In fünf Schritten zum beliebtesten Mitarbeiter

Wie man nach Niederlagen sein Image poliert

Wer selbstbewusst mit Fehlern umgeht, macht sich im Team schnell beliebt. Hier ist das 5-Punkte-Programm für unbegrenzte Sympathie-Punkte.

Der Streit mit dem Kollegen, die Diskussion mit dem Chef – da vergreift man sich schnell mal im Ton und sagt Dinge, die besser nicht gesagt werden sollten. Ist der Fauxpas einmal passiert, ist er kaum noch rückgängig zu machen. Doch mit der richtigen Strategie lassen sich negative Energien in positive umwandeln.

Keine Scheu vor Fehlern

Viele Arbeitnehmer bekommen sofort Zweifel an der eigenen Kompetenz, sobald sie eine höhere Position angeboten bekommen. Quälende Fragen kreisen dann im Kopf: Bin ich den neuen Anforderungen gewachsen? Wird das ganze für mich vielleicht zur Blamage? Doch wer zu lange nachdenkt, sieht die Konkurrenz bald an sich vorbeiziehen. Außerdem können sich Zweifel an sich selbst schnell auf den Chef übertragen. So wird der sich auch bald fragen, ob der Arbeitnehmer den neuen Aufgaben gewachsen ist. Wer Selbstbewusstsein und gute Laune ausstrahlt, wirkt auf seine Kollegen sehr sympathisch.

Für Fehler auch die Verantwortung übernehmen

Eigene Fehler bringen uns schnell aus dem Konzept. Doch warum? Experten erklären das so: Viele denken, dass sie von anderen dann für dumm gehalten werden. Um das zu vermeiden, sucht man lieber die Schuld bei anderen. Doch das ist der falsche Weg. Wer eigene Fehler eingesteht, kann umso schneller an Lösungen arbeiten. Das kommt auch bei den Kollegen gut an.

Bei Stress in der Firma erstmal Abstand suchen

Viele Arbeitnehmer haben es schon erlebt: Man hatte Stress mit dem Chef oder ist im Disput mit einem Kollegen über das Ziel hinaus geschossen und hat sich im Ton vergriffen. Um aus der Schusslinie zu kommen, fängt man sofort an, sich zu rechtfertigen. Dabei ist es besser, erstmal durchzuatmen und den Ablauf der Geschehnisse für sich selbst zu analysieren. Was war richtig, was war falsch? Schnell wird klar, dass auch solche Vorkommnisse ihre positiven Seiten haben. Klar, war der Ton, den man angeschlagen hat, nicht korrekt, aber das Problem ist jetzt angesprochen und kann gemeinsam gelöst werden.

Eine Entschuldigung ist angebracht – doch auch dabei gibt es Regeln

Jeder macht mal Fehler. Wer das Problem in einer stillen Minute für sich selbt analysiert hat, kann die Verantwortung dafür übernehmen – und das möglichst sofort. Eine Entschuldigung kann sich auf das eigene Image sogar positiv auswirken: Eine Entschuldigung macht menschlich und wirkt sympathisch. Im Kollegenkreis kann man eventuell auch eine Art Wiedergutmachung anbieten – etwa eine Einladung zum Kaffee nach Feierabend. Der sollte dann aber auch den positiven Abschluss der Streitigkeiten bilden und den Disput beenden.

Fehler sollten lehrreich sein

Der Fehler selbst ist noch kein Beinbruch. Wiederholt er sich aber immer wieder, wird es für Chef und Kollegen ärgerlich. Darum sollte jeder Arbeitgeber, der etwas falsch gemacht hat, erstmal in sich gehen und darüber nachdenken, wie er Fehler in Zukunft vermeiden kann. Oft hilft es, sich bestimmte Arbeitsabläufe nochmal von einem Kollegen erklären zu lassen und sich dabei Notizen zu machen. Die häufigsten Fehlerursachen sind übrigens Unachtsamkeit und Selbstüberschätzung. Nur wer das, was er falsch macht, nicht auf die leichte Schulter nimmt, kann aus einer Niederlage gestärkt hervorgehen.