
- Juliette Menke - RTL / Stefan Menne
Die Oktober-Ausgabe 2011 des Männermagazins Playboy eröffnet den Fans von täglichen Fernsehserien ganz neue Perspektiven: Schauspielerin Juliette Menke präsentiert sich darauf als Covergirl und gewährt im Inneren des Magazins Blicke auf ihren Körper, wie es in vom Jugendschutz beaufsichtigten Fernsehgeschehen nicht möglich wäre. Juliette Menke spielt in der RTL-Soap "Alles was zählt“ die Lena. Im Interview mit Alexander Neumann verriet sie dem Playboy, worauf sie bei einem Mann zuerst achtet, was sie an Männern furchtbar findet und wie viel Schauspielerei eine gute Beziehung braucht. Suite101.de fasst mit diesem Artikel die wichtigsten Fakten aus dem Interview zusammen und beleuchtet kurz den beruflichen Werdegang der am 24. Juni 1981 in Bremen geborenen Schauspielerin.
Juliette Menke und ihr Weg zur Schauspielerei
Nach Angaben ihres Haussenders RTL absolvierte Menke zunächst eine Gesangsausbildung, bevor sie in den Jahren 2002 bis 2005 eine Ausbildung zur Schauspielerin an der Schauspielschule Regensburg in Anspruch nahm. Der Kölner Privatsender hat in seiner Presse-Datenbank vermerkt, dass Juliette Rollen in den Musicals "Cabaret", "Liebe! Sünde? Vol. 2" sowie "Die Händlerin der Worte" verkörpert hat. Ihre Filmographie auf der eigenen Homepage weist zehn Produktionen aus: Mit einer kleinen Rolle in der Comedy "Paul Panzer präsentiert: Die unglaublichsten Geschichten“ startete Menke 2007 vor der Kamera. Im selben Jahr trat sie auch ihre Tätigkeit für die Produktion von "Alles was zählt“ an: Ihr erstes Gastspiel dauerte bis 2009.
Für die RTL-Soap stand sie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ihrer Playboy-Fotostrecke erneut unter Vertrag: Alexander Neumann fasste ihre Rolle dort prägnant zusammen: "Als Serienfigur Lena haben Sie in 'Alles was zählt‘ schon einiges hinter sich. Aktuell sind Sie: Noch-Ehefrau von Maximilian, Ex-Frau von Robin, Ex-Verlobte von Mike, Ex-Freundin von Ingo, Ex-Affäre von Oliver, Affäre von Florian.“ Wir aufregend ihr wirkliches Liebesleben sei, wollte der Playboy-Interviewer von Menke wissen. Die antwortete mit dem Hinweis darauf, dass dieses weit weniger spektakulär sei, als das Liebesleben ihrer Figur in der Serie. Und stellte klar, dass schlechte Knutscher sowieso schnell raus seien aus ihrer Wahl.
Gastrollen von Juliette Menke: "Alarm für Cobra 11", "Danni Lowinski"
In 2008 gab Juliette Menke in "Zack – Comedy nach Maß“ ein Gastspiel bei SAT.1; zu RTL kehrte sie in 2009 zurück und wirkte bei der 200. Folge von "Alarm für Cobra 11“ mit; einer Folge in Spielfilmlänge und mit Oliver Pocher als Sturmi in einer Gastrolle. Eine Gastrolle hatte Juliette selbst in "4 Singles“ bei RTL inne. Im Pilotfilm "Fisch sucht Fahrrad“ drehte sie 2010 unter Regisseur Stefan Bühling; Tommy Wosch führte Regie des Comedy-Piloten "In jeder Beziehung“. Knallhart ging es bei "Countdown“ zur Sache; der Krimiserie, in der Sebastian Ströbel die männliche Hauptrolle besetzt. Parallel dazu stand da längst wieder "Alles was zählt“ auf dem Programm; 2011 neben einer Episodenrolle in der preisgekrönten SAT.1-Serie "Danni Lowinski“.
Um das Spektrum an Rollen, für die sie bei der Besetzung neuer Filme und Serien in Frage kommen kann, zu erweitern, belegte Juliette nach eigenen Angaben verschiedene Weiterbildungen; unter anderem im Fechten und beim Improvisationstheater "Nighthawk“. Doch auch ihre Fähigkeiten beim Wakeboarden, Snowboarden und Tanzen könnten ihr bei bestimmten Filmprojekten dienlich sein. Französisch gibt sie auf ihrer Homepage als Muttersprache an; Englisch beherrsche die etwa 1,60 Meter große Schauspielerin ebenso, wie norddeutschen und bayerischen Dialekt. Dass sie an ihrem eigenen Liederabend bastelte und bei Inszenierungen mit über 100 Kindern mitwirkte, sei am Rande vermerkt. Von 2002 bis 2004 arbeitete sie auch als Regieassistentin.
Juliette Menke im Interview mit dem Playboy
Mit dem Ausziehen hat Juliette Menke schon vor dem Playboy-Shooting Erfahrung: Sie ließ für die Tierschutz-Organsisation Peta die Hüllen fallen und sich ablichten. Gegenüber Alexander Neumann vom Playboy sprach sie darüber, dass sie bei einem Mann zuerst auf die Augen achte; diese sollten geheimnisvoll sein, Geschichten erzählen können, ohne gleich alles zu verraten. Dass sie lange glaubte, gewusst zu haben, dass ihr Traummann ein sportlicher Südländer mit dunklen Haaren sei, verriet sie im Playboy ebenso, wie dass ihr Idealbild heute einen Mann zeigt, der humorvoll sei und wissen solle, wie man eine Bratwurst zubereitet. Denn ein Mann könne sich in ihr Herz grillen, so die Menke: "Männer am Grill, Bier in der Hand, Fachsimpeln – sehr männlich.“
Was der Leser sonst noch aus dem Playboy über Juliette Menke erfährt? Dass es ihrer Meinung nach männlich ist, eine Meinung zu haben. Fähnchen im Wind möge sie nicht, so die Schauspielerin, die aus derselben Heimatstadt stammt wie "Alles was zählt“-Kollege Norman Kalle. Ideenlose Männer mag sie nicht; Spontanität hingegen sehr. Und dass sie schon einmal einen Orgasmus vorgetäuscht habe, gibt die Bremerin ebenfalls zu. Soviel vorab zum Thema Schauspiel in der Beziehung. Sie zeigte sich im Sprechen über Sex jedenfalls freizügiger, als ihrer Mutter es lieb sei, denn nach Vorahnung von Juliette Menke wird Mama es die ersten Tage nach Erscheinens des Playboy vermeiden, sich im Stadtzentrum oder beim Bäcker sehen zu lassen.
