James Bond 007: Alle Darsteller im Überblick

Die Pistole - Markenzeichen von James Bond 007 - Sabine Holzke
Die Pistole - Markenzeichen von James Bond 007 - Sabine Holzke
Sean Connery, Pierce Brosnan & Co.: James Bond 007, der berühmteste Geheimagent der Welt, wurde seit 1962 bereits von sechs Darstellern verkörpert.

Schnelle Autos, schöne Frauen, fiese Schurken und ein Martini – natürlich geschüttelt, nicht gerührt: Das ist die Welt von James Bond. Schon seit fast fünfzig Jahren ist 007, der berühmteste Geheimagent der Welt, unermüdlich im Dienst ihrer Majestät. Während der beispiellosen Filmkarriere mimten bereits sechs Darsteller den charismatischen James Bond. Ein Überblick von Sean Connery bis Daniel Craig.

Sean Connery: der Idealtypus des James Bond

Sean Connery war es, der der von Ian Fleming erdachten Figur James Bond Leben einhauchte und somit sozusagen die Legende James Bond begründete. Seit der schottische Schauspieler im ersten Agentenstreifen im Jahre 1962 an der Seite von Ursula Andress Dr. No jagte, gilt er als die ideale Verkörperung des Geheimagenten 007. Nach dem Erfolg des ersten Bond-Films („James Bond 007 jagt Dr. No“), verkörperte Connery die Figur des James Bond vier weitere Male in den Filmen „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963), „Goldfinger“ (1964) und „Feuerball“ (1965), „Man lebt nur zweimal“ (1967). Mit „Diamantenfieber“ feiert er 1971 ein Comeback als 007, nachdem vorher George Lazenby die Rolle übernommen hatte. Des weiteren stand er 1981 in „Sag niemals nie“ erneut als Bond vor der Kamera. Bei dem nicht von Eon Productions Ltd. Produzierten Streifen handelt es sich allerdings nicht um einen Film der James-Bond-Reihe, sondern um eine Neuverfilmung des Film „Feuerball“ aus dem Jahre 1965.

George Lazenby: James Bond für nur eine Mission

Der Australier George Lazenby war Nachfolger von Sean Connery und verkörperte die Figur des 007 im Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ (1969). Dank seines Aussehens, seines Stolzes und Charmes wurde das Ex-Model Lazenby auserkoren, die Rolle von Sean Connery zu übernehmen. Doch nach „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ entschied sich Lazenby nicht wieder in die Rolle des James Bond zu schlüpfen, was den Australier wohl zu dem am wenigsten bekannten der Bonddarsteller macht.

Roger Moore: der James Bond der 70er und 80er Jahre

Der Engländer Roger Moore erschien 1973 zum ersten Mal in der Rolle des James Bond 007 auf der Leinwand. Sein stilvolles und elegantes Auftreten sowie sein Charme und Witz prädestinierten ihn geradezu für die Rolle des Geheimagenten James Bond. Nachdem er als Star in Fernsehserien bekannt geworden war, konnte Roger Moore die Figur des James Bond 007 Streifen in den 1970er und 1980er Jahren in insgesamt sieben Filmen zu einem beispiellosen Erfolg führen. Sein Debüt als 007 gab er mit „Leben und sterben lassen“ (1973) und mimte den charismatischen Geheimagenten Bond weiterhin in den Filmen „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974), „Der Spion, der mich liebte“ (1977), „Moonraker – Streng geheim“ (1979), „In tödlicher Mission“ (1981), „Octopussy“ (1983) und „Im Angesicht des Todes“ (1985).

Timothy Dalton: der vierte James Bond

Der Waliser Timothy Dalton löste Roger Moore 1987als James Bond ab. Für Dalton war es ein langer Weg zur Verkörperung des britischen Vorzeige-Geheimagenten. Bereits im Alter von 25 Jahren wurde ihm angeboten, die Rolle des James Bond von Sean Connery zu übernehmen. Doch Dalton lehnte zunächst ab, da er sich zu jung für die Rolle fühlte, die seiner Meinung nach von einem 35 bis 40jährigem Darsteller gespielt werden müsse. Mitte der 1980er Jahre kamen die Produzenten von Eon Productions auf Timothy Dalton zurück, der als vierter James Bond-Darsteller in den Filmen „Der Hauch des Todes“ (1987) und „Lizenz zum Töten“ (1989) gegen das Böse kämpfte.

Pierce Brosnan: James Bond in den 90er Jahren

Als Pierce Brosnan die Rolle des James Bond übernahm, wurde der Ire als die idealste Verkörperung des James Bond seit Sean Connery gefeiert. Brosnan, der den James Bond erfolgreich in den 1990er Jahren darstellte, war bereits als Kind von den Bond-Filmen fasziniert. Obwohl die Produzenten von Eon Productions bereits Anfang der 1980er Jahre auf Brosnan aufmerksam geworden waren, gab er erst 1995 mit „Goldeneye“ sein Filmdebüt als Geheimagent im Dienst ihrer Majestät. Danach schlüpfte er noch drei weitere Male in die Rolle des James Bond 007, in den Filmen „Der Morgen stirbt nie“ (1997), „Die Welt ist nicht genug“ (1999) und „Stirb an einem anderen Tag“ (2002).

Daniel Craig: der aktuelle James Bond

Der erste blonde James Bond heißt Daniel Craig. Doch nicht nur die Haarfarbe von Bond veränderte sich, der Engländer Craig sorgte für eine völlige Neuinterpretation der Figur, was ihr ein zeitgemäßeres Image verpassen sollte. Daniel Craigs Darstellung des James Bond in „Casino Royale“ (2005) ist gekennzeichnet durch eine Zugewinn an emotionaler Tiefe der Bond-Figur, die erstmals auch als verletzlicher Mann wahrgenommen wird. Diese Interpretation des Bond brachte Craig viel Lob von Kritikern ein und machte „Casino Royale“ zum größten Kassenschlager aller Bondfilme. 2008 erschien Daniel Craig, der sechste Bonddarsteller, erneut für „Ein Quantum Trost“ in der Rolle des James Bond 007 auf der Kinoleinwand.

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