
- Der Designer Jason Wu - Guido Boehler
Im Grunde genommen liegt es auf der Hand: Das Outfit, mit dem sich die First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika kleidet, kann nicht in jedem x-beliebigen Kaufhaus und erst recht nicht auf einem Wühltisch zu finden sein. Michelle Obama, die vom ersten Tag der Präsidentschaft ihres Mannes Barack auch mittels des Glanzes punktete, den sie verbreitet, trägt unter anderem die Mode des us-amerikanischen Designers Jason Wu. Die exklusiven Outfits werden in Deutschland ausschließlich in den Apropos Concept Stores von Klaus Riedo und Daniel Ritzenhöfer verkauft, die ihre Produkte neuerdings auch europaweit über das Internet vermarkten.
Jason Wu – seine Herkunft, sein Weg und seine Philosophie
Der in Taipeh geborene Designer erlernte im Alter von neun Jahren das Nähen. Schon zu dieser Zeit skizzierte er Muster und Mode in einem richtigen Größenverhältnis: Er benutzte seine Puppen als Mannequins. Schon mit 14 studierte Wu Bildhauerei in Tokyo und verbrachte sein Abschlussjahr in Paris. Dort fiel die Entscheidung, Modedesigner werden zu wollen. Er schrieb sich in New York City an der angesehenen Parsons The New School for Design ein, die im Ursprung bereits 1896 vom impressionistischen Maler William Merrit Chase als Chase School of Art gegründet wurde. Wu arbeitete aber auch als Praktikant beim Modeschöpfer Narciso Rodriguez.
Im Jahr 2006 debütierte seine Kollektion, die ihn nach Einschätzung von Düsseldorfer Modeexperten zu einem der führenden jungen New Yorker Talente der heutigen Zeit machte. Seine Arbeit spiegelt den facettenreichen und eklektischen Hintergrund ihres Erschaffers wider. Unter Eklektizismus – ein Begriff, der im deutschen Alltag nicht allzuhäufig fällt – versteht man Methoden, die sich verschiedener entwickelter und abgeschlossener Systeme wie beispielsweise Kunststile oder Philosophien bedienen und deren Elemente neu zusammensetzen: Wu kombiniert modernen Stil mit dem Geist und den Details von Haute Couture.
Jason Wu und seine Inspiration
Beeinflusst durch die klassischen Fotografien von Richard Avedon sowie von der Arbeit des Kollegen Jacques Fath (Haute Couture, Paris) zielt Jason Wu mit seiner Kollektion darauf ab, die Kunst und die Perfektion von Mode mit einer entspannten und jugendlichen Einstellung wiederzubeleben. Entspannt und jugendlich – wer genau hinschaut, der erkennt, dass diese beiden Adjektive treffsicher auch zu Michelle Obama passen. Nicht nur durch diese Kundin, sondern auch durch die Auszeichnung mit dem "Fashion Group International’s Rising Star Award for Women’s Ready-to-wear“ (2008) avancierte Wu zum Liebling der Stylisten, der Presse und Celebrities.
Jason Wu bei Apropos The Concept Store in Köln und Düsseldorf
Daniel Riedo und Klaus Ritzenhöfer haben Apropos The Concept Store im Jahr 1984 gegründet. Exklusive Modelabel wie Halston Heritage, Zac Posen, Valentino, Tony Burch, Chanel Vintage sowie ab Winter 2010 auch Bottega Veneta sowie Dolce & Gabbana finden sich neben den Arbeiten aufstrebender Designer aus Deutschland wie C’est tout, Lala Berlin oder Kaviar Gauche. Das Label Thakoon wird wie nun auch Jason Wu hierzulande exklusiv bei Apropos The Concept Store verkauft. Daneben bieten Riedo und Ritzenhöfer in ihren Shops Hochwertiges aus den Bereichen Schuhe, Accessories, Home und Bücher an.
Neben der Angebotspalette zum Thema glamouröse Mode präsentiert das Köln- / Düsseldorfer Unternehmen auch Cosmetics und Perfumes à la Tom Krieger, Uslu Airlines, by Kilian, Bond No. 9, Keiko Mecheri oder künftig auch Koh, Tocca sowie Tom Ford. Apropos The Concept Store ist dabei besonders für den Modestandort Düsseldorf von Bedeutung, weil die einst so noble Königsallee als Einkaufsadresse Nummer eins fast nur noch eine größere Anzahl von Niederlassungen diverser Modeketten bietet: Benetton und H&M beispielsweise sprechen das breite Publikum an, stehen aber nicht für das Einkaufserlebnis in der Stadt großer Modemessen, stehen nicht für Glanz und Glamour.
Apropos The Concept Store und dessen Bedeutung für den Modestandort Düsseldorf
Das Eickhoff von Albert Eickhoff auf der Königsallee / Ecke Königstraße ist noch das einzige Haus, das familiär geführt wird und das alte Düsseldorf repräsentiert, das für Exklusivität, Noblesse und umfangreichen Service steht. Daniel Riedo und Klaus Ritzenhöfer haben daher mit ihrer Entscheidung, neben dem Kölner Hauptbetrieb den Apropos The Concept Store Düsseldorf zu eröffnen und darin auch große Namen wie den der Designerin Alessandra Gucci anzubieten, der Stadt ein Stück verlorengegangenen Glanzes zurückgegeben, weil sie mit ihrem edel eingerichteten Shop und der dort angebotenen Produktvielfalt ebenso einkleiden wie auch unterhalten – und damit die werbewirksamen Reichen und Schönen wieder zur Kö locken.
Denn das Angebot von Giorgio Armani, Jil Sander oder Joop findet sich auch auf anderen Einkaufsstraßen der Republik. Sie stehen nicht für den Modestandort Düsseldorf, weil sie nicht typisch dafür sind. Daniel Riedo und Klaus Ritzenhöfer sind ihren Klienten aber dahingehend entgegengekommen, dass sie ihre Kollektionen seit November 2009 auch in ihrem Internetstore anbieten. Mit täglichen Updates und über 3.000 verschiedenen Produkten aus dem Luxusbereich zählt Apropos-Store.com in ihrer grafischen und technischen Konzeption zu den besten Angeboten im Segment der Multi-Brand- und Multi-Product-Stores.
Apropos-Store.com nun auch europaweit im Geschäft
Mit dem 29. Juli 2010 ist diese Seite mit ihrer hohen Funktionalität und ihrer einfachen Handhabung auch in englischer Sprache und für Europa freigeschaltet. Daniel Riedo und Klaus Ritzenhöfer – zu Gast gewesen auch bei der Verleihung des New Faces Award Fashion 2010 in den Rheinterrassen – versprechen, dass die bestellte Ware europaweit in vier Tagen beim Kunden ist.
Das Versprechen, das sie mit der glanzvollen Eröffnung ihrer Düsseldorfer Niederlassung gegeben haben – nämlich eine Bereicherung für die Stadt zu werden – haben sie erfüllt. Suite101.de hat von der Eröffnung berichtet. Mit derart zuverlässigen und breit aufgestellten Partnern im Rücken kann sich der nun erstmals in bei Apropos The Concept Store gehandelte Designer Jason Wu neben Michelle Obama künftig auch über zufriedene Damen aus Deutschland als Kunden freuen.
