
- Camp von Occupy Frankfurt vor der EZB - Jens Kemle / pixelio.de
Die Geldschöpfung der Zentralbanken aus dem Nichts, verbunden mit Zins und Zinseszins führen aller 80 bis 90 Jahre praktisch zu einem Zusammenbruch des gesamten Wirtschaftsystems. Dabei wird das Geld massiv abgewertet. Die Massen verarmen.
Massive Schulden auf der einen Seite und gewaltige Vermögen auf der anderen Seite
Die gigantischen Spekulationsgeschäfte und massive Geldflüsse induzieren "Blasen" an den Börsen weltweit, zerstören das Fundament der Weltwirtschaft. Dadurch wachsen die Schulden der Länder ins uferlose auf der einen Seite und auf der anderen Seite wachsen aber auch Guthaben zu gigantischen Geldmengen, die völlig entkoppelt von der Weltwirtschaft ins Uferlose wuchern.
Untaugliche Versuche der Schuldenfalle zu entfliehen
Mit immer mehr Geld sollen einzelne ins Straucheln geratene Länder „gerettet“ werden. Ebenso werden Banken „gerettet“. Dadurch wird das Desaster immer größer, weil dazu wiederum Kredite aufgenommen werden müssen. Diese sind inzwischen so hoch, dass sie niemals wieder zurückgezahlt werden können. Der Wirtschaftswissenschaftler Professor Bernd Senf benennt seit Jahren die Probleme der heutigen Geldschöpfung. Das Geldsystem mit Zins und Zinseszins führt aller 80 bis 90 Jahre zum Zusammenbruch der Weltwirtschaft.
Die Politik verkündet mit Stolz, dass im „kommenden Wirtschaftjahr die Neuverschuldung reduziert wird“. Im Klartext: Die Schulden werden höher. Für diese Schulden sind zurzeit allein in Deutschland 420 Milliarden Euro jährlich an Zinsen aufzubringen. Dazu kommen noch die Billionen Euro des Rettungsschirms. Der Druck auf die Schuldenländer zu weiteren Sparmaßnahmen wird keinen Erfolg haben, da sich die Bevölkerung diese gravierenden Einschnitte nicht gefallen lässt. Druck erzeugt Gegendruck.
Rettung der Gemeinschaftswährung war schon 2010 bezweifelt worden
Der Chefökonom Thomas Mayer, Volkswirt der Deutschen Bank, war bereits 2010 in Gesprächen mit dem US-Botschafter Murphy der Meinung, dass Griechenland es nicht schaffen würde seinen Staathaushalt in Ordnung zu bringen, so die Enthüllungsplattform Wikileaks.
Generelle Umgestaltung der Finanzpolitik
Nach Wirtschaftswissenschaftler Professor Franz Hörmann und Otmar Pregetter (Ende des Geldes), dem Autor Christian Anders (Der Rubel muss rollen), dem Autor Michael Morris (Was Sie nicht wissen sollen: Einigen wenigen Familien …) und den Autoren Jan von Helsing und Dr. Dinero (Das 1-Million-Euro-Buch), um nur einige zu nennen, ist eine generelle Umgestaltung der Finanzpolitik erforderlich. Der Weg heißt „Weg vom Schuldgeldsystem“. Nur so ließen sich die zyklischen Krisen der Finanzwelt und damit der Wirtschaft vermeiden. Die jetzigen Schulden könnten die Länder niemals zurückzahlen.
So wie Michael Morris in einem Interview sagt, ist ein neues Finanzsystem weltweit in Arbeit. Doch wie das aussieht könne er noch nicht sagen. Es wäre zu früh um Einzelheiten zu nennen. Der deutsche Börsenmakler und Bankkaufmann Dirk Müller, geht sogar noch weiter. Er ist der Meinung, dass die Banken, so wie sie jetzt bestehen, Pleite gehen müssen. Die Banker haben aus der Finanzkrise 2008 nichts gelernt. Sie wirtschaften weiter wie bisher. Nachdem sie mit Steuergeldern gerettet wurden, zocken die Banker lustig weiter. Die Bankenrettung wäre eine „Veruntreuung von Steuergeldern“. Damit meint er nicht den Teil der Bank wo die „Konten der Bürger liegen, also der Geschäftsbank sondern die Zockerabteilung der Banken, die soll ruhig den Bach runtergehen“. „Niemand sollte darauf hoffen, dass die Finanzwelt eine Selbstregulierung einführt. Das wäre ja schlecht für das Geschäft. Die Politik ist in der Verantwortung, Grenzen zu ziehen“. Doch "Leider bestimmen die Schweinehunde" (die Banker) wo es lang geht. Die meisten Politiker hätten keine Ahnung was da so „gespielt“ wird. Wenn die Politik mit den Bankern verhandelt, hätten die Politiker aufgrund ihrer mangelnden Sachkenntnis keine Chance. Dirk Müller sagt: „ Da spielen Leichtmatrosen mit Konteradmirälen Schiffe versenken.“
Dirk Müller sagt weiter, dass sich die Politik von den Banken emanzipieren muss. Das bedeutet aber auch, dass in die Ministerien das richtige Know-how hinein muss. Allerdings, so Dirk Müller, müssten die Mitarbeiter in den Ministerien besser bezahlt werden. „Für Regionalliga-Gehälter bekomme ich keine Champions-League-Spieler“.
Wenn die Politik das nicht schafft, wird der Druck der Straße das regulieren. Die Menschen spüren, dass es so nicht länger funktionieren kann, dass etwas gewaltig schief läuft. Die Proteste gehen erst gerade mal zaghaft los, so Dirk Müller. Doch das „kann sich schnell ändern. Auch die Montagsdemonstrationen in der DDR haben klein angefangen“.
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