Kino: Actionfilm "Sanctum" von James Cameron

Sanctum - Constantin
Sanctum - Constantin
Mit Sanctum bringt James Cameron einen Film in die Kinos, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Er läuft ab 21.04.2011 in den deutschen Kinos.

Der kanadische Regisseur James Cameron gilt in Hollywood als Vorreiter von Science-Fiction- und Abenteuer-Filmen. Ebenfalls hat er extra für den Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ ein neuartiges 3D-System entwickelt, das schon für so manchen Film zum Einsatz kam. Nun bringt Cameron mit „Sanctum“ wieder ein 3D-Abenteuer in die Kinos, das sich dieses Mal mit der Unterwasserwelt und dem Tauchen beschäftigt. „Sanctum“ läuft ab dem 21. April 2011 in den deutschen Kinos.

Die Geschichte von „Sanctum“

Der Höhlentaucher Frank McGuire ist der Beste auf seinem Gebiet. Am wohlsten fühlt er sich nur unter Wasser. Der Milliardär Carl Hurley bitte Frank darum, eine der größten und unzugänglichsten Grotten der Welt, das Esa´ala – ein Höhlensystem in Papua-Neuguinea –, zu erforschen. Zusammen mit McGuires Sohn macht sich das Taucherteam auf, um in diese Grotte zu tauchen. Doch die Gefahr lässt nicht lange auf sich warten. Ein Tropensturm zieht auf und überflutet den Eingang zu den Höhlen. Das Team ist nun von der Außenwelt abgeschnitten und der einzige Weg führt weiter in das Höhlensystem hinein. McGuire hofft, einen Zugang zur offenen See zu finden, der sie vor dem sicheren Tod retten könnte. Der Weg zu dem Ausgang führt das Team durch den gesamten Berg zu einem unterirdischen Fluss, der direkt in das Meer mündet. Der Weg dorthin ist jedoch lebensgefährlich und schon bald fordert die Grotte ihr erstes Opfer.

„Sanctum“ beruht auf wahren Begebenheiten

Seit Jahren sind James Cameron und der Höhlentaucher Andrew Wright schon Weggefährten. Zusammen haben sie so manche Dokumentation, wie „Die Geister der Titanic“ oder „Aliens der Meere“, realisiert. Andrew Wright führte 1988 eine verheerende Expedition in das Höhlengeflecht der australischen Nullarbor-Ebene. Während eines Tropensturms wurde der Höhleneingang verschlossen und Wright und sein Team saßen in der Höhle fest. Erst eine großangelegte Rettungsaktion konnte alle Taucher aus der lebensbedrohlichen Lage befreien.

James Cameron übernimmt nur die Grundkomponenten für seinen Film „Sanctum“. Dazu gehört die Höhlen-Expedition, der Tropensturm und der verschlossene Eingang der Höhle. Den Rest hat nur wenig mit dem zu tun, was Andrew Wright erlebt hat.

„Sanctum“, trotz 3D nur ein mittelmäßiger Film

Trotz seiner 3D Optik und der beeindruckenden Schauplätzen ist „Sanctum“ nur ein mittelmäßiger Film geworden. Auch das Verhältnis zwischen Frank McGuire und seinem Sohn folgt einem eindeutigem Klischee. Die unzähligen Streitereien bringen die Story des Öfteren zum Stocken. Auch die Reihenfolge in der die Teammitglieder sterben ist leicht vorherzusehen. Wer zuletzt überleben darf, lässt sich schon sehr bald erahnen.

Gelungen ist hingegen die 3D-Technik in „Sanctum“. Viele Filmen, die in 3D gedreht wurden, wirken sehr dunkel. James Cameron schafft es jedoch den düsteren Höhlen die nötige Schärfe und den Kontrast zu geben, um den Zuschauer nicht im Dunkel tappen zu lassen.

Das Höhlensystem allgemein bildet das größte Problem bei „Sanctum“. Nachdem die Gruppe in die Höhle taucht und um ihr Leben kämpfen muss, verliert der Zuschauer des Öfteren die Orientierung. Um dem entgegen zu wirken bietet Regisseur Alister Grierson dem Zuschauer an einer Stelle eine Animation des Höhlensystems. „Sanctum“, der ein wenig an Jules Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ erinnert, startet am 21.04.2011 in den deutschen Kinos.

Quellen:

„Sanctum“ bei filmstarts.de