3D-Kino: Avatar – Aufbruch nach Pandora

Effektgewaltige 3D-Version der teuren Science Fiction-Produktion

Avatar - Aufbruch nach Pandora - Pressefoto offizielle Seite von Avatar
Avatar - Aufbruch nach Pandora - Pressefoto offizielle Seite von Avatar
James Camerons neuer 3D-Science Fiction entführt die Zuschauer direkt hinein in eine animierte Welt phantastischer Figuren und Kulissen.

Seit Mitte Dezember 2009 ist der Science-Fiction von Regisseur James Cameron, „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ weltweit in den Kinos an den Start gegangen und verspricht jetzt schon das Kinoereignis des kommenden Jahres zu werden. Der Film vermischt real gedrehte und computeranimierte Szenen und wurde mit einer neu entwickelten digitalen 3D-Filmtechnik produziert. Hier sitzen die Zuschauer quasi mitten im Geschehen, denn dieser Film, in Überlänge von gut zweieinhalb Stunden, wird durch die 3D-Brille für den Zuschauer beinahe zur Realität. Die Darsteller, ob Menschen oder animierte Figuren, die phantastischen Kulissen einer Welt aus phosphoreszierend-leuchtender Pflanzen, fliegenden Bergen, riesigen Wasserfällen, ist mit einer Perfektion gemacht, wie es bisher nichts Vergleichbares gegeben hat.

Nach zwölf jähriger Pause bringt Cameron mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ einen spektakulären Blockbuster heraus und wie zuvor schon bei „Titanic“, „Alien“ oder „Terminator“ schafft der Regisseur es wieder einen dieser Filme aus der Kategorie: gute Effekte, pure Spannung und trotzdem auch gute Handlung zu produzieren. In dem Film besticht nicht nur die phantastische computeranimierte Filmkulisse, die einzigartigen Figuren, die Bewegungen von Mensch und grafischer Animationen. Hier passt auch die Handlung und wird nicht, wie oft bei solchen Fantasy-Spektakeln irgendwo in den Hintergrund verbannt.

Als computer-animierte Figur hinein ins planetarische Erlebnis

Man schreibt das Jahr 2154 und die Rohstoffe auf der Erde sind inzwischen komplett ausgebeutet. Auf der Suche nach neuen Energiequellen in anderen Galaxien stößt ein Raumfahrt-Konsortium auf den Planeten Pandora. Dort gibt es das Unobtanium, von dem man sich die Lösung der Energieproblematik verspricht. Doch erweist sich der Abbau des Rohstoffes schwieriger als angenommen, denn Pandora ist ein unwegsames Dschungelgebiet, auf dem unbekannten Lebewesen wohnen. Außerdem lebt dort eine intelligente, humanoide Spezies namens Na’vi im Einklang mit der Natur. Der Ex-Marine Jake Sully soll nun als Avatar das Vertrauen des Pandora-Volks gewinnen, um den Abbau des Rohstoffes ohne Hindernisse beginnen zu können. Möglich macht das eine im Labor hergestellte Verbindung vom Menschen mit einem Avatar. Ein Avatar ist eine künstliche Person, die einer echten Person den Zugang in eine virtuelle Welt ermöglicht. Doch kommt es wieder einmal anders als erwartet.

Wer "Avatar - Aufbruch nach Pandora" auf Großleinwand erlebt, der wird bestätigen können, dass hier nicht nur Patronenhülsen und leuchtende Staubkörnchen wie in Wirklichkeit bis in den Kino-Zuschauerraum fliegen, sondern einem auch noch fantastische blaue Wesen auf schillernden Drachen in Hochgeschwindigkeit entgegen fliegen. Wer das nicht glauben mag, der muss sich selbst überzeugen. Jedenfalls, wer hier aus der Vorstellung geht, der kommt vielleicht noch einmal zurück, so gewaltig ist die Fülle an Effekten und Illusionen in diesem Kinospektakel.

Andrea Weber, Andrea Weber

Andrea Weber - Ich arbeite als freie Journalistin für die Tageszeitung Münchner Merkur, Lokalredaktion in Wolfratshausen und für die ...

rss