Auf interessante Art und Weise versteht es der in New York ansässige Künstler Jason Beam, trotz farbenfroher Gestaltung seiner Kunstwerke, eine düstere Atmosphäre zu verschaffen. Erst ab 1995 begann Jason Beam, sich der digitalen Bildkunst zu widmen, wobei seine Arbeiten auf Fotografien basieren. Anfangs arbeitete der amerikanische Künstler noch mit einem befreundeten Fotografen zusammen, was sich jedoch änderte, als er selbst ausreichende Erfahrungen im Bereich der Fotografie sammeln konnte. Seine am Computer gestalteten Kunstwerke sind von einem einzigartigen Stil geprägt, und nicht umsonst zählt Jason Beam heute zu den Pionieren der digitalen Bildkunst.
Von der klassischen Illustration zur digitalen Bildkunst
Sein Talent entwickelte Jason Beam schon in frühster Jugend, weshalb er sich entschloss, nach der High School das Rocky Mountain College of Art and Design zu besuchen, um Illustration zu studieren. Anschließend absolvierte der amerikanische Künstler auf einer anderen Schule zusätzlich noch das Studium Grafikdesign und digitale Bearbeitung. Dank beider Abschlüsse war es ihm möglich, tagsüber mit einem kreativen Job Geld zu verdienen und nachts an seinen freien Kunstwerken zu arbeiten.
In den frühen 1990ern illustrierte Jason Beam vorrangig mit Bleistift und Tusche, doch ab 1995 wandte er sich der digitalen Bildkunst zu. Jene digitale Bildkunst ist bis heute sein Tätigkeitsfeld, jedoch beschäftigt sich der Künstler auch wieder mit Zeichnungen und Illustrationen, die mit Bleistift und Tusche gefertigt werden, um sich eine kleine Auszeit von der Bildbearbeitung am Computer zu nehmen.
Eine Figur bildet die Basis für die digitale Bildkunst des Jason Beam
Die Kunstwerke von Jason Beam bestehen aus verschiedenen Elementen, doch das Foto einer Person bildet die Basis seiner Arbeiten. Von der Figur ausgehend, beginnt der Künstler anschließend, mit Hilfe von Filtern und anderen Werkzeugen, digital erzeugte Effekte zu integrieren, wobei sich die meisten zusätzlichen Ideen für das jeweilige Bild während des kreativen Prozesses ergeben. Vor Beginn der Bearbeitung am Computer arbeitet Jason Beam einen Plan folglich nicht zu sehr aus.
Fasziniert ist der New Yorker von den Farben des Kosmos, denn dort befindet sich etwas Helles und Leuchtendes inmitten tiefster Finsternis. Aus diesem Grunde versucht der Pionier der digitalen Bildkunst jenes Phänomen in seinen Werken zu integrieren. Dennoch ist er bemüht, seine Kunstwerke düster und unheimlich zu gestalten, was ihm schlussendlich auch gelingt. Ähnlich wie Vincent Castiglia, hat Jason Beam somit eine Möglichkeit gefunden, seinen Bildern Einzigartigkeit zu verleihen.
Jason Beam gestaltet auch Cover, Logos und Marketingmaterial
Inspirieren lässt sich Jason Beam sowohl von anderen Künstlern, welche in unterschiedlichen Genres tätig sind, als auch von bestimmten Szenen, die in Filmen vorkommen. Neben seinen freien Kunstwerken gestaltet der Illustrator zudem Cover und Titelbilder sowie Postkarten, Logos und Marketingmaterial. Auf seiner Website stellt Jason Beam seine digitale Bildkunst vor, welche zudem in Form von Drucken erworben werden kann.
