
- Kuscheln mit der Katze - Silvia Harnisch
Kinder und Katzen sind ein ausgesprochen gutes Team, die anhänglichen Haustiere mit dem individuellen und eigenwilligen Charakter können Kinder in der Entwicklung sehr fördern. Das Spielen mit dem Tier erfordert Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen, soziale Fähigkeiten werden unmerklich und spielend trainiert. Verantwortung erst teilweise und unter Aufsicht und später auch voll und selbständig zu übernehmen, kann die kindliche Selbständigkeit voranbringen. Altersgemäße Aufgaben bei der Tierversorgung sollten die Eltern regulieren. Natürlich lieben es schon die Einjährigen, den kleinen Liebling mit Futter zu belohnen. Ein eigenes Tier kann ein Kind erst mit etwa 6 Jahren selbständig versorgen, je nach geistiger Reife. Die Kontrolle über das Wohlergehen des tierischen Spielfreundes liegt bei den Eltern.
Freigängerkatzen bringen Parasiten mit
Die leidige Frage, ob ein Tier mit im Bett schlafen darf oder auf der Couch liegen sollte, erledigt sich meist von selbst. Die unzertrennlichen Freunde finden zueinander und kuscheln auch beim Mittagsschlaf zusammen. Hygiene muss man dem Kind erklären, Katzen sollten nicht mit dem Mund berührt werden und auch nicht mit Menschen vom selben Teller essen. Besonders Freigängerkatzen bringen ab und an Parasiten mit nach dem Kontakt mit streunenden Artgenossen. Leider nutzt der Katzenfloh den Mensch ebenso als Nahrungsquelle wie er die Katze benutzt. Der Befall mit Flöhen oder Haarlingen ist nicht sofort zu erkennen. Bei Flohstichen am Kind werden die Eltern erst stutzig, die Flöhe sind im Fell der Katze selten zu sehen. Flohstiche verursachen einen starken Juckreiz, sehen ähnlich Mückenstichen aus und erscheinen meist in fortlaufender Reihe und großer Anzahl. Eine rechtzeitige Behandlung des Tieres schließt die Vermehrung der lästigen Insekten aus. Der Flohbefall hat nichts mit mangelnder Sauberkeit und Hygiene zu tun, er erfolgt durch Übertragung von befallenen Tieren. Die übliche Scham wegen des Schädlingsbefalls ist also fehl am Platze, gefragt ist rasches Handeln.
Der Entwicklungszyklus beim Katzenfloh
Der Katzenfloh, lateinisch Ctenocephalides felis genannt, ist ein flügelloses Insekt, das aufgrund seiner stark entwickelten Sprungbeine sehr weit springen kann. Er ernährt sich von Blut, das er sich bei seinen Wirten mit stechend-saugenden Mundwerkzeugen holt. Erwachsene Tiere leben gut versteckt im Fell der Katze. Die Larven können in der unmittelbaren Umgebung der Katze aufzufinden sein. Ein befruchtetes Weibchen des Katzenflohs legt bereits 24 Stunden nach der Paarung seine Eier im Fell der Katze ab, sie werden bei Bewegungen im näheren Umfeld verteilt, die Larven schlüpfen in etwa 5 Tagen und sind nach einer Verpuppung vollständig als entwickelte Flöhe zu beobachten innerhalb eines Entwicklungszyklusses von nur einem Monat. Auf keinen Fall darf man daher mit der Behandlung gegen die Katzenflöhe zögern, sind die Larven der Parasiten erst in Teppichen und Ritzen versteckt, kann sich das Problem extrem ausweiten. Hier hilft in befallenen Räumen eine Gasanwendung oder Spritzung mit Insektiziden vom Tierarzt oder ein striktes Verbot für Mensch und Katze, den Raum zu betreten. Flohlarven schlüpfen nach Wärmereizen oder Fibrationsreizen aus der Umgebung und müssen dann sofort Nahrung finden. In warmen Wohnräumen erfolgt der Schlupf spätestens nach zwei Wochen, die erwachsenen Flöhe sterben ohne Nahrung. Der Katzenfloh nutzt den Mensch auch als Wirt.
Flohhalsbänder oder Spot on Medikament
Flohhalsbänder können einen Befall über einige Wochen vermeiden. Man sollte auf das Verfallsdatum der Packungen achten und bei Ablauf der Wirksamkeit für ein neues Halsband sorgen. Wer Angst hat davor, dass die Katze mit dem Halsband auf ihren Exkursionen hängenbleibt und sich verletzt, wird lieber auf Medikamente zurückgreifen. Wirkungsvoll und gleichzeitig gegen Zecken und Haarlinge aktiv sind Spot on Präparate vom Tierarzt, die sehr komfortabel angewendet werden können. Eine Pipette Frontline Katze zwischen die Schulterblätter der Katze auf die Haut aufgebracht, lässt den Flöhen keine Chance. Bei der Anwendung dürfen Kinder keinen Kontakt zu dem Mittel haben bis die Fellstelle trocken ist. Am besten behandelt man das Tier am späten Abend. Wichtig ist eine hygienische Umgebung der Katze, der Schlafplatz sollte oft gereinigt werden und durch häufiges Staubsaugen sind die Larven aus den Bodenritzen zu entfernen. Damit die Kinder am Umgang mit der Katze Freude haben, sollte man für die Parasitenbekämpfung, die bei Freigängern öfters nötig wird, die geeigneten Mittel vorrätig halten. Besonders preisgünstig kauft man Tiermedizin über eine Online Apotheke.
Quelle: Website über Flohmittel
Bitte beachten Sie, dass ein Suite101-Artikel fachlichen Rat, zum Beispiel den eines Arztes, nicht ersetzen kann.
