
- Tron: Legacy – das Filmplakat - ©Disney Enterprises, Inc. All Rights reserved
Wieder einmal hatte er zugeschlagen: Der in den USA lebende Kanadier James Cameron bescherte der Welt 2009/2010 den zugleich zauberhaften wie überwältigenden Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. Das war nach „Terminator“ (1984) und „Titanic“ (1997) sein dritter Treffer, der die Kinowelt veränderte. Das Jahr 2011 werden die Kinosäle wohl ohne ein neues Werk Camerons auskommen müssen – obwohl der Regisseur und Drehbuchautor an einer Produktion arbeitet, die aufhorchen lässt: der Verfilmung des Manga-Abenteuers „Battle Angel Alita“. Doch auch ohne Cameron kommen noch genügend „Kracher“ aus der Ecke Krimis, Thriller und Actionfilme in die Kinos …
„Tron – Legacy“ ab 27. Januar 2011 im Kino
Als die Disney Studios im Jahr 1982 „Tron“ in die Kinos brachten, hatte wohl kaum jemand eine Vorstellung davon, was durch Computer und Digitalisierung würde denkbar und möglich werden. Trotz eher hölzerner Story verzauberte „Tron“ damals durch seine besonderen Effekte. Heute ist man nicht mehr so schnell verzaubert wie damals – heute soll es eher „krachen“. Mit „Tron – Legacy“ geht am 27. Januar 2011 das Sequel zu „Tron“ an den Start. Wieder ist Jeff Bridges mit von der Partie, der im ersten Teil die Hauptrolle innehatte. Als sein Sohn tritt Garrett Hedlund auf, der in „Troja“ mitgewirkt hat und in „Eragon“. „Tron – Legacy“ kommt in 3D auf die Leinwand, die Musik bzw. der Soundtrack zu Tron kommt von „Daft Punk“.
„Drive angry“ ab 17. Februar 2011 im Kino
Für Nicolas Cage sah es lange Zeit nicht gut aus. Mit Filmen wie „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ oder „Duell der Magier“ hatte er den Eindruck erweckt, ein „Indiana Jones für Arme“ werden zu wollen. Doch mit „Bad Lieutenant“ (2009) wuchs die Hoffnung, Cage habe das Schauspielern nicht verlernt, und mit dem im Februar startenden Film „Drive angry“ scheint sich das zu bestätigen. Der Film um einen Vater auf Rachefeldzug am Mord an seiner Tochter und der Entführung seines Enkelkinds läuft ab 17. Februar in 3D in den Kinos.
„Pirates of the Carribean“ – „Fluch der Karibik“ ab 19. Mai 2011 im Kino
Wieder einmal darf Johnny Depp den dusselig-kapriziösen Piraten Captain Jack Sparrow mimen. Regie bei dem im Original „On stranger tides“ lautenden Film (in etwa „Seltsame Gezeiten“) führt dieses Mal Rob Marshall. Marshall hat „Die Geisha“ inszeniert und das Film-Musical „Nine“. An der Seite von Depp agiert Penelope Cruz – auf Keira Knightley werden die Zuschauer genauso verzichten müssen, wie es auch angeblich kein Wiedersehen mit Orlando Bloom geben wird.
Inhalt des Films: Sparrows Wege kreuzen sich mit denen einer Frau (Penelope Cruz) aus seiner Vergangenheit. Ist es Liebe, oder nutzt sie Jack aus, um den sagenhaften Jungbrunnen zu finden? Als ihn die Frau an Bord der Queen Anne’s Revenge zwingt, dem Schiff des schrecklichen Blackbeard (Ian McShane), stellt sich für Jack sehr bald die Frage, wen er mehr fürchten muss: Blackbeard oder die Frau aus seiner Vergangenheit …
„Fast Five“ ab 2. Juni 2011 im Kino
Vin Diesel kann man mögen, muss man aber nicht. Kaum ein Zweifel jedoch besteht über seine Fähigkeit als Schauspieler: Sie existiert nicht oder kam bisher noch nicht so richtig zur Geltung. Das macht nichts, denn auch in der fünften Auflage um „The fast and the furious“ stehen weniger das Mienenspiel von Diesel alias Dominic Toretto im Blickpunkt als vielmehr sexy Girls, rasant-wilde Verfolgungsjagden und hammerharte Stunts. Erneut mit von der Partie: Paul Walker, er spielt den Brian O‘Conner. Anschnallen ab 2. Juni beim ungedrosselten Actionkracher „Fast five“ der Universal Pictures!
„Transformers 3“ ab 30. Juni 2011 im Kino
Wenn Schauspieler wie John Malkovich und Frances McDormand sich für einen Film entscheiden, darf man einiges erwarten, denn die beiden mit Oscars prämierten Charakterköpfe wählen ihre Rollen mit Bedacht. Transformers 3 (selbstverständlich in 3D) führt erst einmal zurück to the summer of 69, wie das Bryan Adams in seinem Hit besungen hat: Apollo 11 landet auf dem Mond, auf dessen Rückseite die Astronauten auf das Wrack eines Raumschiffs stoßen. Vierzig Jahre später wird ein bis dahin unentdeckter Transformer an Bord des Raumschiffs reaktiviert. Regisseur Michael Bay verspricht eine völlig neue Dimension der Transformers – man darf gespannt sein!
„Die drei Musketiere“ in 3D ab 1. Spetember 2011
Oscar-Gewinner Christoph Waltz übernimmt in „Die drei Musketiere“ die Rolle des Kardinal Richelieu, Logan Lerman die des D’Artagnan. Die drei Musketiere werden verkörpert von Matthew MacFadyen (Athos), Ray Stevenson (Porthos), Luke Evans (Aramis) gespielt. Ihr im „Fünften Element“ unter beweis gestellte Action-Fähigkeiten wird Milla Jovovich dieses Mal kaum benötigen: Sie spielt die verführerische Lady de Winter, Mads Mikkelsen spielt Rochefort, und das Drehbuch stammt von Andrew Davies und Alex Litvak. Weite Teile der Neuverfilmung wurden im August 2010 in Bayern gedreht.
„Intruders“ ab 6. Oktober 2011 im Kino
Wenn am 6. Oktober 2011 „Intruders“ in die Kinos kommt, hält wieder ein Horror-Thriller der Extra-Klasse Einzug – soweit man das heute schon, ein Jahr im Voraus, ohne Unterlagen durch die Filmgesellschaft sagen kann. Was bisher bekannt ist: Regie führt Juan Carlos Fresnadillo, der „28 Wochen später“ inszeniert hat, Hauptdarsteller Clive Owen hat in „Bourne Identity“ mitgewirkt, im Science-Fiction-Thriller „Children of Men“ und in „Inside Man“ an der Seite von Denzel Washington und Jodie Foster. Die Geschichte handelt von einem 11-jährigen Mädchen, das ein Ungeheuer sehen kann (genannt Hollowface). Furchterregende Effekte sind angekündigt, wenn die Geister des Unterbewusstseins auf die Zuschauer losgelassen werden …
„Mission Impossible IV“ ab 15. Dezember 2011 im Kino
Die große Frage wird sein: Kann Tom Cruise noch glaubhaft Ethan Hunt verkörpern, jenen Agenten, der einfach alles konnte: Freeclimbing, Motorradfahren, Hubschrauber abstürzen lassen und in eigentlich uneinnehmbare Festungen einbrechen. Der Schauspieler ist 1962 geboren, er geht also stramm auf die 50 zu – bei Männern soll das das beste Lebensalter sein. Regie führt wie schon bei „M:I 3“ der Star-Trek-Regisseur J. J. Abrahams. In Deutschland bringt Paramount Pictures Germany den Actionfilm auf die Leinwand, Starttermin ist der 15. Dezember 2011, und seit dem 28. Oktober 2010 ist auch der Titel der vierten Folge bekannt: Auf der Pressekonferenz in Dubai hat Tom Cruise das Geheimnis gelüftet – „Mission Impossible IV: Ghost Protocol“ wird der Film heißen.
„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2“ ab 14. Juli 2011 in den Kinos
Und schließlich wird „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2“ ab 14. Juli 2011 in den Kinos zu sehen sein. Anders als Teil 1 kommt Teil 2 der siebten Harry-Potter-Geschichte in 3D auf die Leinwand.
