DVD Tipp: "Ikki Tousen: Dragon Destiny"

Japanischer Animationsfilm mit starken Kämpfen und hübschen Mädchen

Ebenso wie der Vorgänger bietet "Ikki Tousen: Dragon Destiny" eine schlüpfer- wie actionreiche Unterhaltung.

Irgendwo in Japan: Ein mysteriöses Mädchen mit Augenbinde verschafft sich Zutritt zu einem Tempel, indem sie mit einem geübten Tritt die Ketten des Tores sprengt. Das Ziel des Mädchens ist eine goldene Kugel im Inneren der heiligen Stätte.

Bevor die junge Dame jedoch Hand an die Kugel legen kann, wird sie auf einmal von quicklebendigen Steinfiguren angegriffen. Dank ihrer Martial-Arts-Fähigkeiten setzt sich das flinke Fräulein gegen die Statuen durch – nur um plötzlich einer weiteren kampferprobten Kämpfermaid gegenüberzustehen, die ebenfalls an der goldenen Kostbarkeit interessiert ist.

Rivalisierende Reinkarnationen

Bei den beiden Gegnerinnen handelt es sich um Shimei Ryomou und Myousai Kakouen, die zwei rivalisierenden Schulen der Kanto-Region angehören: der Nanyo- und der Kyosho-Schule. Bei diesem Konkurrenzkampf geht es aber weder um den ersten Platz beim Mathewettbewerb noch darum, wer am besten Verben konjugiert.

Denn die jungen Menschen in ihren Schuluniformen sind Toushi: Reinkarnationen alte Krieger aus Chinas Zeit der Drei Reiche. Deren Geister werden seit nunmehr 1.800 Jahren in Magatamas genannten Edelsteinen bewahrt.

Von Zeit zu Zeit besetzen sie allerdings in Form eines Drachen menschliche Körper, um ihren erbitterten Machtkampf weiter auszutragen. Dieser könnte nun durch besagte goldene Kugel, die Dragon Jade, entgültig entschieden werden. Das begehrte Schmuckstück soll seinen Besitzer nämlich zum Ikki Tousen machen – zum Krieger, der an Kraft tausend anderen überlegen ist.

Warten auf den Geist eines Kriegers

Nach dem Finale der ersten Ikki Tousen Anime-Serie hat sich das Feld in Kanto etwas gelichtet: Im Kampf der Toushi sind von sieben Schulen nur noch drei übrig geblieben. Neben der Nanyo- und der Kyosho-Schule gehört auch das Seito-Institut.

Dort warten die Toushi Ekitoku Chouhi und Unchou Kanu ungeduldig darauf, dass sich in ihrer Anführerin Gentoku Ryuubi der Geist des Kriegers Liu Bei materialisiert. Denn während die Leseratte ihre Zeit mit Büchern verschwendet, kündigt sich eine Entscheidungsschlacht an, in der sie gegen Kyosho-Boss Moutoku Sousou und Nanyo-Chefin Sonsaku Hakufu antreten muss.

Unter neuer Regie: Koichi Ohata übernimmt den Job von Takashi Watanabe

Für die zweite Ikki Tousen-Serie Dragon Destiny schrieb abermals Takawo Yoshioka das Drehbuch. Die Regie führte jedoch diesmal nicht mehr Takashi Watanabe, sondern Koichi Ohata. Da Ikki Tousen: Dragon Destiny ein Prequel der ersten TV-Serie ist und nahtlos an diese anknüpft, ist es schwierig der Handlung ohne jegliches Vorwissen zu folgen. Als Alternative gibt es noch die Möglichkeit, erst die Manga-Vorlage Dragon Girls von Yuji Shiozaki zu lesen.

Film setzt auf bewährte Formeln des Anime

Auch bei Ikki Tousen: Dragon Destiny gibt es wieder jede Menge Unterwäsche zu bestaunen. Die permanente Zurschaustellung der Schlüpfer ist durch die aus der ersten TV.Serie bewährte Formel „Martial-Arts plus Minirock gleich Panty-Shot" gewährleistet.

Überzeugender Soundtrack von Yasuharu Takanashi

Der Soundtrack von Yasuharu Takanashi wartet in den Kampfsequenzen mit spannungssteigernden Beats auf, in den ruhigeren Szenen hingegen mit einfühlsamen Streichpassagen. Das Opening Heart & Soul von Mai Kariyuki überzeugt mit seinem Dance-Beat nicht wirklich, wohingegen Garasu no Hana (übersetzt etwa „Glasblume") von IORI sehr gefühlvoll ist.

Ein muss für Ikki Tousen – Fans.