Integration der Hardwareperipherie

Optimierte Prozesse und durchgängiger Datenfluss

Computer Integrated Manufacturing sorgt für die kundenorientierte, bereichs- und unternehmensübergreifende Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette.

Ein durchgängiges CIM-Konzept (Computer Integrated Manufacturing) auf der Basis fundierter betriebswirtschaftlicher Grundsätze verbindet innovative Informationstechnologie über Hardware und Software hinweg mit den branchenspezifischen Besonderheiten des jeweiligen Industriezweiges. Für die Anwenderunternehmen zum Beispiel aus der Prozessindustrie, etwa Food, Pharma oder Chemie ergibt sich hieraus ein umfassendes Nutzenpotenzial.

Rationelle BetriebsabläufeEin zukunftsweisendes ERP-System (Enterprise Resource Planning) gewährleistet als branchenspezifische Komplettlösung die direkte Verbindung von Büro und Produktion und die Schaffung rationeller Betriebsabläufe. Computer Integrated Manufacturing wird dabei als konzeptionelle, strategische Integration von Information und Steuerung definiert. Das branchenspezifische CIM-Konzept zur Steuerung und Überwachung aller Abläufe und Prozesse vom Wareneingang über die Produktion bis zum Warenausgang erweitert das eingesetzte ERP-System durch die Integration verschiedener CIM-Komponenten wie z. B. Industrie-PC, Waagenanschlüsse oder auch Telefonieserver. Diese Komponenten können online in die Anwendungs- und Auswertungsprogramme eingebunden werden.

Online und real-time

Ein effizientes ERP-System bildet in Verbindung mit leistungsfähigen CIM-Anbindungen die optimale Grundlage für eine umfassende Ausnutzung von Rationalisierungsreserven. Die Integration von Computer Integrated Manufacturing in die Funktionsbereiche Beschaffung, Produktion, Lager und Absatz ist für die Unternehmen eine rationelle Lösung. Die Online- und Real-Time-Verarbeitung der Daten sorgt für aktuelle Informationen, optimierte Prozesse und ertragssichernde CIM-Lösungen.

Viele Unternehmensbereiche abgedecktDer durchgängige Datenfluss mit integrierten Steuerungseinheiten ist unter anderem in den Bereichen Auftragsbearbeitung/Kommissioniervorbereitung, Kommissionierarten, Preisauszeichnerintegration, Auftragsabschluss/Auftragsendkontrolle, Tourenverwaltung, Mehrweg-Transportverpackungsverwaltung sowie in den Bereichen Electronic Data Interchange (EDI), Efficient Consumer Response (ECR) und Export realisierbar. Spezielle Hardware-Lösungen, die in die Branchen-Software integriert sind, sorgen dafür, dass die erforderlichen Daten transparent für alle Bereiche des Unternehmens zur Verfügung stehen.

Anschluss der Peripheriegeräte

Des Weiteren bietet die moderne Vernetzungstechnik alle Möglichkeiten, periphere Geräte der Produktion oder des Versandes, wie zum Beispiel Hochregallager, Geräte zur Mobilen Datenerfassung (MDE), Scanner, Preisauszeichner oder Etikettierer anzuschließen. Hochmoderne Hilfsmittel ermöglichen bei CIM-Projekten die Hardware-Komponenten an die Warenwirtschaft einfach und schnell anzubinden. Dabei besteht die Zielsetzung darin, durch standardisierte Werkzeuge die Implementierungszeiten vor Ort zu minimieren. Mit dem Einsatz der Hilfsmittel zur Automatisierung wird dieses Ziel schnell umsetzbar. Die Sicherheit und Schnelligkeit der Prozesse in den Unternehmen wird deutlich dadurch erhöht, dass die unterschiedlichen Gewichts-, Zähl- und Verpackungseinheiten direkt online und real-time in einem Arbeitsgang in das ERP-System übernommen und weiterverarbeitet werden.

Klare VorteileProjektspezifische Software mit hohem Aufwand an Implementierung und Inbetriebnahme ist heutzutage nicht mehr erforderlich. Die sich daraus ergebenden Vorteile sind klar definierbar:

· Standardisierung in der Anwendung

· Reduzierung des Programmier- und Anschlussaufwandes beim Kunden vor Ort

· Visualisierung der Abläufe von Hard- und Software-Tätigkeiten

· bessere Wartbarkeit der installierten Systeme

· Effiziente Nachbildung der Prozesse durch visuelle Programmierung

· Konfiguration komplexer Steuerungsaufgaben durch die grafische Oberfläche

Hartmut Hermanns - Dipl.-Kaufmann (FH), BWL-Studium an der Fachhochschule Aachen/Fachbereich Wirtschaft. Berufliche Stationen waren nach einer 8-jährigen ...

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