Japanische Sprache – Crashkurs für Anfänger

Die ersten Worte und Floskeln für die Kommunikation im Japanischen sind nicht schwierig.

"Konnichiwa" – Wer kennt dieses Wort nicht? Viele meinen, es sei Chinesisch. Und andere sagen: "Oh, Japanisch, ist das nicht diese komplizierte Sprache mit komplizierten Schriftzeichen und dem seltsamen Volk?" Natürlich nicht, denn es kann auch anders sein. Dafür gibt es jetzt einen kurzen Crashkurs in Nihongo (Japanisch).

Gängige Floskeln im Japanischen

Guten Morgen – ohayou gozaimasu

Guten Tag – Konnichi wa

Guten Abend – Konban wa

Tschüss – Sayônara (wenn man sich länger als etwa eine Woche nicht mehr sehen wird)

Tschüss – Mata ne (wenn man sich schon am nächsten Tag wieder sieht)

Danke – arigatô

Vielen herzlichen Dank – dômo arigatô gozaimasu.

Wie stellt man sich richtig vor?

Es freut mich, Sie kennen zu lernen – Hajimemashite (wird nur beim ersten Treffen gesagt!)

Mein Name ist .../Ich bin ... – Watashi (no namae) wa ... desu.

Ich bin ... Jahre alt – (Watashi wa) ... sai desu.

Ich komme aus ... – ... ni sunde imasu.

Danke für ihre Aufmerksamkeit – Douzo yoroshiku onegai shimasu.

Die richtigen Floskeln für den Smalltalk

Wie geht es Ihnen? – Genki desu ka?

Woher kommen Sie? Aus welchem Land kommen Sie? – Doko ni sunde imasu ka? Okuni wa doko desu ka?

Wie alt sind Sie? – Nan sai desu ka?

Aussprache

Die Aussprache ist fast so wie im Deutschen, dennoch gibt es einige Regeln zu beachten:

  • bei "desu" und "-masu" wird nie das "u" ausgesprochen. Es wird "dess" bzw. "mass" ausgesprochen.
  • die "i" wie bei "Hajimemashite" oder "... yoroshiku" werden verschluckt! Das heißt, man spricht sie nicht/kaum mit. Also heißt es dann "Hajimemashte" oder "yoroshku".
  • gleiches gilt bei "-mashita" (Vergangenheit). Hier wird das "i" auch nicht oder kaum ausgesprochen, also "mashta".
  • "r" werden immer gerollt, genau wie im Spanischem. Nie das "deutsche" "r" verwenden!
  • "z" werden wie ein weiches "s" ausgesprochen, "s" hingegen scharf (ss).
  • "ou" oder "ô" werden wie ein langes "o" ausgesprochen (wie bei "Ofen").

Vokabeln

Verben:

essen – taberu

tun/machen – suru

trinken – nomu

gehen/fahren – iku

lesen – yomu

Nomen:

Milch – gyûnyû

Buch – hon

Lernen/studieren – benkyô-suru

Stadt – machi

Fleisch – niku

Partikel:

Partikel zeigen die Bedeutung des jeweiligen Wortes an. Sie stehen immer nach dem Wort, auf das sie sich beziehen. Es gibt folgende Partikel:

wa – markiert das Subjekt

wo – markiert das direkte Objekt

no – Genitiv-Partikel (besitz-anzeigende Partikel)

ga – markiert ebenfalls das Subjekt (als Ersatz für "wa")

he (e) – Partikel für die Richtungsangabe (ich gehe NACH/ZU ...)

ni – für klar definierte Orte, wo man hingeht (ich gehe NACH/ZU ...)

Satzbau

Subjekt – Objekt – Prädikat

Wenn man weiß, um wen es sich handelt, wird die Person in der Regel nicht mehr genannt! Des Weiteren werden Verben nicht konjugiert! Die Verben bleiben also immer gleich, egal bei welcher Person. Sie werden nur nach der Zeit flektiert.

Beispiele:

D: Ich esse Fleisch. JP: (Watashi WA) niku WO taberu.

D: Du trinkst Milch. JP: Anata WA gyûnyû wo nomu.

D: Er geht in die Stadt. JP: Kare WA machi NI iku.

D: Wir lesen ein Buch. JP: Watashitachi WA hon WO yomu.

Possesivpronomen

Possesivpronomen werden gebildet, indem man an die Person das Partikel "no" anhängt.

Beispiele:

D: Mein Buch. JP: Watashi NO hon

Mein: Watashi no

Dein: Anata no

Sein: Kare no

Ihr: Kanojo no

Unser(e): watashitachi no

Euer: Anatatachi no

Jamaa Khodja - Hallo ich heiße Jamaa Khodja und bin 16 Jahre alt. Ich komme aus Essen,NRW und besuche zur Zeit die 10.Klasse einer Realschule, ...

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