Hundertjähriger Kalender: Was sagen Bauernregeln und Wetter aus?

Hundertjähriger Kalender: Welches Wetter kommt? - dusi_bbg
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Hundertjähriger Kalender und Bauernregeln sagen das Wetter voraus. Kann man der Prognose trauen oder ist der 100-jährige Kalender doch nur Humbug?

Hundertjähriger Kalender, Wetter, Bauernregeln, Prognose... Diese Begriffe sind bei dieser Thematik eng gebündelt. Doch kann man der Wetter-Prognose eigentlich trauen? Was hat es mit den Bauernregeln auf sich? Und wie kommt der Hundertjährige Kalender überhaupt zu seiner klimatologischen Annahme? Lesen Sie hier, wie der 100-jährige Kalender überhaupt zustande kam und was an seiner Wettervorhersage dran ist.

Das Wetter laut alten Bauernregeln vorhersagen – Hundertjähriger Kalender und sein Können

Bauernregeln, so manch einer lacht über solch primitive Einfälle. Doch die Vorhersagen für das Wetter aus diesem Kalender trafen des Öfteren schon, wie zuvor prognostiziert wurde, zu. Es ist jedem selbst überlassen, ob er einer Planetenkonstellation die Wettervorhersage überlässt oder doch lieber abwartet und das Wetter auf sich zukommen lässt. Hier ein paar Bauernregeln, die unter anderem dazu benutzt werden, um das Wetter festzulegen:

  • "Ist im Januar kein Winter gewesen, gibt´s im April viel Regen und Näsen."
  • "In Hornung Schnee und Eis, macht den Sommer heiß."
  • "So viel Tau im März, so viel Reife im April und so viel Nebel im August."
  • "Wenn der Zugvogel im Oktober zeitig geht, der Winter vor der Türe steht."

Eine feststehende Prognose kann man schon heute treffen – auch ohne Bauernregeln. Hundertjähriger Kalender und Ähnliches können niemals garantieren, dass das Wetter dementsprechend eintritt. Es ist lediglich als Richtlinie anzuerkennen und sollte keinesfalls überbewertet werden. Selbst qualifizierte Meteorologen besitzen nicht die Macht "Gott zu spielen" und können das Wetter in ferner Zukunft bekannt geben. Vor allem aber für die Urlaubsplanung kann sich der Hundertjährige Kalender als äußerst nützlich erweisen.

Hundertjähriger Kalender: Saturnjahr, Jupiterjahr, Marsjahr, Sonnenjahr, Venusjahr, Merkurjahr und Mondjahr im Überblick

Vor allem für Bauern war es früher – und ist es auch noch heute – notwendig, das Wetter bereits im Voraus zu kennen. Unterschiedlich aufgestellte Bauernregeln wie zum Beispiel "Donner im März, Frost im April", "Was Juli und August nicht taten, das lässt der September ungebraten" oder "November hell und klar, ist übel für das nächste Jahr" sind zwar poetisch interessant, konnten und können aber nicht das Wetter exakt vorhersagen. Dr. Mauritius Knauer, der in Wien Astronomie und Naturwissenschaft studierte, erkannte, dass Sterne, Planeten und Monde das Wetter beeinflussen. Während seiner Forschungsarbeiten dokumentierte er jedes Wetter, von Frühlingsanfang bis Winterende. Nach sieben Jahren fand der Theologe heraus, dass sich das Wetter wiederholt hatte. Demnach stellte er einen weitreichenden Kalender zusammen. Seine Planetentafel reichte von 1600 bis 1912. Die jahrelangen Beobachtungen und schriftlichen Wettervorhersagen des Dr. Knauer wurden letztendlich auf den Zeitraum von 1701 bis zum Jahre 1800 gekürzt und im Jahr 1704 gedruckt. Die Namensgebung ist dem Zeitabstand von 1701 bis 1800 entnommen – deshalb "Hundertjähriger Kalender". Auch heute, in einem Zeitalter der modernen Wettervorhersage vertraut man noch auf die Dokumentationen des Theologen. Der Hundertjährige Kalender und seine Planung für die Planetenjahre bis 2020 sieht wie folgt aus:

  • Saturnjahr: 2000, 2007, 2014
  • Jupiterjahr: 2001, 2008, 2015
  • Marsjahr: 2002, 2009, 2016
  • Sonnenjahr: 2003, 2010, 2017
  • Venusjahr: 2004, 2011, 2018
  • Merkurjahr: 2005, 2012, 2019
  • Mondjahr: 2006, 2013, 2020

Zum 21. März beginnt ein Planetenjahr, am 20. März im nächsten Jahr ist das jeweilige Planetenjahr wieder beendet.

Hundertjähriger Kalender und sein Wetter vom Frühling 2011 bis zum Herbst 2012: Lesen Sie hier genaueres über

Peter Renkewitz - Hier finden Sie meine bisher veröffentlichten Artikel. Ich würde mich über Anregungen, Fragen, etc. freuen. Wenden Sie sich ...

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