Kajak- und Kanutouren auf der Lahn

Mit Paddel und Co. von Marburg bis Limburg

Kajak Lahn - Sabrina Sann
Kajak Lahn - Sabrina Sann
Kilometerlange Möglichkeiten bietet die Lahn für Kajak- und Kanutouren. Ein Tag, ein Wochenende, ein ganzer Urlaub: Outdoor-Aktivitäten sind bewegende Erlebnisse.

Der beliebte Wanderfluss Lahn fließt 165 Kilometer lang durch Hessen. Hessens Jogger, Radfahrer und Inline-Skater wissen seine Urwüchsigkeit und die umliegenden Schlösser und Burgen zu genießen. Doch auch die Lahn selbst bietet ein weites Aktionsfeld für Outdoor-Sportler: Ganze 100 Kilometer von Roth bis Limburg können Kajak- und Kanufahrer um die Wette paddeln.

Mit kleinen Touren anfangen und auf Hochtour kommen

Verschiedene Touranbieter der Regionen Marburg, Gießen, Wetzlar und Weilburg stellen interessierten Kajak- und Kanufahrern individuelle, dem sportlichen Leistungsniveau angemessene Lahn-Touren zusammen. Angefangen bei kleinen halbtägigen Touren von 10 Kilometern bis hin zu viertägigen Trekkingtouren über 100 Kilometer.

Eignet sich die kleine Tour noch hervorragend für Anfänger, die dem Wassersport noch skeptisch gegenüberstehen, so bieten Trekkingtouren über mehrere Tage geübten und begeisterten Wassersportlern eine große Bandbreite an Erlebnissen zwischen Sport, Natur und Schlosskultur. Es lohnt sich also, auf Hochtouren zu kommen.

Schlösser und Burgen zwischen Marburg und Limburg

Eine ganze Reihe historischer Schlösser und Burgruinen können auf dem Weg besichtigt werden:

  • Landgrafenschloss in Marburg
  • Burg Gleiberg in Wettenberg (Krofdorf Gleiberg)
  • Dünsberg in Biebertal
  • Burgruine Vetzberg in Biebertal
  • Neues Schloss aus dem Jahre 1533 in Gießen
  • Badenburg in Gießen
  • Burgruine Kalsmunt in Wetzlar
  • Schloss Aßlar in Aßlar-Werdorf
  • Braunfelser Schloss in Braunfels
  • Burg Philippstein in Braunfels-Philippstein
  • Lahneburg in Löhnberg
  • Weilburger Schloss in Weilburg
  • Burg Runkel in Runkel

Übernachtungen sind in den genannten Schlössern leider nicht möglich. Wer dennoch weder sein eigenes Zelt mitnehmen noch in langweiligen Hotels und Gasthöfen unterkommen möchte, kann entweder in anbietereigenen Indianer-Tipidörfern einkehren oder Pauschaltouren mit Zelt- und Personenshuttle buchen.

Kleiner Exkurs: Was ist ein Indianer-Tipidorf?

Tipis nennt man die großen Zelte aus Bisonleder, in denen einst die Indianer in Nordamerika hausten – oder besser: zelteten. Sie bestehen aus einem Gestänge und einer halbrunden „Plane“. Bis zu 15 Personen übernachten darin auf Feldbetten und sogar Feuerstellen zum Kochen sieht ein solches Zelt vor.

Vorbereitung auf das Lahn-Abenteuer

Sollten die Herzen der Leser nun für Wassersport zwischen Schlössern und Tipidörfern schlagen, gibt es dennoch ein paar Kleinigkeiten zu beachten, bevor der nächste Urlaub geplant wird:

  • Angemessene Kleidung: Outdoor ...! Es könnte also regnen, stürmen oder kühl werden.
  • Wechselkleidung: Idealerweise wird man beim Kanu- oder Kajakfahren nicht nass, trotz Wassersport. Doch wer sich vorsichtshalber auch darauf vorbereitet, guckt hinterher ganz sicher nicht nass aus der Wäsche.
  • Verköstigung: Mitten in der Natur könnte es zu Durstrecken kommen. Man sollte besser keine Drive-Throughs erwarten! Und natürlich auch keine ...
  • Toiletten: Hier und da gibt es an den Anlegeplätzen natürlich öffentliche Toiletten, doch besser ist, man freundet sich auch schon mal mit dem Busch-und-Baum-Gedanken an.
  • Und zu guter Letzt: Man sollte sich von ernüchternden Wahrheiten niemals den Spaß verderben lassen!
Texterin und freie Autorin, Sabrina Bodo

Sabrina Bodo - Sabrina Bodo schreibt, konzipiert und korrigiert. Werbetexte und Sachtexte. Für Unternehmen und Privatpersonen. Bei Suite101 ist sie ...

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