Immobilien gelten wieder als attraktive Anlage

Flucht in die Sachwerte heißt der aktuelle Investment-Trend

Schnäppchen-Appartement  in Spanien - Hefele
Schnäppchen-Appartement in Spanien - Hefele
Neben Gold und Diamanten gelten nun wieder Wohnimmobilien in Großstädten als interessante Vermögensanlage. Bei den Zweitwohnungen wartet in Spanien manches Schnäppchen.

Immobilien galten bei Finanziers und Vermögensberatern lange als dröge und unsexy. Die weltweite Finanzkrise bringt nun ein Umdenken, Sicherheit rangiert jetzt vor hohen Renditen. Sogar die englische Nachrichtenagentur Reuters empfahl Ende Februar 2009, Wohnimmobilien in Deutschland als sichere Anlage in Erwägung zu ziehen. „German homes as good as gold", titelte die renommierte Agentur - Deutsche Häuser so gut wie Gold. Den Vorzug gibt sie dabei den Großstädten wie Hamburg und München, doch auch Bonn am Rhein mit seinen UNO-Niederlassungen gilt als attraktiv.

Deutsche Großstadt-Wohn-Immobilien gelten als sicher

Im Vergleich zu England gilt der deutsche Immobilienmarkt als sicherer Hafen im Sturm, fielen doch allgemein Deutschlands Immobilienpreise zu Beginn der weltweiten Finanzkrise vor zwei Jahren im Durchschnitt um weniger als ein Prozent, in England jedoch um 14 Prozent. Da es kaum Neubauten auf dem Wohnsektor gibt und Mieten ansteigen, gelten Wohnimmibilien als preisstabiler als Büro- und Gewerbeimmobilien, Hotels oder Lagerhäuser.

Und wie steht es bei den Auslandsimmobilien? Für eine Zweitwohnung oder einen Überwinterungssitz war ja bei den Deutschen lange Spanien und da insbesondere Mallorca beliebt. Doch viele schreckte die Zubetonierung der Küsten Spaniens ab und dessen rasante Talfahrt in die Rezession mit je nach Region bereits 20 bis 30 Prozent Arbeitslosen. Hinzu kam ein von deutschen sicheren Grundbuch-Verhältnissen abweichendes spanisches Bodengesetz, das Enteignungen zugunsten potenter Baunternehmer ermöglichte. Doch damit ist wohl in Zukunft Schluss, denn die EU nimmt sich nun dieser Missverhältnisse an.

Ein Käufermarkt bei Spanien-Immobilien

Antizyklisches Verhalten ist in der Wirtschaftskrise angesagt: Das Pendel auf der iberischen Halbinsel an der Küste ist zugunsten des Käufers umgeschlagen: Die Preise der Immobilien, besonders der Appartements, sind rapide gefallen wie schon lange nicht mehr und betragen heute circa nur noch 80 bis 70 Prozent des Preises von 2008. Und erstmals seit 1961 verzeichnet Spanien ein Purzeln der Lebenshaltungskosten mit einem Index von -0,1 Prozent. Die Peise sind sensationell eingeknickt udn erlauben in Spanien echte Schnäppchen, denn vor allem die Banken, die wegen geplatzter Hypotheken nun auf vielen übereigneten Immobilien sitzen, sind sehr verhandlungsbereit.

Auf den richtigen Zeitpunkt warten

Aber es heißt auch, nicht zu lange warten, sonst verfallen die leer stehenden Appartements wieder zu Ruinen und die Gewährleistung ist abgelaufen. Und auf jeden Fall sich die „primera habitación“, die Abnahme durch die Gemeinde bestätigen lassen, nicht vertrösten lassen nach dem Motto: „Die kommt bestimmt demnächst und das Wasser wie Strom auch in den nächsten Tagen“- dafür gibt es zu viele Gegenbeispiele an der spanischen Küste.

Auf jeden Fall nicht vergessen zu feilschen, wer es ohne Schamröte kann: Man kann zur Zeit so gute Konditionen heraushandeln wie noch nie, in und bei jedem Geschäft und besonders jetzt bei Immobilien in Spanien.

Dr. Gabriele Hefele, Reinhard Hefele

Dr. Gabriele Hefele - Dr. phil. Gabriele Hefele gewann bereits mit 13 Jahren einen Preis für eine lustige Olympiareportage. Sie schrieb mit 17 ein ...

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