
- Erdogan Atalay, Alessandra Pocher, Tom Beck - RTL / Kai Schulz
So schnell kann es gehen: Eben noch als Sandy Meyer-Wölden in den Boulevardmagazinen zu Hause, kommt mit neuem Ehemann und einem neuen Namen auch ein weiterer Karriereschritt. Die frisch angetraute Ehefrau von Comedian und Moderator Oliver Pocher gab ein Gastspiel in der RTL-Erfolgsserie "Alarm für Cobra 11“. Alessandra Pocher geb. Meyer-Wölden wurde darin in der Rolle der Katharina Meurer besetzt, die den Polizisten Semir Gerkhan (gespielt von Erdogan Atalay) und Ben Jäger (Tom Beck) Probleme bereitet. Die Episode mit dem Untertitel "Im Fadenkreuz“ wird voraussichtlich im Frühjahr 2011 ausgestrahlt.
Ein Kurzüberblick über den bisherigen Werdegang von Alessandra Pocher
Als Sandy Meyer-Wölden beherrschte das am 14. März 1983 in München geborene Model über Jahre die Titel sämtlicher Boulevardmagazine. Durch ihren Vater Axel Meyer-Wölden, den 1997 verstorbenen Manager ihres späteren Verlobten Boris Becker, kam Alessandra (Sandy) früh zum Tennissport. Ihre ersten Auftritte als Spielerin hatte sie für den Tennisclub Großhesselohe. In Florida studierte Sandy an der Tennis Academy Brandeton von Nick Bollettieri. Sie war zwischenzeitlich im Junior ITF gelistet. Im Alter von 16 Jahren führte sie eine Beziehung mit Thomas Haas und beendete ihre aktive Sportlerkarriere.
Mit dem Abschluss des Bachelor der Kommunikationswissenschaften schloss Alessandra Pocher ihr über vier Jahre währendes Studium an der Universität Miami ab, gründete im Jahr 2005 zusammen mit einer Freundin die Schmuckfirma lovechild und zog drei Jahre später durch die nach drei Monaten wieder gelöste Verlobung mit Boris Becker das Interesse der Medien verstärkt auf sich. Dies blieb auch so, weil in 2009 ihre Liaison mit dem erfolgreichen Moderator Oliver Pocher bekannt wurde. Inzwischen hat das Paar eine gemeinsame Tochter und lebt in Köln. Am 25. September 2010 traten Alessandra und Oliver in den heiligen Stand der Ehe.
Das Interview mit Alessandra Pocher vor den Dreharbeiten zu "Im Fadenkreuz"
Mit der Fernsehkamera kam Alessandra Pocher bereits vor ihrem Engagement bei "Alarm für Cobra 11“ in Berührung: Sie moderierte Beiträge für das Boulevardmagazin "taff“ auf ProSieben, war Jurymitglied der Serie "Topcut“ auf VOX und moderierte für RTL bei den Oscars. Insofern begannen die Fragen von Elke Schubert für RTL auch damit, ob es ein großer Unterschied wäre, zu moderieren oder zu schauspielern. Alessandra Pocher: "Es ist ein Riesenunterschied. Angefangen damit, dass ich Broadcasting studiert habe, und die Moderation und alles was damit zusammenhängt, über vier Jahre lang geübt habe. Das fällt mir also wirklich leicht.“
Die Neuschauspielerin führte weiter aus: "Als ich heute hier angekommen bin, wusste ich ja überhaupt nicht, was auf mich zukommt und wie das so wird. Bei der Moderation bleibt man sich selbst ja treu, beim Schauspielern sollte man sich in die Rolle versetzen, deswegen ist das natürlich ganz was anderes." Auf die Frage, ob ihr schon einmal ein Auto gestohlen worden sei: "Gottseidank noch nicht, obwohl ich schon in den dubiosesten Städten gewohnt habe wie New York und Miami. Ich hatte das Glück, dass mir noch kein Auto gestohlen wurde – aber allen meinen Freunden. Hoffentlich passiert es nicht jetzt nach der Rolle.“
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In der Episode von "Alarm für Cobra 11“ reißt auch der Keilriemen des gestohlenen Autos, der mit den Strümpfen der von Alessandra Pocher verkörperten Katharina Meurer repariert wird. Dazu Alessandra: "Das machen ja im Film Tom und Semir. Ich in meiner Rolle war viel zu beschäftigt und habe mit Semir geflirtet. Ich finde Autos gut, kenne mich auch für eine Frau einigermaßen gut aus – aber was das technische betrifft, null.“ Pocher gestand auch ein, Fan der Serie zu sein: "Normalerweise schaue ich amerikanische Serien wie '24', aber wenn ich deutsche Serien schaue, ist meine Lieblingsserie definitiv 'Alarm für Cobra 11'."
Keinen Drang, Gut oder Böse darzustellen
Elke Schubert: "Wir kennen Dich ja alle als eine sehr nette Person. Jetzt spielst Du in der Rolle eine Bösewichtin – war das etwas, was Du schon immer mal machen wolltest oder ist das etwas, was schwer für Dich war?“ Pocher: "Ich habe da nicht bewusst drüber nachgedacht. Ich wollte nie Schauspielerin werden und hatte nie den Drang, Böse oder Gut darzustellen. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, gerade weil so viel Körperliches mit einbezogen ist und weil ich einen Stunt machen kann. Aber klar liegt es natürlich fernab und ich bin keine Autodiebin, aber das ist das Tolle an der Schauspielerei, dass man sich in eine Rolle hineinversetzen kann.“
Auch auf die Frage, ob Alessadras Mitwirkung auf das Engagement von Ehemann Oliver Pocher zurückzuführen sei – der bereits zwei Auftritte als Verschwörungstheoretiker Sturmi in "Alarm für Cobra 11“ absolvierte – hatte die Pocher eine Antwort parat: "Oli hat das super viel Spaß gemacht, ich hatte das Glück, mir das ein paar Mal anschauen zu können, wie er das gemacht hat. Das war natürlich eine Inspiration – aber ich habe es mir nicht ausgesucht, weil er da mitgemacht hat. Normalerweise trennen wir aber unsere Projekte komplett und ich mache es nicht davon abhängig, ob mein Mann dabei ist oder nicht.“
Interview vom 05. Oktober 2010, nach dem Action-Drehtag
Nach dem Dreh ging Elke Schubert auf weitere Details von Alessandra Pochers Arbeit bei "Alarm für Cobra 11“ ein: "Du hattest Dich ja sehr auf den Action-Drehtag gefreut – war es so, wie Du erwartet hast?" Dazu die Pocher: "Um ehrlich zu sein habe ich mir keine genaue Vorstellung machen können, wie so ein Action-Drehtag genau aussieht. Alle Abläufe sind bis ins kleinste Detail geplant und nichts wird dem Zufall überlassen. Trotzdem können immer wieder unvorhergesehene Dinge passieren. Bei mir zum Beispiel hat mein Auto am Ende meiner Szene den Geist aufgegeben. Das hat den ganzen Drehplan durcheinander gebracht.“
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In der Episode fuhr Alessandra Pocher einen Mercedes 300 SL Flügeltürer. Privat machen ihr schnelle Autos ebenfalls Spaß, aber eine Leidenschaft seien sie nicht. Es sei zwar ein komisches Gefühl gewesen, dass jemand in der Fernsehserie eine Waffe auf sie gerichtet habe, aber mit Hilfe des Teams habe sie sich voll auf die Rolle eingelassen. Somit war das Erschossenwerden kein Problem für die Neuschauspielerin. Der Regisseur sei auch zufrieden damit gewesen, wie Alessandra als Leiche den Gesichtsausdruck gehalten habe. Die Frage zum Abschluss: Insgesamt gesehen – was ist anstrengender, einen Tag im Actionfilm schauspielern, modeln, Schmuck designen oder Mutter sein? Alessandra Pocher: "Das kann man nicht miteinander vergleichen. Die drei Dinge haben nur eins gemeinsam: Sie machen alle sehr viel Spaß.“
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