Kinofilm "Sex and the city"

Am 29. Mai 2008 kommen Carrie und ihre Freundinnen ins Kino

Die Serie "Sex and the City" mit Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte sorgte jahrelang für hohe Einschaltquoten. Kein Wunder also, dass es nun einen Kinofilm gibt.

"Sex and the City“ wurde wohl mehr von Frauen als von Männern gesehen und war nicht nur in den USA eine sehr erfolgreiche Serie. Nach insgesamt 94 Folgen, die jeweils 30 Minuten dauerten, war 2004 jedoch Schluss. Bis dahin hatten die vier Hauptdarstellerinnen aus New York die Fernsehwelt mit ihren freizügigen Gesprächen über Liebe und Sex verändert.

Männer, Mode und Schuhe

Männer, Mode und Schuhe sind die Hauptthemen der vier Freundinnen, wenn sie sich in einer angesagten New Yorker Bar zum Frauentratsch treffen. Neben den offenen Gesprächen der Hauptdarstellerinnen über Sex waren die trendigen Klamotten und hohen Absätze vor allem von Carrie ein Markenzeichen der Serie. Da die Mode jedoch eher Beiwerk ist, bestimmten die Beziehungen der vier Frauen mit verschiedenen Männern den Plot der Serie.

Carrie: On-Off-Beziehung

Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker) schreibt wöchentlich eine Kolumne mit dem Titel "Sex and the city“ beim "New York Star“ und verarbeitet dabei die Probleme, die sie und ihre Freundinnen mit Männern haben. Beim Schreiben der Kolumnen lässt Carrie den Fernsehzuschauer an ihren Gedanken teilhaben. Dadurch entsteht zu ihr eine größere Nähe als zu den anderen Charakteren. Carries große Liebe ist Mr. Big (Chris Noth), mit dem sie eine jahrelange On-Off-Beziehung führt. Am Ende der Serie finden die beiden schließlich doch zueinander.

Samantha: viele Männer

Samantha Jones (Kim Cattrall) ist Public-Relations-Beraterin und hat eine eigene Agentur. Sie hält nichts von langen Beziehungen, ist süchtig nach Sex und befriedigt ihren Trieb mit ständig wechselnden Männern. Am Ende der Serie erkrankt sie an Krebs und findet doch noch Erfüllung in einer monogamen Beziehung mit einem viel jüngeren Mann.

Miranda: alleinerziehende Mutter

Miranda Hobbes (Cynthia Nixon) ist eine sehr engagierte Anwältin mit Bindungsängsten, die gerne zynische Kommentare abgibt. Im Laufe der Serie wird sie ungewollt schwanger und kommt nach einigem Hin und Her am Ende wieder mit dem Vater ihres Kindes zusammen.

Charlotte: Traum vom perfekten Mann

Charlotte York (Kristin Davis) ist die konservativste in der Gruppe und träumt jahrelang vom perfekten Mann und einer Traumhochzeit. Nachdem ihre erste Ehe scheitert, findet sie ihr Glück mit ihrem Scheidungsanwalt, den sie anfangs für völlig unpassend hält. Aus Liebe tritt sie dann aber sogar zum jüdischen Glauben über und heiratet ihren „Nicht-Traummann“, muss sich jedoch damit abfinden, dass sie keine eigenen Kinder haben kann. Am Ende der Serie adoptiert sie mit ihrem Mann ein chinesisches Mädchen.

"Sex and the City" – der Film

Der Kinofilm spielt nun vier Jahre später und da stellt sich die Situation der Freundinnen so dar: Carrie bereitet ihre Traumhochzeit mit Mr. Big vor, Charlotte wird doch noch schwanger, Miranda wird von ihrem Mann betrogen und Samantha muss sich überlegen, ob eine monogame Beziehung das Richtige für sie ist. Dass hier Komplikationen vorprogrammiert sind, ist selbstverständlich.

Gerüchten, dass Mr. Big sterben wird, widersprach Regisseur Michael King: “Es ist ein Sommerfilm, warum sollte ich jemanden töten?“ Dann können ja alle Sex-and-the-city-Fans aufatmen und sich auf zwei Stunden mit Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte freuen.

Ute König, Inge Lehmann

Ute König - Mein Interesse am Schreiben und Lesen zeigte sich schon während der Schulzeit. Deshalb war das Studium der Germanistik, ...

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