Kino: Actionfilm "Green Lantern" mit Ryan Reynolds

Green Lantern - Warner Bros.
Green Lantern - Warner Bros.
Am 28. Juli 2011 kommt mit Green Lantern eine weitere Comicverfilmung in die deutschen Kinos. Dieses Mal macht sich Ryan Reynolds daran die Welt zu retten.

Der neuseeländische Regisseur Martin Campbell, der für „James Bond 007 – Casino Royal“ und „James Bond 007 – Goldeneye“ verantwortlich war, bringt nun eine neue Comicverfilmung in die Kinos. „Green Lantern“ startet am 28.07.2011

Die Geschichte von „Green Lantern“

Abin Sur, einer der mächtigsten Vertreter einer kosmischen Elite-Einheit namens Green Lantern Corps, kann seinem Freund und Kollegen Sinestro eine Warnung über eine fürchterliche Gefahr mitteilen. Kurz darauf stürzt er mit seinem Raumschiff Parallax ab. Dieses Raumschiff stellt die Ur-Energie Furcht dar. Der tödlich verwundete Abin Sur flieht in den entlegensten Winkel des Universums und landet auf der Erde. Dort trifft er auf den Menschen Hal Jordan, der von Abin Surs Ring zu dessen Nachfolger ernannt wird. Hal nimmt den Ring an sich und leistet wie in Trance den Lantern-Schwur und landet auf Oa, der Heimatwelt der Lanterns. Während die Leiche von Abin Sur obduziert wird, kommt der Wissenschaftler Hector Hammond mit einigen Resten der Parallax in Berührung, die sich immer noch auf Abin Sur befinden, und mutiert zum dämonischen Weltenverschlinger. Nun ist es die Aufgabe von Hal Jordan, seine kosmische Bestimmung anzunehmen und ein Green Lantern zu werden und Hector und Parallax an der Zerstörung der Erde zu hindern.

Kein Erfolgskonzept für „Green Lantern“

Schon bei der Comic-Con 2010 in San Diego wurde der Film „Green Lantern“ von Schauspieler Ryan Reynolds groß angekündigt. Doch als dann im November der erste Teaser erschien, wurde schnell klar, dass der Film nicht das halten wird, was er versprochen hatte. Auch am US-Startwochenende blieb der erwartete Erfolg von „Green Lantern“ aus. Was wohl daran liegt, dass die in den unzähligen Trailern gezeigten Weltraum-Szenarien im fertigen Film nur wenige Minuten zu sehen sind. Auch die Lanterns sind nur kurz zu sehen. Hal Jordan (Ryan Reynolds) ist der einzige Lantern, der im Alleingang gegen das Böse kämpft. Das Lantern-Universum aus den Comics wird in dem Film lediglich angedeutet.

„Green Lantern“ als Karriereknick für Ryan Reynolds

Martin Campbell schafft es nicht, einen Zusammenhang zwischen Comic-Ästhetik, einer epischen Hintergrundgeschichte und Humor-Einlagen zu schaffen. „Green Lantern“ ist ein unfertiges Werk, das für Ryan Reynolds eine traurige Niederlage bedeutet. Für ihn schien es eine der wichtigsten Rollen seiner Karriere zu sein. Seine Slapstick-Einlagen ziehen den Film eher ins Lächerliche, als dass sie ihm ein wenig Humor verpassen. Allein Ryan Reynolds Charme hält den Film „Green Lantern“ zusammen. Auch die anderen Schauspieler verkörpern ihre Rollen mehr schlecht als recht. Fans und Kritiker können sich am 28.07.2011 ein eigenes Bild von „Green Lantern“ machen.

Quellen:

"Green Lantern" bei filmstarts.de