
- Planet der Affen: Prevolution - Twentieth Century Fox
Franklin J. Schaffner schuf 1968 mit „Planet der Affen“ einen Klassiker, in dem Charlton Heston als Astronaut auf einem Planeten landet, der von Affen regiert wird. 1970 folgten dann weitere vier Teile, die aber sehr schlecht beim Publikum abschnitten. Auch der 2001 von Regisseur Tim Burton neu erschaffene Film „Planet der Affen“ konnte nicht wirklich überzeugen und galt als seelenlos. Rupert Wyatt („The Escapist“) bringt nun das Science-Fiction-Prequel „Planet der Affen: Prevolution“ mit einer sehr guten Geschichte und einer starken Hauptfigur auf die Leinwand. Der Film startet am 11.08.2011 in den deutschen Kinos.
Die Geschichte von „Planet der Affen: Prevolution“
Für seine Alzheimer-Forschung hat Wissenschaftler Will Rodman einen Virus entwickelt, mit dem zerstörte Gehirnzellen wiederhergestellt werden können. Das Medikament mit dem Namen ALZ-112 besitzt aber schlimme Nebenwirkungen, wie Tierversuche zeigen, woraufhin das Pharmaunternehmen Gen-Sys das Projekt einstellt und alle Schimpanse einschläfern lässt. Nur ein Affenbaby, das mit dem Virus infiziert ist, kann von Will Rodman aus der Forschungsstation herausgeschmuggelt werden. Den Schimpansen mit dem Namen Caesar zieht der Wissenschaftler wie seinen eigenen Sohn auf. Dabei stellt er fest, dass Caesar intelligenter ist als seine Artgenossen und sogar die Intelligenz von menschlichen Kindern weit übertrifft. Nachdem der Schimpanse ausgewachsen ist und an Kraft zugenommen hat, wird er mit einer gerichtlichen Anordnung in ein Tierheim geschafft, dass dem geldgierigen John Landon gehört. Hier lernt Caesar die schlechte Seite der Menschen kennen und zettelt daraufhin eine Revolution unter seinen Artgenossen an.
„Planet der Affen: Prevolution“ erhält technische Hilfe von James Cameron
„Planet der Affen: Prevolution“ nutzt die sogenannte Performance-Capture-Technik, die schon James Cameron für „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ verwendet hat. Bei dieser Technik werden die Bewegungen und die Mimik der Darsteller aufgenommen und mit den Drehs an realen Schauplätzen kombiniert. Mit Andy Serkis (Gollum aus „Herr der Ringe“) wurde zudem einer der besten Performance-Capture-Darsteller für die Darstellung des Caesar verpflichtet. Somit ist Caesar der erste CGI-Protagonist in der Kinogeschichte, der die gleiche emotionale Bandbreite besitzt wie menschliche Darsteller. Regisseur Rupert Wyatt hat zusammen mit seinen Autoren die wortlose Kommunikation der Affen, die in „Planet der Affen: Prevolution“ nicht sprechen können, sehr gut herausgearbeitet. Durch das intensive Mienenspiel und der antrainierten Zeichensprache weiß man sofort, was in den Affen vorgeht.
Überzeugende Schauspieler für „Planet der Affen: Prevolution“
Lange vor Drehbeginn war unklar, ob Hauptdarsteller James Franco überhaupt geeignet ist für einen Blockbuster dieser Größenordnung. Wie sich herausgestellt hat ist der computeranimierte Caesar, und damit Andy Serkis, die eigentliche Hauptfigur bei „Planet der Affen: Prevolution“. James Franco ist eher die Verbindung zwischen Realität und Science Fiction. Die Herstellung dieser Verbindung gelingt ihm sehr gut und somit war auch die Entscheidung, Franco eine Hauptrolle in dem Film zu geben, die richtige.
Überzeugen können auch die Nebendarsteller John Lithgow („Dexter“) als Alzheimer erkrankter Vater von Will, Brian Cox („X-Men 2“) als geldgieriger Angestellter und Tom Felton („Harry Potter“) als sadistischer Tierpfleger. Einzig die Rolle von Freida Pinto („Slumdog Millionär“) als Tierärztin fällt am Ende viel zu glatt aus. „Planet der Affen: Prevolution“ läuft ab dem 11.08.2011 in den deutschen Kinos.
Quellen:
"Planet der Affen: Prevolution" bei filmstarts.de
