Italienisches Fingerfood: Bruschetta

Leckere Antipasti - Rezept für die schnelle Vorspeise aus Italien

Bruschetta - leckere Antipasti - S. Arif
Bruschetta - leckere Antipasti - S. Arif
Sommer, Sonne, Grillabend, Urlaub und dazu Antipasti wie in Italien? Einfach, frisch, knusprig - selbst gemachte Bruschetta machen sich als Vorspeise auf jeder Party gut.

Bruschetta – der Name leitet sich von der italienischen Vokabel „bruscare“ für „rösten“ oder „toasten“ ab – gehört zu den typischen italienischen Antipasti. Eigentlich ist es ein einfaches und absolut simples Bauernessen, das heute als delikates italienisches Fingerfood gilt. Traditionell gibt es in Italien unterschiedliche lokale Varianten. Im Grunde ist es ein typisches „Arme-Leute-Essen“ - ähnlich wie der in Deutschland bekannte arme Ritter - das mit dem zubereitet und gegessen wurde, was eben da ist. Ob nun geröstetes, im Geschmack kräftiges Brot, abgerieben mit Knoblauch und nur beträufelt mit etwas Olivenöl, oder Giabatta aus Weißmehl mit leckerem Schinken: spricht man in Deutschland von Bruschetta, geht man allgemein von der Variante mit Tomaten aus.

Bruschetta: gesund, lecker, preiswert und rasch zubereitet

Ursprünglich waren Bruschetta also mal ein preiswertes Resteessen mit einem für uns edlen und wohlklingenden Namen. Ein schnell zubereitetes Gericht, perfekt um übrig gebliebenes Brot vom Vortag zu verarbeiten, dass selbst absoluten Koch-Anfängern gelingt und etwas italienischen Urlaubs-Flair in die eigene Küche holt.

Frisch gemachte Bruschetta machen sich auch auf jeder Party gut, oder - schick auf einem tollen Teller angerichtet und mit einem Zweig frischem Basilikum garniert - als leichte Vorspeise für ein gemeinsames romantisches Essen, kleine Zwischenmahlzeit, knusprig-fruchtige Beilage für den Grillabend oder rasch zubereitete Kleinigkeit zum Knabbern, wenn man spontan von Freunden heimgesucht wird. Bringen sie einfach etwas mediterranes Feeling auf ihren Essenstisch.

Zutaten für die Bruschetta

1 (altbackenes) Brot - hier geht eigentlich fast alles. Oft wird Giabatta benutzt. Grundsätzlich kann aber auch in Scheiben geschnittenes Roggenbrot verwendet werden.

3-4 aromatische Tomaten

1 mittlere Zwiebel oder einige frische Frühlingszwiebeln

Salz, frisch gestoßener Pfeffer, etwas Paprikapulver

Rosmarin

frischer Basilikum

2 Knoblauchzehen

Olivenöl

Balsamico

Zubereitung Tomaten-Bruschetta

  • Das Brot in circa einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden und auf dem Gitterrost im Backofen bei 180° goldbraun rösten.
  • In der Zeit die Tomaten waschen, Flüssigkeit aus dem Inneren entfernen und ganz fein hacken.
  • Die Zwiebel oder Frühlingszwiebeln schälen und ebenfalls in kleine Stückchen hacken.
  • Die frischen Kräuter unter Wasser vorsichtig waschen und mit Küchenkrepp trockentupfen. Die Blätter abzupfen und fein kleinschneiden.
  • Alle Zutaten in eine kleine Schale geben und mit etwas Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und Paprikapulver vermischen. Im Grunde wie einen kräftigen kleinen Tomaten-Zwiebel-Salat würzen.
  • Die inzwischen fertig gerösteten Brotscheiben aus dem Ofen nehmen. Noch warm mit den geschälten und halbierten Knoblauchzehen nun wie auf einer Reibe die geröstete Oberfläche des Giabatta-Brotes abreiben.
  • Jeweils circa einen Esslöffel des Tomatensalates auf dem Brot verteilen, die fertigen Bruschetta auf einem schönen Teller anrichten und die sommerliche Speise – zusammen mit einem schönen Glas Rotwein - servieren.

Variation des leckeren Fingerfoods aus Italien

Einfach einige kleine Würfel Schafskäse mit in die Tomatenmasse geben.

Shermin Arif, Fotografin: T. Seifert

Shermin Arif - Shermin: eine deutsch-kurdische Mischung, in Leipzig geboren, aufgewachsen im tiefsten Ruhrgebiet und nach abgeschlossenem Studium ...

rss