
- Captain America: The First Avenger - Paramount Pictures
Nachdem „Iron Man“ ein großer Erfolg war, entschloss sich Marvel, noch weitere Helden auf die Leinwand zu bringen. 2012 startet daher der Blockbuster „The Avengers“, in dem Iron Man, Hulk, Göttersohn Thor und weitere Helden die Welt vor dem Bösen retten. Bevor sich nun aber die gesamte Mannschaft auf den Weg macht, können die Helden jeder für sich beweisen, was in ihnen steckt. Joe Johnston bringt am 18.08.2011 mit „Captain America: The First Avenger“ die Geschichte eines Mannes in die Kinos, der eigentlich nicht als Held geboren wurde.
Die Geschichte von „Captain America: The First Avenger“
Es ist das Jahr 1942 und die USA sind seit einem Jahr in den Zweiten Weltkrieg verwickelt. An der Front wird jeder Mann gebraucht, jedoch wird nicht jeder genommen. Steve Rogers ist ein Mann, der für sein Land kämpfen möchte, jedoch wird er jedes Mal ausgemustert. Grund dafür ist seine kränkliche und schmächtige Statur. Erst der aus Deutschland stammende Wissenschaftler Abraham Erskine wird auf ihn aufmerksam und gibt ihm einen Platz in einem streng geheimen Programm, das den Namen „Rebirth“ trägt. Mit diesem Programm sollen Supermenschen mit übernatürlichen Fähigkeiten herangezüchtet werden.
Nachdem Steve für den Testversuch ausgewählt und in eine Maschine gesteckt wurde, befindet er sich in einem mit Muskeln bepackten Körper mit unglaublichen Kräften. Diesen Körper und die Superkräfte wird Steven auch brauchen. Auf einer Insel mitten im Pazifik treibt Johann Schmidt, ein von okkulten Mächten besessener Nazi, sein Unwesen. Als Schmidt, der sich nur noch Red Skull nennt, in Norwegen ein mysteriöser und mit magischen Kräften ausgestatteter Würfel aus Odins Schatzkammer in die Hände fällt, rüstet er mit dessen Hilfe seine finstere Armee Hydra auf. Mit einer Truppe tapferer Soldaten macht sich Steve, der sich nun „Captain America“ nennt auf den Weg, um Red Skull Einhalt zu gebieten.
„Captain America: The First Avenger“: Kein Film mit politischer Anlehnung
1941 wurde „Captain America“ erschaffen, um für Heiterkeit an der Kriegs- und Heimatfront zu sorgen. Weshalb man ihm auch ein typisch amerikanisches Äußeres verlieh. Als der Krieg vorüber war und die Heimkehrer vom Massensterben an der Kriegsfront berichteten, passte ein patriotischer „Captain America“ nicht mehr so recht in das vom Krieg gezeichnete Amerika. Daher verschwand der große Held auch und nur wenige interessierten sich noch für ihn. In der heutigen Zeit, in der mehrere Kriege gleichzeitig wüten, fragt man sich natürlich, ob ein Film mit dem Thema Zweiter Weltkrieg noch funktioniert.
Marvel zumindest ist der Meinung, dass gerade jetzt so ein Film gezeigt werden sollte. Bei „Captain America: The First Avenger“ werden die Nazis in den Hintergrund verbannt und von okkulten Monsterarmeen von Hydra ersetzt. Die Hydras werden als so böse dargestellt, dass sogar die Nazis vor ihnen Angst haben und somit von ihnen distanzieren. Somit distanziert sich „Captain America: The First Avenger“ vom Thema Nationalsozialismus und geht eher in die Richtung eines Fantasy-Films.
Keine guten Schauspieler für „Captain America: The First Avenger“
Chris Evans (Captain America) ist zwar ein sehr guter Schauspieler und als Titelheld wirkt er recht sympathisch. Jedoch ist seine Rolle austauschbar und jeder hätte sie spielen können. Von seiner Rolle als Steve Rogers erfährt der Zuschauer nur wenig. Auch sein Aussehen wirkt eher befremdlich. Am Anfang des Films wird Evans als schmächtiger Kerl dargestellt, obwohl er in Wirklichkeit sehr muskulös ist. Dank CGI-Technik ist dieser schmächtige Körper möglich, was aber dazu führt, dass die Bewegungen von Evans eher hölzern wirken. Dies ändert sich im Laufe des Films leider nicht. Auch Stanley Tucci wird seiner Rolle als genialer Wissenschaftler nicht gerecht, zumal er schon nach wenigen Szenen stirbt und bald vergessen ist. Wer sich selbst ein Bild über die Fähigkeiten der Schauspieler machen möchte, sollte ab dem 18.08.2011 ins Kino gehen.
