
- Bryophyllum - wiki commons
In vielen Medizinschränkchen steht inzwischen auch das ein oder andere homöpathische Arzneimittel. Gegen alle möglichen Zipperlein, ob Kopfschmerzen, Schnupfen oder Abgeschlagenheit, kann man sich in der Apotheke inzwischen die entsprechenden Globuli kaufen. Doch was ist eigentlich mit der Behandlung von Kinderlosigkeit? Können die kleinen weißen Kugeln auch die Fruchtbarkeit steigern? Tatsächlich gibt es einige Mittel, die zumindest einen positiven Einfluss auf den weiblichen Zyklus haben können. Allerdings sollte Frau sich nicht einfach die erstbesten Globuli selber verordnen, sondern vorher Kontakt mit einem erfahrenen Homöopathen aufnehmen denn nur so kann die Behandlung auch die gewünschten Erfolge erzielen.
Sepia
Sepia wird aus der Tinte des Tintenfisches hergestellt und ist ein typisches Frauenmittel, das heißt es hat einen recht starken Einfluss auf die weiblichen Hormone. Sepia kann zum Beispiel bei ausbleibender Regel eingesetzt werden. Ausserdem wird es oft bei einer Neigung zu Fehlgeburten verabreicht.
Pulsatilla
Pulsatilla wirkt besonders bei Frauen, die emotional eher weich sind und für die daher zum Beispiel der unerfüllte Kinderwunsch eine große, emotionale Belastung darstellt. Es kann den Eisprung fördern und wirkt zudem unterstützend in der Gelbkörperphase.
Cuprum metallicum
Das sogenannte Cuprum metallicum, also Kupfer, wird in der Regel bei Krämpfen eingesetzt und kann so zum Beispiel Regelbeschwerden erträglicher machen. Ausserdem wirkt es sich positiv auf die Libido aus, was ja bei Kinderwunsch durchaus eine wichtige Rolle spielt.
Arnica
Arnica ist eigentlich ein Mittel, dass besonders bei Verletzungen der Haut und der Weichteile eingesetzt wird, die Globuli haben also keinen direkten Bezug zur weiblichen Hormonwelt. Allerdings kann es zum Beispiel nach Fehlgeburten, Ausschabungen oder Operationen eingesetzt werden und so die entsprechenden Probleme schneller lindern.
Bryophyllum
Wenn man die Einnistung der befruchteten Eizelle unterstützen will, zum Beispiel auch nach einer künstlichen Befruchtung, kann Bryophyllum das richtige Mittel sein. Aber auch wenn die Frau schon eine oder mehrere Fehlgeburten hatte, nimmt der Wirkstoff unter Umständen die Angst vor weiteren. Ausserdem unterstützt Bryophyllum die gestagene Phase und den Aufbau der Gebärmutter.
Argentum metallicum – Silber
Silber und der weibliche Zyklus haben zwei Dinge gemeinsam, sie sind dem Mond zugeordnet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch das sogenannte Argentum metallicum einen positiven Effekt auf die weibliche Fruchtbarkeit haben kann. Besonders einfach ist die Anwendung als Salbe mit der man Bauch und Becken regelmäßig einreibt.
Alles in allem gibt es also einige Mittel, auf die Frau zurückgreifen kann, um ihre Fruchtbarkeit positiv zu beeinflussen. In Kombination mit anderen natürlichen Methoden wir NFP oder dem Trinken von Zyklustee kann man so vielleicht auch ohne einen operativen Eingriff dem Kinderwunsch schneller auf die Sprünge helfen.
