Homöopathie für Hunde, Katzen, Pferde

Allergie, Kolik, Ekzeme, mit homöopathischen Mitteln heilen

Fast alle akuten und chronischen Erkrankungen bei Hunden, Katzen, Pferden, aber auch bei Nutztieren werden immer öfter mit Homöopathie erfolgreich behandelt.

Die Grundlage der Homöopathie stammt von Hahnemann, der sagte:

„Behandle den Patienten, nicht die Krankheit.“

Aus diesem Grund ist es unwichtig, wie die Krankheit heißt, an der das Tier leidet. Viel wichtiger ist, warum das Tier krank ist. Wenn der Grund gefunden wurde, kann mit der Behandlung begonnen werden.

Krankheitssymptome beim Hund richtig erkennen

Es werden alle Symptome zusammengetragen, um dann das Mittel zu finden, was am ähnlichsten ist. Die Symptome zusammenstellen und das passende Mittel finden, ist recht einfach, aber die Symptome richtig erkennen, da liegt die Schwierigkeit dieser Therapie.

Wissen, wie das Verhalten des Patienten ist - liegt es an der Rasse, an einer evtl. Läufigkeit, ist es akut oder chronisch, auf was deuten die Zeichen hin, wenn der Hund den Kopf gegen die Hand drückt... All dies wird zusammengetragen, um das Symptomenbild zusammenzustellen. Hinzu kommen die Modalitäten. Treten die Symptome zu bestimmten Jahres- oder Tageszeiten auf? In Wärme oder Kälte? Was verbessert oder verschlimmert die Beschwerden?

Zum besseren Verständnis hier ein paar Symptom-Vergleiche:

Beim Tier:

Lässt sich nicht anfassen ohne Abwehrreaktionen zu zeigen.

Beim Menschen:

Überempfindlichkeit des ganzen Körpers, er fürchtet sich vor jeglicher Berührung.

Beim Tier:

Keine genau definierbare Schmerzlokalisation

Beim Menschen:

Schmerzen bei jeder Art von Berührung und Bewegung

Potenzierung – wichtiger Teil der Homöopathie

Ein weiterer wichtiger Baustein der Homöopathie ist die Potenzierung von verschiedenen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrierungen.

Durch die Potenzierung (verdünnen der Urtinktur und spezielles Schüttelverfahren) z. B. D6 erhält man ein Naturprodukt, das nicht zu vergleichen ist mit normaler Verdünnung im Verhältnis 1:6.

Potenz D1 erhält man durch Verdünnung im Verhältnis 1:10 (D bedeutet Dezimal) und 100-maliges spezielles Schütteln. Aus dieser D1 wird mit dem gleichen Verfahren die D2-Potenz hergestellt usw. Es gibt auch C-Potenzen, d.h. 1:100, und höhere. In Deutschland ist die D-Potenz am verbreitetsten.

Es ist erstaunlich, wenn man bedenkt, wie wenig (nur noch winzige Spuren) des ursprünglichen Mittels, sich in der D 30 befindet, wie wirkungsvoll diese Potenzierung ist und vor allem wie schnell sie wirken kann.

Homöopathische Mittel fast ohne Nebenwirkungen

Bei richtiger Anwendung der homöopathischen Mittel entstehen keine Nebenwirkungen und der tierische Organismus wird nicht zusätzlich belastet. Die Tiere genesen schneller, fühlen sich trotz Krankheit wohl und nehmen früher Futter und Wasser zu sich. Durch dieses recht gute Allgemeinbefinden schreitet die Genesung schneller voran.

Die Homöopathie ist eine Therapie, die der Tierheilpraktiker einsetzen kann, um auf sanfte Weise den Organismus wieder in Gang zu bringen.

Homöopathische Einzelmittel oder Komplexmittel auch wirksam bei Tieren

Aus der heutigen Sicht ist die Homöopathie in zwei Bereiche aufgeteilt. Der erste ist die klassische Homöopathie, wo immer nur ein Mittel verabreicht wird. Die zweite Variante ist die homöopathische Behandlung mit Komplexmitteln, die genau aufeinander abgestimmt sind, damit sie sich nicht gegenseitig stören, sondern nacheinander oder miteinander wirken.

Bei unklaren Symptomen oder als Basistherapeutikum leisten die Komplexmittel sehr gute Dienste. Wenn die Art der Behandlung die Homöopathen auch in zwei Lager spaltet, ist die Wirkung der Komplexmittel für unsere Tiere nicht von der Hand zu weisen.

Einsatzgebiete der Homöopathie bei Tieren

Die Einsatzgebiete homöopathischer Mittel sind sehr groß. Es werden nicht nur chronische Erkrankung, wie Arthose, Bronchitis und chronische Ekzeme behandelt, sondern auch Allergien, toxische Belastungen, Vor-, und Nachbehandlung von Operationen oder Geburtshilfe. Homöopathische Mittel kommen in akuten Krankheitszuständen erfolgreich zum Einsatz, ebenso bei allen Verletzungen, die nicht genäht werden müssen oder können (siehe Ballen der Hunde), bei Erkältungen, Zerrungen, Prellungen, Abszessen, Epilepsie, Kolik und vielen mehr. Genaugenommen werden homöoathische Mittel immer dort zum Einsatz kommen, wo die Möglichkeit besteht, den Selbstheilungsprozess wieder in Gang zu bringen und so dem Tier helfen zu genesen.

Bitte bedenken Sie, dass ein Suite101-Text fachlichen Rat, zum Beispiel durch einen Tierarzt, nicht ersetzen kann

Claudia Stein, Claudia Stein

Claudia Stein - 1996 - 1999 Ausbildung zur Tierheilpraktikerin mit Diplom 1996 - 2000 Ausbildung zur Kynologin und ...

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