musik. Für Freunde des Eiskunstlaufs ist die Show mit seinen neuartigen, modernen Konzept sehr zu empfehlen.
Quelle:
Stage-Presse, eigene Recherche
