King George VI & Queen Elizabeth Diamond Stakes 2011 in Ascot

Arc-Sieger Workforce ist der Favorit in Ascot - Scoopdyga.com
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Das Rennen in Ascot gilt als der erste große Jahrgangsvergleich in England auf Steherdistanz. 2011 steht Arc-Sieger Workforce im Fokus des Rennens.

Die King George VI & Queen Elizabeth Diamond Stakes sind das absolute Sommer-Highlight in Großbritannien auf der Steherdistanz. Das Steherrennen in Ascot bei London versammelt alljährlich die Creme de la Creme der europäischen Rennpferde über die Derby-Distanz.

Workforce führt 2011 das Feld an

Das ist auch in diesem Jahr der Fall. Wenn sich am 23. Juli 2011 die Boxen öffnen, ist zwar ein kleines, aber sehr qualitätvolles Feld zusammen gekommen. Angeführt wird das Quintett von Derby-Sieger und Arc-Hero Workforce. Der Vierjährige aus dem Stall von Sir Michael Stoute scheint in dieser Saison nicht schlechter geworden sein. Beim Jahresdebüt siegte er in den Brigadier Gerard Stakes (Gruppe 3, 2.000m) von Sandown trotz Höchstgewicht souverän. In den Eclipse Stakes (Gruppe 1, 2.000m) an gleicher Stelle unterlag der King´s Best-Sohn dann knapp dem Australien-Import So You Think aus dem Coolmore-Imperium. Er dürfte allerdings eher an der Distanz als am Gegner gescheitert sein. Auf der Derbydistanz ist er sicher besser aufgehoben und das zu schlagende Pferd.

St. Nicholas Abbey soll die King George nach Irland holen

Starke Konkurrenz kommt aus Irland. Der Ausnahmetrainer Aidan O´Brien schickt mit St Nicholas Abbey den europäischen Champion der Zweijährigen im Jahr 2009 nach Ascot. Damals gewann der Montjeu-Nachkomme neben den Beresford Stakes auf Gruppe-2-Niveau vor allem die Racing Post Trophy (Gruppe 1, 1.600m) in Doncaster.

2010 hatte er nur eine kurze Saison, die mit einem sechsten Platz in den englischen Guineas schon wieder endete. Umso stärker kam er in dieser Saison zurück. Nach einem dritten Platz in einem Aufbaurennen gestaltete er seine beiden weiteren Rennbahnauftritte zu Siegen. Dem lockeren Sieg in den Ormonde Stakes (Gruppe 3, 2.700m) von Chester folgte im Coronation Cup in Epsom auf höchster Ebene ein sicherer Erfolg gegen die erstklassige Stute Midday von Sir Henry Cecil. In dieser Form ist er für alle ein Stolperstein.

Rewilding will die Triplette auf höchster Ebene vollenden

Ähnlich stark ist Rewilding als Vertreter des Godolphin-Stalls einzuschätzen. Der vierjährige Tiger Hill-Sohn war schon im Vorjahr ein sehr guter Vertreter seines Jahrgangs. So belegte er im englischen Derby hinter Workforce immerhin den dritten Platz.

2011 scheint er sich aber richtig gefunden zu haben. Er ist in diesem Jahr trotz zweier Starts auf höchster Ebene noch ungeschlagen. Zum Jahresauftakt holte er sich unter Stalljockey Lanfranco Dettori zuerst das renommierte Dubai Sheema Classic (Gruppe 1, 2.400m) am Tag des Dubai World Cups gegen Redwood und Calvados Blues. Während des Royal Ascot-Meetings konnte er dann sogar in den Prince of Wales´s Stakes gegen den Australien-Import So You Think auf der eigentlich für ihn zu kurzen Distanz gewinnen. Zurück auf der Derby-Distanz ist er ebenfalls ein heißer Sieganwärter. Um die für ihn notwendige schnelle Pace zu gewährleisten, schickt sein Team mit Debussy zusätzlich ein Führpferd ins Rennen.

Nathaniel vertritt den Derby-Jahrgang

Das Quintett wird vervollständigt durch den sicher nicht chancenlosen, einzigen Dreijährigen im Feld, Nathaniel. Der Schützling von John Gosden galt lange als reeller Derykandidat. Sein Team ließ das Rennen dann aber zugunsten eines Starts in den King Edward VII Stakes (Gruppe 2, 2.400m) während Royal Ascot aus.

Die Geduld sollte sich auszahlen. Der Galileo-Sohn gewann das Rennen im Spaziergang. Mit weiterer Steigerung sollte er an gleicher Stelle auch gegen die Elite der älteren Pferde nicht chancenlos sein.

Ralph Ammann, Ammann

Ralph Ammann - Ich bin auf Umwegen zum Journalismus gekommen. Als Kind war es mein erster Berufswunsch, aber trotzdem kam erst ein Biologiestudium, bevor ...

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