Kinderseiten im Internet

Onlinespiele für Kinder richtig einschätzen, gute Webseiten erkennen und Beispiele für Kinderseiten ausprobieren.

Eltern und Lehrer bewegen sich ohne Einschränkung im Netz. Das Gleiche darf jedoch nicht für Kinder gelten. Aus medienpädagogischer Sicht ist es daher notwendig, dass sich Erwachsene mit diesem Thema beschäftigen, bevor sie Seiten für Kinder freigeben.

Gute Internetseiten für Kinder erkennen

Geeignete Kinderseiten sind klar strukturiert und übersichtlich. Auf dem ersten Blick ist erkennbar, welche Inhalte vermittelt werden und wo gespielt oder etwas gelernt werden kann. In den besten Fällen wird beides verknüpft. Außerdem sind gute Internetseiten für Kinder ohne Werbung ausgestattet, denn die jungen Nutzer können Werbebanner noch nicht richtig einschätzen. Ein weiteres, einfach zu entdeckendes Indiz ist die Information für die Eltern. Fehlt diese, sollte man sich die Seite nochmal genauer ansehen.

Sollten Kinderseiten kostenlos sein?

Ja und nein. Das Anmelden sollte in der Regel kostenlos sein. In wie weit danach, vor allem bei Onlinespielen, Kosten auftreten, müssen die Eltern mit den Kindern zusammen entscheiden. Auf der einen Seite ist es wichtig, dass eine Plattform für Kinder kostenlos bleibt. Auf der anderen Seite muss die Arbeitszeit der Betreiber, die sich auch um pädagogische Belange kümmern und bspw. Kommentare freischalten oder Foren leiten, finanziell entlohnt werden, um den guten Standard zu erhalten. Es wär schade, wenn gute Kinderseiten geschlossen werden müssten, weil keine Gelder mehr zur Verfügung stehen.

Beispiele für gute Kinderseiten

Neben den Seiten, die TV-Sendungen wie „Die Sendung mit der Maus“ oder „Wissen macht Ah!“ im Internet repräsentieren, kann vor allem auf die „Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten“ zurück gegriffen werden. Hier werden zahlreiche Internetseiten für Kinder beschrieben und für gut befunden. Darunter befindet sich bspw. die Mitmachseite www.kidsville.de, bei der Kinder Geschichten und Gedichte veröffentlichen, in Foren über ihre Probleme reden und sich im Chat mit anderen Kindern unterhalten können. Zudem stehen ihnen verschiedene Spiele zur Verfügung. Alle Aktivitäten werden hier von der kleinen Ameise Formi beobachtet und die Beiträge durch Administratoren geschützt.

Kinderspiele online – Spiele für Kinder

Auch die Internetpräsenz der Bundeszentrale für politische Bildung ist einen Klick wert: www.Hanisauland.de. Hier wird Politik für Kinder anschaulich und spielerisch erklärt. Zusätzlich gibt es viele Informationen über Bücher und Filme. Die speziell ausgearbeiteten Inhalte richten sich an die Interessen der jungen Server. Neben der Fußballweltmeisterschaft, werden daher auch Themen wie Umweltschutz und Mobbing behandelt. Folgende Seiten sind ebenfalls zu empfehlen: www.habbo.de, www.planet-schule.de und www.panfu.de. Letztere bietet pädagogische Sprachkurse in den Spielen an. Außerdem treten die Kinder hier in regen Austausch mit anderen Kindern und den Entwicklern. So kann die Sicherheit garantiert werden.