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Kartoffelbrot - ein Rezept zum Selberbacken

  • 06.05.2011
  • Jana Vogel
Ein Kartoffelbrot bestehend aus einem lockeren Teig, knuspriger Kruste und reich an Variationen kann man selber backen - mit folgendem Rezept.

Backen ist ein weit verbreitetes beliebtes Hobby, doch nicht nur Kuchen und Törtchen genießen viele Menschen, sondern auch selber gebackenes Brot. Anhand eines einfachen und geläufigen Rezepts lässt sich das Kartoffelbrot herstellen. Dieses ist aufgrund des lockeren Teiges und der knusprigen Kruste bei Groß und Klein sehr begehrt.

Zutaten und Zubehör

Für ein kleines Brot benötigt man:

  • 500 Gramm Mehl
  • 20 Gramm frische Hefe
  • 1 Teelöffel Zucker
  • Dreiviertel Liter Milch
  • 74 Gramm Natursauerteig
  • 1 Esslöffel Salz
  • 1 Ei
  • 150 Gramm Pellkartoffeln
  • geriebener, frischer Muskatnuss
  • etwa die Hälfte einer kleinen Tasse kalten Kaffee
  • circa 1 Teelöffel Fenchelsaat

Für die Zubereitung benötigt man des Weiteren eine Schüssel, Backform, Handrührgerät und saubere Geschirrtücher.

Zubereitung

Zuerst können die Pellkartoffeln vorbereitet werden. Dazu kocht man ungeschälte Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser. Während dessen wird das Mehl in eine Schüssel gegeben, am besten gesiebt, da dies den Teig besonders locker werden lässt. In das Mehl bröckelt man die Hefe hinein und vermischt mit dem Mehl per Hand. Nun wird der Zucker und etwas Milch, circa zwei bis drei Esslöffel, hinzugegeben und mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe zu einem glatten Teig verrührt. Wird der Teig klumpig, so wird noch ein wenig Milch nachgegeben. Die Schüssel wird darauf folgend mit einem Geschirrtuch abgedeckt, damit der Teig gehen kann. Dies bedarf etwa zehn Minuten, wobei der dafür gewählte Platz nicht der prallen Hitze respektive extremer Kälte ausgesetzt werden darf.

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Innerhalb dieser Zeit kann der Sauerteig zubereitet werden. Dies geschieht nach der Packungsanleitung, wobei der Teig meist nur für zehn Minuten in warmes Wasser gelegt werden muss. Währenddessen können die Kartoffeln, soweit sie natürlich durchgekocht sind, geschält werden.

Den aufgegangenen Teig bestäubt man nun mit etwas Mehl. Der Sauerteig, das Salz, Ei und die Milch werden anschließend dazugegeben, jedoch nicht verrührt. Darauf folgend werden die geschälten Kartoffeln darüber gerieben, der Teig je nach Geschmack mit etwas Muskatnuss gewürzt und das Ganze innerhalb etwa zehn Minuten durchgeknetet.

Wiederholt wird die Schüssel mit einem Trockentuch abgedeckt und der Teig braucht nun etwa 50 Minuten zum Gehen. Währenddessen wird die Backform entweder mit Butter eingerieben oder aber man verwendet Backpapier. Ist der Teig deutlich aufgegangen, wird dieser noch einmal durchgeknetet und zu einer gewünschten Form gestaltet. Diesen Laib legt man dann auf die Backform, deckt ihn nochmals mit einem Trockentuch ab und lässt ihn für circa eine Stunde gehen.

Hat sich der Teig sichtbar vergrößert, wird in diesen ein etwa sechs Zentimeter großer Kreis geschnitten. Der Backofen wird bei Ober- und Unterhitze auf 250 Grad vorgeheizt, während man die Fenchelsaat in die Mulde einstreut und gut an den Teig andrückt. Die Teigoberfläche wird mit dem kalten Kaffee je nach gewünschter Intensität bestrichen.

Der Boden des Ofens muss mit etwa einer Tasse Wasser begossen sein, bevor das Brot in den Ofen kann. Das Wasser beeinflusst die Luftfeuchtigkeit im Ofen, woraus ein lockerer und luftiger Teig resultiert. Für 10 Minuten auf der mittleren Schiene wird der Teig nun bei 230 Grad Ober- und Unterhitze gebacken. Anschließend wird die Temperatur auf 180 Grad gesenkt und nach einer Backzeit von etwa 50 bis 60 Minuten ist das Brot nahezu fertig. Man bestreicht den Laib noch einmal mit etwas kaltem Kaffee und das selbst gebackene Brot ist fertig - zum Verschenken oder zum eigenen Genuss.

Variationen

Je nach Belieben kann man statt der Fenchelsaat auch gewürfelten Schinken, Kümmel, Rosmarin oder Oliven verwenden. Statt der Mulde im Teig kann man das Brot auch senkrecht halbieren und dazwischen Käsescheiben legen, womit ein herzhafter Geschmack entsteht. Für den süßen Geschmack eignen sich auch Schokoladen-, Nuss- oder Mandelsplitter. Dem eigenen hergestellten Brot sind in seiner Verfeinerung und kreativen Kreation keine Grenzen gesetzt.

Quellen

  • Familiäre Überlieferung
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Jana Vogel - 1985 wurde ich in Berlin-Marzahn geboren, bin jedoch in Sachsen-Anhalt, Oschersleben (Bode), aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach ...

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