Die Industrialisierung brachte vielen Menschen eine Erleichterung in ihrem Arbeitsleben und in ihrer Freizeit. Durch neuste Techniken und Erfindungen, die bis in die heutigen Zeit reichen, wurde das Leben für die Menschen leichter. Doch die Automatisierung der Welt brachte auch einen großen Nachteil mit sich: Die immer besser werdenden Maschinen bis hin zu Robotern arbeiten nicht nur schneller und effizienter als die Menschen, sie verlangen, abgesehen von den Anschaffungskosten, keine weitere Entlohnung.

Die Industrialisierung

Ihren Ursprung hat die Industrielle Revolution in Großbritannien, Ende des 18. Jahrhunderts. Es dauerte jedoch über 100 Jahre, bis sie sich nach Osten ausbreitete, mittlerweile hat sie jedoch die ganze Welt erfasst. Genau lassen sich die Zeitgrenzen nicht setzen, da die Übergänge fließend sind. Die Auslöser für die Industrialisierung liegen unter anderem in dem großen Bevölkerungswachstum und die Modernisierung der Landwirtschaft. Letzteres war der Auslöser für die sogenannte "Landflucht", in der die Menschen scharenweise in die Städte zogen, weil sie sich dort besserer beziehungsweise überhaupt Arbeit erhofften. Die meisten landeten am Ende jedoch in den Kohlebergwerken oder vor den Fließbändern und arbeiteten für einen Hungerlohn.

Die Erfindungen aus der Industriellen Revolution

Den ersten großen Durchbruch erlangte James Watt 1769 mit der Erfindung der Dampfmaschine. Er war zwar nicht der erste mit dieser Idee, aber er war derjenige, der es schaffte, die Dampfmaschine für die Wasserhaltung im Berbau einsetzbar zu machen. Damit macht der Brite die Welt auf sich und auf die Industrialisierung in Großbritannien aufmerksam. Weitere Neuerungen waren die elektrischen Webmaschinen und viele weiter Antriebstechniken. Die letzte bahnbrechende Erfindung gab es 1980 mit dem Personal-Computer, der es letztendlich schaffte, die ganze Welt zu vernetzen. Auch in der Medizin gab es viele Neuerungen und spätestens nachdem Alexander Fleming 1945 das Penicillin bekannt machte, waren auch dort die Forscher und Erfinder nicht mehr zu halten.

Die Folgen der Industrialisierung

Neben der Landflucht und dem daraus resultierenden Rückgang der Landwirtschaft gab es im Laufe der letzten 250 Jahre eine Verschiebung zur Technik in der Gesellschaft. Die meisten Menschen arbeiteten früher im Handwerk oder in der Landwirtschaft, die wenigstens saßen in den Büros. Das hat sich enorm gewandelt, ebenso wie die Geschwindigkeit, mit der die Arbeit heute verrichtet wird. Die Menschen arbeiten heute mit enormer Geschwindigkeit, durch Telefon, E-Mail und per Handy können Informationen innerhalb von Sekunden weitergereicht und verarbeitet werden. Das bedeutet Effizienz und viel größerer Präzision. Die neuste Technik bedeutet jedoch auch einen Arbeitsplatzverlust für viele Leute. Computer und Roboter übernehmen Arbeiten, für die früher drei bis vier Menschen eingesetzt wurden. Die neuste Technik bedeutet also auf der einen Seite vereinfachte Lebensumstände und bessere Arbeit, kostet jedoch auf der anderen Seite Arbeitsplätze und damit Existenzgrundlagen.

Quellen