Kino: Mystery-Thriller "Devil" von M. Night Shyamalan

Im Mystery-Thriller Devil sitzen fünf Personen in einem Fahrstuhl fest und werden von mehreren Unheimlichkeiten heimgesucht. Ab dem 13.01.2011 in den Kinos.

Zuletzt war M. Night Shyamalan mit dem Film „Die Legende von Aang" in den Kinos. Nun bringt der Regisseur und Produzent wieder einen Mystery-Thriller in die deutschen Kinos. Aber anders als bei seinen anderen Filmen ist M. Night Shyamalan nur geistiger Vater des Filmes „Devil". Geschrieben wurde die Geschichte von Brian Nelson und inszeniert von John Erick Dowdle. Vorgesehen ist „Devil" als erster Teil der Trilogie „The Night Chronicles". Er kommt am 13.01.2011 in die Kinos.

Die Geschichte von „Devil“

Durch einen Autounfall mit Fahrerflucht verliert Detectiv Bowden seine Frau und sein Kind. Völlig am Boden zerstört übernimmt er dennoch den Fall eines Selbstmörders. Der Fall scheint so gut wie gelöst, als ein Abschiedsbrief gefunden wird. In diesem Brief teilt der Selbstmörder mit, dass er nur mit einem Sprung vom Wolkenkratzer dem Teufel entkommen kann. Aber das ist nicht das einzig Unheimliche, dass in diesem Wolkenkratzer geschieht. Ein Techniker kehrt nach einer Reparatur nicht mehr zurück.

Zusammen mit dem Security-Team beobachtet Detectiv Bowden wie fünf verschiedene Menschen, die offensichtlich in dem Gebäude arbeiten, zusammen in einen Fahrstuhl steigen. Nach kurzer Fahrt stoppt dieser und Bowden muss via Überwachungskamera mit ansehen, dass äußerst merkwürdige und beängstigende Dinge in diesem Fahrstuhl vor sich gehen. Als für kurze Zeit das Licht in dem Fahrstuhl aus und dann wieder angeht, wird den fünf Gefangenen klar, dass etwas furchtbares mit ihnen passiert. Als das Licht für kurze Zeit ausgeschaltet war, wurde eine junge Frau in den Rücken Gebissen und die Wunde stammt eindeutig nicht von einem Menschen.

Unbekannte Schauspieler im Mystery-Thriller „Devil“

Die zum Teil unbekannten Schauspieler nutzen ihre Chancen und machen aus „Devil“ einen sehenswerten Film. Geoffrey Arend („(500) Days of Summer") als dubioser Geschäftsmann Vince bringt seine Schicksalsgenossen mit seinem Galgenhumor fast um den Verstand. Bojana Novakovics („Drag me to Hell") als Sarah wirkt so unschuldig, dass es bei ihr schon nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Chris Messina („Vicky Cristina Barcelona") als Detectiv Bowden dient zur Identifikation der Personen im Fahrstuhl. Genau wie er blickt auch der Zuschauer durch die Kameras in die Aufzugkabine. Er ist zwar größtenteils außen vor und trägt nicht viel zur Geschichte bei, trotzdem spielt sein Charakter eine entscheidende Rolle in dem Film.

Dynamische Kameraführung und besondere Effekte bei „Devil“

In „Devil" kommt eine dynamische Kamera zum Einsatz, die Gesichter und Körper abtastet und sich schwerelos unter den Eingesperrten bewegt. Jede verräterische Mimik und verdächtige Bewegung wird eingefangen. Ein Charakter nach dem anderen wird vom großen Widersacher geholt, was die Zuschauer bis zu letzt bei Laune hält. Dies funktioniert bis zu dem Zeitpunkt, als sich herausstellt, wer hinter dem Antlitz des Teufels all die Zeit über gesteckt hat. Der ein oder andere Effekt kommt dem Zuschauer auch nicht mehr neu vor. Das dämonische Wispern in einer anderen Sprache rund um den Aufzugschacht ist in den meisten Filmen, die sich mit dem Okkulten beschäftigen, zu finden. Fans des Okkulten können sich ab dem 13.01.2011 selbst ein Bild von der Kameraführung und den Effekten machen.