Sein Name ist Bond - James Bond. Diese Zeilen gehören wohl den berühmtesten der Kinogeschichte. Seit dem Film "Casino Royale" im Jahr 2006 darf sie der Brite Daniel Craig auf der Leinwand aussprechen. Mit dem Sequel "Ein Quantum Trost" wurde die Marschrichtung in den Bond-Filmen - härter, schneller, gefühlsloser - konsequent vorangetragen. Auch im neuen Abenteuer rund um den Geheimagenten ihrer Majestät soll Craigs Bond dieses Gesicht zeigen. Regie wird bei "Bond 23", so noch der offizielle Arbeitstitel, Sam Mendes führen, der sich bereits mit Filmen wie "Road to Perdition" oder "American Beauty" einen Namen gemacht hat. Hinter der Kamera wird Roger Deakins stehen, der mit Mendes schon zwei mal zusammengearbeitet hat und neun Oscar-Nomierungen vorweisen kann.
Indien als möglicher Drehort im Gespräch - auch die Suche nach Bonds Gegenspieler läuft
Glaubt man den Gerüchten, könnte 007 nach "Octopussy" wieder nach Indien zurückkehren. Wie die englische Zeitung "Mid-Day" berichtet, soll Mumbai bei den Produzenten im Gespräch sein, um die "Pre-Title"-Sequenz dort abzudrehen. Eine indische Produktionsfirma soll bereits mit den Bond-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli in Kontakt stehen. Auch eine weitere Frage steht im Raum: Wer wird der nächste Bösewicht im neuen James-Bond-Film, in dem Daniel Craig ("007") und Judi Dench ("M") wieder ihre Rollen verkörpern werden? Heiße Anwärter auf die Rolle des Bösewichtes sind der spanische Schauspieler und Oscar-Preisträger Javier Bardem, sowie der britische Charakterdarsteller Ralph Fiennes, besser bekannt als Gegenspieler Harry Potters, "Lord Voldemort".
Gibt es eine Rückkehr von "Miss Moneypenny" und wer wird das neue Bond-Girl?
Eine der wichtigsten Rollen in jedem 007-Streifen ist das Bond-Girl. Auch hier scheinen sich schon erste Favoriten abzuzeichnen. Die britische Schauspielerin Naomie Harris ("Fluch der Karibik 2") traf sich bereits mit Produzenten der Bond-Reihe und Regisseur Sam Mendes, um erste Gespräche rund um ein mögliches Engagement im neuen Bond-Film zu führen. Wie die "Daily Mail" nach dem Treffen erfahren haben will, soll sie für die Rolle der "Miss Moneypenny" vorgesprochen haben, dies ist jedoch noch ein wildes Gerücht und hat noch keine offizielle Bestätigung erhalten. Für die Fans wäre die Rückkehr der bekanntesten Film-Sekretärin der Kinogeschichte sicherlich eine tolle Nachricht, um an traditionelle Werte der Bond-Reihe anzuknüpfen. Zuletzt sah man "Miss Moneypenny" im letzten Abenteuer von Pierce Brosnan als 007, "Stirb an einem anderen Tag", im Jahr 2002 über die Kinoleinwand huschen, bevor die Rolle in den neuen Filmen "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" nicht mehr berücksichtigt wurde.
"Bond 23" wird zum Kinostart ein rundes Jubiläum feiern
Bis zum Kinostart von "Bond 23" wird aber noch einige Zeit vergehen und manches Gerücht die Runde machen. Lediglich eines steht bereits schon fest: Der neue Bond-Film wird ein rundes Jubiläum feiern dürfen. Vor 50 Jahren, genau gesagt im Jahr 1962, sagte Sean Connery das erste Mal die Worte: "Mein Name ist Bond, James Bond!". 007-Darsteller Daniel Craig darf diese Worte höchstwahrscheinlich ab 01.11.2012 sagen, denn dann soll der neue James Bond-Film in die deutschen Kinos kommen.
